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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Balance mit Life-Leadership

5 3 Beurteilungen
Life-Leadership: Lebensbalance herstellen
© lassedesignen - Fotolia.com

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Vielen Menschen gelingt es zwar, ihren beruflichen Erfolg zu planen, jedoch nicht, ein erfülltes Leben zu führen. Wie Sie mehr für Ihre Lebensbalance tun können, erfahren Sie hier.

Life-Leadership bedeutet: Das Leben in Balance halten

Warum wir nie die wichtigen Dinge tun

Warum gehen wir im Alltag mit den Dingen, die uns wirklich wichtig sind, so sorglos um? Weil alle wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben nicht dringend sind. Sie werden allenfalls dringend, wenn wir sie lange vernachlässigen. Und dann ist es meist zu spät für eine Korrektur.

Dass wir joggen gehen, ist nie dringend. Das können wir auch auf morgen verschieben. Dass wir mit unseren Freunden zusammensitzen, ist nie dringend. Das können wir auch noch nächste Woche tun. Dass wir uns weiterbilden, ist nie dringend. Damit können wir auch noch nächstes Jahr anfangen.

Am schlimmsten trifft es meist das Privatleben. Immer wieder registriert man im Kontakt mit beruflich Erfolgreichen: Ihre Arbeit können sie zwar gezielt organisieren, auch ihr berufliches Weiterkommen managen sie geschickt, doch zur Gestaltung ihres eigenen Lebenserfolgs und -glücks – zum „Life-Leadership“ – sind sie nicht fähig. Ihnen fehlt die rechte Lebensbalance.

Sie räumen dem Lebensbereich „Arbeit/Leistung“ die absolute Priorität bei ihrer Lebensgestaltung ein. Die drei anderen Ebenen hingegen – „Sinn/Kultur“, „Körper/Gesundheit“ und „Familie/Kontakte“ – verkümmern. Sie übersehen, dass diese vier Lebensbereiche in einer wechselseitigen Abhängigkeit zueinander stehen.

Warum Ihr Leben in Balance bleiben muss

Unter der einseitigen Überbetonung des Berufs leiden auf Dauer automatisch das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit; Entsprechendes gilt für die privaten Kontakte und Beziehungen.

Das heißt selbstverständlich nicht, dass Sie sich beruflich nicht stark engagieren können. In bestimmten Lebensphasen oder „wenn’s brennt“ ist oft eine Verlagerung des Gleichgewichts in Richtung „Arbeit/Leistung“ nötig. Probleme entstehen aber, wenn diese Verschiebung von Dauer ist.

Sie mögen einwerfen wollen: „Bei mir nicht! Ich nehme mir regelmäßig Zeit für meine Familie und meine Freunde. Außerdem treibe ich zweimal pro Woche Sport, um meine Gesundheit zu fördern.“

Das Problem ist nur: Viele Menschen übertragen das Leistungsprinzip, dem sie in ihrer Arbeit huldigen, auf ihr Privatleben. Deshalb joggen sie beispielsweise eine halbe Stunde mit hochrotem Kopf durch die Stadtparks. Dabei wäre es zur Förderung ihrer Gesundheit wichtig, „lange und langsam“ zu laufen. Auch im Kontakt mit ihrer Familie oder Freunden suchen sie stets den besonderen Kick. Sie merken nicht, dass sie deshalb z. B. bei ihrer Familie nie „ankommen“. Mit ihrer Seele weilen sie noch beim letzten Termin, oder sie sind schon beim nächsten.

7 Regeln, wie Sie Ihre persönliche Balance herstellen und bewahren

Balance ist der Weg und das Ziel – nur wenn Sie in Balance leben, können Sie die Herausforderungen des Lebens meistern. Wie kommen Sie zu einer solchen Lebensbalance? Dafür gibt es kein Patentrezept – doch die folgenden sieben Regeln werden Ihnen auf Ihrem persönlichen Weg helfen.

Regel 1: Die Balance in Ihrem Leben fällt nicht vom Himmel. Sie müssen sie selbst herstellen.

Sie wissen aus eigener Erfahrung, dass Ihr Leben aus dem Gleichgewicht geraten kann. Handelt es sich dabei um greifbare Krisen wie eine Erkrankung, den Tod einer Ihnen nahestehenden Person oder den Verlust des Arbeitsplatzes, dann können Sie oft noch relativ leicht Strategien entwickeln, um sie zu bewältigen. Der Anlass ist Ihnen bekannt, und so wissen Sie meist auch, wo Sie den Hebel ansetzen müssen.

Der Verlust der Lebensbalance ist jedoch häufig ein schleichender Prozess. Irgendwann überkommt Sie das latente Gefühl, dass mit Ihrem Leben etwas nicht stimmt. Doch weil der Balanceverlust schleichend verläuft, zwingt er Sie nicht unmittelbar zum Reagieren, wodurch Sie tiefer in die Krise geraten. Zudem können Sie für solche Sinnkrisen meist keine konkrete Ursache benennen. Entsprechend schwer ist die Entscheidung, wie Sie am besten gegensteuern.

Spätestens an diesem Punkt müssen Sie Ihr Leben konsequent entschleunigen und sich der zentralen Frage stellen, was Ihnen wirklich wichtig ist (siehe Regel 2). Scheuen Sie sich auch nicht, gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Regel 2: Für Ihre Lebensbalance müssen Sie wissen, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Die Frage „Was ist mir wirklich wichtig?“ zielt nicht auf Wünsche wie „ein schönes Haus und ein guter Job“, sondern auf Wünsche auf einer tieferen Ebene ab. Es geht darum, warum Sie bestimmte Dinge haben möchten und von welchen Bedürfnissen Ihre Handlungen getrieben bzw. gesteuert werden. Es geht also um die Werte in Ihrem Leben. „Ein schönes Haus“ kann beispielsweise für den Wunsch nach einem Zuhause und Geborgenheit stehen, „ein guter Job“ wiederum für das Streben nach (finanzieller) Sicherheit.

Was aber sind die Motive dahinter? Was bedeutet es für Sie, ein Zuhause zu haben und Geborgenheit zu empfinden?

Wenn Sie die Frage beantworten möchten, werden Sie schnell merken, dass Ihre Beziehungen zu anderen Menschen dabei eine große Rolle spielen. Das Gleiche gilt, wenn Sie eine Antwort auf die Frage suchen, was Sicherheit für Sie bedeutet. Wann fühlen Sie sich sicher? Wenn auf Ihrem Konto ein bestimmter Minimalbetrag liegt? Wenn Sie einen Partner haben, von dem Sie wissen, dass er zu Ihnen steht? Wenn Ihr Chef Ihnen täglich sagt, dass er ohne Sie seinen Laden schließen müsste?

Versuchen Sie doch einmal, mit der Übung unten gedanklich einen Schritt weiterzukommen.

Wenn Sie herauszufinden versuchen, was Ihnen wirklich wichtig ist, werden Sie zudem schnell feststellen: Irgendwie hängt alles zusammen. Was nützt Ihnen der beste Job, wenn Sie morgen gesundheitliche Probleme haben? Und ebenfalls: Was nützt Ihnen der beste Job, wenn Sie morgen in eine Sinnkrise geraten, weil Ihr soziales Umfeld nicht stimmt? Dann ist auch Ihre Sicherheit dahin. Hieraus ergibt sich Regel 3.

Übung: Überlegen Sie sich für jeden Lebensbereich einen Wunsch

  • Lebensbereich: Körper/Gesundheit
    Ihr größter Wunsch: ...
    Worin zeigt sich, dass er erfüllt ist? ...
  • Lebensbereich: Arbeit/Leistung
    Ihr größter Wunsch: ...
    Worin zeigt sich, dass er erfüllt ist? ...
  • Lebensbereich: Familie/Kontakte
    Ihr größter Wunsch: ...
    Worin zeigt sich, dass er erfüllt ist? ...
  • Lebensbereich: Sinn/Kultur
    Ihr größter Wunsch: ...
    Worin zeigt sich, dass er erfüllt ist? ...

Regel 3: Die Antwort auf die Frage „Was ist mir wirklich wichtig?“ muss alle 4 Lebensbereiche umfassen.

Um zu einer sinnvollen Antwort auf die Frage „Was ist mir wirklich wichtig im Leben?“ zu kommen, müssen Sie alle vier Lebensbereiche berücksichtigen. Sie müssen Ihr Leben also als eine Einheit betrachten.

Doch gerade das fällt vielen Menschen sehr schwer. Typische Beispiele sind Hochleistungssportler, die ihre Leistungsziele exakt benennen können, darüber aber die anderen Lebensbereiche verkümmern lassen. Oder Manager, die ihre Karriereziele nur auf Kosten von Gesundheit und sozialen Kontakten erreichen. Oder Hausfrauen, die sich ausschließlich über ihre Familie definieren. Sie alle geraten spätestens dann, wenn der eine aktivierte Lebensbereich an Bedeutung verliert, in eine Sinnkrise: Wenn die Profikarriere vorbei ist, wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt, wenn die Kinder das Haus verlassen.

Stellen Sie mit der nächsten Übung einmal fest, wie viel Lebenszeit Sie aktuell welchem Bereich widmen – und wie das im Verhältnis zu dessen Bedeutung aussieht. Das Ergebnis mag Sie überraschen.

Übung: Bedeutung und Aufwand

Notieren Sie, welche Bedeutung Sie den einzelnen Lebenbereichen für Ihren Lebenserfolg beimessen und wie viel Zeit Sie im Schnitt real jeweils dafür aufwenden.

  • Körper/Gesundheit:
    Bedeutung: ... %
    Zeit ...%
  • Arbeit/Leistung:
    Bedeutung: ... %
    Zeit ...%
  • Familie/Kontakte:
    Bedeutung: ... %
    Zeit ...%
  • Sinn/Kultur:
    Bedeutung: ... %
    Zeit ...%

Regel 4: Die Suche nach der Antwort auf die Frage „Was ist mir wirklich wichtig?“ erfordert Zeit.

Diese Frage können Sie nicht beantworten, wenn Sie sich zwischen zwei Terminen mal eben damit beschäftigen. Sie fragen hier nach Ihren innersten Bedürfnissen und nach den Motiven, die Ihr Denken und Handeln leiten (sollen). Diese aber sind untrennbar damit verbunden, wie Sie die Welt erleben.

Sie können also die Frage nicht rein mit Ihrem rationalen Denken beantworten. Vielmehr müssen Sie die Antwort erspüren. Dafür müssen Sie sich regelmäßig aus der Hektik des Alltags zurückziehen und in sich hineinhorchen, bis Sie sozusagen Ihre innere Stimme hören – und bis in Ihnen ein Bild, eine Vision von Ihrem künftigen Leben heranreift.

Regel 5: Um die Frage „Was ist mir wirklich wichtig?“ beantworten zu können, brauchen Sie eine Vision von Ihrem (künftigen) Leben.

Diese Vision fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht nur, wenn Sie sich Zeit zum Träumen nehmen. Das klingt romantisch – ist es aber nicht. Der Philosoph Ernst Bloch unterscheidet zwischen dem Tagtraum und dem Nachttraum:

  • Der Nachttraum ist rückwärts gewandt. Darin verarbeiten Sie Ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit, und Sie können ihn nicht bewusst steuern.
  • Ihre Tagträume hingegen sind zukunftsorientiert. Darin träumen Sie nicht mit „geschlossenen“, sondern mit „offenen“ Augen und mit wachen Sinnen. In Tagträume können Sie sich gezielt hineinversetzen, und Sie können sie auch steuern.

Solche Tagträume sind äußerst hilfreich, wenn Sie die Balance in Ihrem Leben finden und aufrechterhalten möchten. Sorgen Sie für Auszeiten, in denen Sie tagträumen können. Das gelingt Ihnen beispielsweise, indem Sie

  • sich an Ihren Schreibtisch setzen und Ihre Gedanken und Assoziationen gezielt niederschreiben,
  • sich zurückziehen und meditieren,
  • allein spazieren gehen,
  • regelmäßig Tagebuch führen,
  • einen Kurzurlaub machen oder
  • sich auf eine mentale Traumreise begeben.

Übung: So machen Sie eine mentale Traumreise

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie ungestört sind und sich wohlfühlen. Legen Sie eventuell leise Musik auf. Entspannen Sie sich mithilfe einer Traumreise durch Ihren Körper:

Konzentrieren Sie Ihre Gedanken zunächst auf Ihre Zehen. Spüren Sie, wie das Blut darin pulsiert und sich allmählich eine wohlige Wärme darin ausbreitet. Konzentrieren Sie sich an schließend auf Ihre Füße, dann auf die Beine usw., bis Sie beim Kopf angelangt und komplett entspannt sind.

Denken Sie dann an Ihren besten Freund oder eine andere Ihnen wichtige Person, und versetzen Sie sich beide an einen Ort, an dem Sie sich gern befinden würden. Was tun Sie? Welche Kleidung trägt Ihr Freund/Ihre Freundin? In welcher Stimmung befinden Sie sich? Wie gehen Sie miteinander um?

Malen Sie sich alles in Bildern aus. Lassen Sie eventuell weitere Bekannte hinzukommen oder auch Personen, die Sie nur vage kennen, aber gern näherkennen lernen würden.

Dehnen Sie dann Ihren Gedankenkreis aus, beispielsweise auf Ihre Wohnung oder Ihre Arbeit. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich im – nicht realen, sondern erträumten – Büro bewegen. Erträumen Sie sich den idealen Chef, die idealen Kollegen und Mitarbeiter. Wie gehen Sie mit ihnen um? Welche Arbeiten verrichten Sie? Wie aufrecht stehen Sie da? Welche Ausstrahlung haben Ihre Augen?

Wenn Sie regelmäßig tagträumen, wird Ihre Lebensvision stets konkreter. In Ihrem Kopf entsteht ein immer klareres Bild von Ihrem künftigen Leben. Aus diesem Bild können Sie dann ableiten, was Ihnen wirklich wichtig ist – bezogen auf alle vier Lebensbereiche.

Wissen Sie dies, können Sie mit der nächsten Frage beginnen: „Was muss ich tun, um meine Vision umzusetzen?“ Gibt es Hindernisse zu überwinden, Vorbedingungen zu erfüllen? Das heißt, Sie gelangen so allmählich auf die Ebene der konkreten Handlungsschritte. Diese können Sie wiederum mithilfe eines gezielten Selbst- und Zielmanagements planen, sodass Sie sich Schritt für Schritt Ihrer Vision nähern und die gewünschte Balance in Ihrem Leben erreichen.

Regel 6: Das Realisieren Ihrer Lebensvision und die Suche nach der Balance im Leben sind ein Prozess des „Bewusst-Werdens“.

Ihre Lebensvision beruht auf Ihrem Glaubenssystem. Es setzt sich aus den Wertvorstellungen zusammen, die Sie aus der Kindheit mitbringen und im Verlauf Ihres Lebens entwickeln. Und Ihre Ziele müssen mit Ihren Werten übereinstimmen. Ansonsten bleiben sie leere Worthülsen – die Sie dann irgendwann nicht mehr weiterverfolgen. Je sensibler Sie für Ihre innere Stimme werden, desto besser erkennen Sie Ihre Werte. Schauen Sie beispielsweise genau auf Ihre Tagträume, dann werden Ihnen immer wieder dieselben Glaubenssätze begegnen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit einigen solcher Werte, die Sie ergänzen können.

Übung: Was sind für Sie wichtige Werte?

  • beruflichen Erfolg haben
  • religiöse Überzeugungen haben
  • offen sein für Neues, intellektuell wach sein
  • persönliche Freiheit achten/Toleranz zeigen
  • Leistung zeigen
  • Gewinner sein
  • eine glückliche Familie haben
  • Kinder aufs Leben vorbereiten
  • sich sozial engagieren
  • viele Freunde haben
  • finanziell abgesichert sein
  • selbstbewusst auftreten
  • politisches Interesse haben/politisch aktiv sein
  • ausgeglichen sein
  • glaubwürdig sein
  • eine harmonische Ehe führen
  • etwas Sinnvolles tun
  • kreativ sein/künstlerisch wirken
  • Bedürftigen helfen
  • Gesundheit ausstrahlen
  • ein Vorbild sein
  • aufrichtig sein
  • ein guter Teamplayer sein
  • ein/e gute/r Vater/Mutter sein
  • etwas „hinterlassen können“
  • ...

Regel 7: Finden Sie den „roten Faden“ in Ihrem Leben. Nur dann können Sie Ihre Identität wahren.

Wie fühlt sich wohl der Kernkraftgegner, der eine Stellung in der Atomindustrie annimmt; die beruflich erfolgreiche Frau, die sich unter dem Druck der Umgebung auf das Hausfrauen- und Mutterdasein beschränkt; der Vater, der einen weiteren Ehrenvorsitz annimmt, obwohl er seine Kinder nur am Wochenende sieht und schon seit Jahren „zurückdrehen“ möchte? Was treibt sie an, und was hält sie am Laufen?

Wenn Sie nicht zu Ihren inneren Werten stehen und keine Vision von Ihrem Leben entwickeln, besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Identität, Integrität und Glaubwürdigkeit verlieren. Dann lassen Sie eine Entscheidungssituation nach der anderen verstreichen, ohne dass Sie die für ein erfülltes Leben nötige Richtung einschlagen. Und immer gibt es dafür gewichtige Gründe: „Erst muss ich den Berufseinstieg schaffen.“ – „Erst muss ich das Häuschen abbezahlen.“ – „Erst müssen die Kinder aus dem Haus sein.“

Je häufiger und länger Sie sich vor der Lebensfrage „Was ist mir wirklich wichtig?“ und ihren Konsequenzen drücken, umso geringer wird in Ihren Augen Ihre eigene Glaubwürdigkeit und umso zynischer wird Ihre Haltung sich selbst gegenüber.

Doch wenn Sie Ihr Glaubenssystem kennen und respektieren, wenn Sie notfalls auch unbequeme Entscheidungen treffen, um es nicht zu verletzen, werden Sie nach und nach den „roten Faden“ in Ihrem Leben finden. Damit schaffen Sie die Voraussetzungen, Rückschläge und Krisen zu überwinden bzw. durch proaktives Handeln zu vermeiden.

7 Life-Leadership-Tipps für Ihr Leben in Balance

  1. Formulieren Sie Ihre persönliche Lebensvision. Ein persönliches Leitbild (Mission Statement) oder Lebensziel hilft Ihnen, Sinn und Richtung Ihres Lebens konkreter festzulegen.
  2. Beachten Sie: Weniger ist meistens mehr. Die wirklichen Zeitprobleme im Leben entstehen, wenn Sie zu viele Rollen gleichzeitig ausfüllen wollen. Wenn Sie sich zu viel vornehmen und alles verplanen, sind Sie unflexibel und stressen sich selbst ebenso wie andere.
  3. Sorgen Sie für eine ausgewogene Zeit- und Lebensbalance. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der qualitativen Zeitbalance zwischen allen beruflichen und persönlichen Lebensbereichen wie Arbeit/Leistung, Familie/Kontakte, Körper/Gesundheit sowie Sinn/Kultur.
  4. Planen Sie Zeit für Ihre Lebensprioritäten ein. Planen Sie regelmäßig Termine mit sich selbst ein – auch gegen die Widerstände anderer –, an denen Sie sich um Ihre Prioritäten zur Erreichung der eigenen Ziele kümmern.
  5. Konzentrieren Sie sich immer stärker auf das Wesentliche. Nur die konsequente Konzentration auf das Wesentliche bei den beruflichen wie privaten Lebensrollen garantiert Erfüllung, Ausgewogenheit und Lebenserfolg.
  6. Entfliehen Sie der Dringlichkeitsfalle. Bei dringenden Dingen reagieren Sie nur, bei wichtigen Dingen hingegen agieren Sie. Unterwerfen Sie sich nicht dem täglichen Diktat der Dringlichkeit, sondern konzentrieren Sie sich auf die Wichtigkeit eigener Ziele.
  7. Gehen Sie mit Ihrer Lebenszeit bewusst und souverän um. Leben in Balance oder Life-Leadership bedeutet einen bewussten, eigenverantwortlichen und gleichgewichtigen Umgang mit dem kostbaren Gut „Zeit“: Heute beginnt der erste Tag vom Rest Ihres Lebens, den Sie mit einem neuen Zeitbewusstsein beginnen können!
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