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Durchsetzungskraft: Wie Sie Ihren Standpunkt erfolgreich vertreten

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Steigern Sie Ihre Durchsetzungskraft!
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Auch von Natur aus weniger durchsetzungsstarke Menschen können ihre Durchsetzungskraft ausbauen: Mit Ausstrahlung, guter Vorbereitung und Konsequenz kann es Ihnen gelingen, Ihr Umfeld zu überzeugen und für Ihre Ziele zu gewinnen.

Laufend müssen wir etwas durchsetzen: im Team, bei der Geschäftsleitung, bei Kollegen. Zum Teil ist es eine Typfrage, wie gut uns das gelingt. Aber auch von Natur aus weniger durchsetzungsstarke Menschen können diese Fähigkeit ausbauen: Mit Ausstrahlung, guter Vorbereitung und Konsequenz kann es Ihnen gelingen, Ihr Umfeld zu überzeugen und für Ihre Ziele zu gewinnen.

Machen Sie doch einmal den folgenden Schnell-Test, um festzustellen, wie weit bei Ihnen der Faktor „Durchsetzungskraft“ entwickelt ist.

 

 

simplify-Schnell-Test: Wie weit ist Ihre Durchsetzungskraft entwickelt?

Vergeben Sie für jede Frage 2, 1, 0, -1 oder -2 Punkte und notieren Sie sich diese.

  • Haben Sie Spaß und zeigen Sie Mut, wenn es ums Durchsetzen geht?
  • Fühlen Sie sich auch in schwierigen Situationen sicher?
  • Denken Sie positiv und vertrauen auf Ihre inneren Ressourcen?
  • Finden Sie auch in beruflich oder privat anspruchsvollen Situationen noch genügend innere Ruhe?
  • Sorgen Sie regelmäßig dafür, dass Sie Entspannung haben?
  • Machen Sie Sport, um Ihre körperliche Durchsetzungskraft zu stärken?
  • Haben Sie eine selbstsichere Körpersprache?
  • Schaffen Sie es, auch bei Pleiten, Pech und Pannen locker zu bleiben?
  • Können Sie über sich selbst lachen?

Auswertung: Zählen Sie ihre Punkte im Plusbereich zusammen, und ziehen Sie davon Minuspunkte ab. Wenn Ihre Punktzahl bei über 8 Punkten liegt, ist das ein sehr gutes Ergebnis, Gratulation! Je weiter Sie darunter liegen, umso mehr können Sie verändern. Denken Sie dabei vor allem an Folgendes: Wer sich durchsetzen will, sollte dies nicht mit Verbissenheit, sondern mit innerer Ruhe und Entspanntheit tun!

Lesen Sie sich die folgende Liste verschiedener Durchsetzungstypen durch – jeweils mit Tipps für den richtigen Veränderungsansatz. In welchem Typus erkennen Sie sich (mehr oder weniger) wieder?

Durchsetzungstyp 1: Der Analytiker

  • Er ist ein Einzelkämpfer, guter Analyst und hat überdurchschnittliche Fähigkeiten. Er ist eher ein Einzelgänger und Individualist, verfügt über einen scharfen Verstand und gute Beobachtungsgabe.
  • Er kann für seine Mitmenschen durchaus unbequem sein, wirkt eher kühl und distanziert.
  • Als Führungskraft ist er schwierig, da sein Führungsstil eher distanziert ist und er wenig Vertrauen in die Mitarbeiter hat.

simplify-Tipp: Als Analytiker können Sie Ihre Durchsetzungsfähigkeit steigern, indem Sie sich stärker auf die Beziehungsebene zu den Mitarbeitern und Kollegen konzentrieren. Indem Sie in Kontakt mit Ihrem Umfeld treten, Fragen stellen, besser zuhören, entsteht mehr Nähe. Dadurch kann auch auf der zwischenmenschlichen Ebene Vertrauen entstehen, das auf der Sachebene schon vorhanden ist.

Durchsetzungstyp 2: Der Kommunikative

Dieser Durchsetzungstyp ist fast das Gegenteil des Analytikers: Er braucht die Nähe zu den Menschen, fühlt sich in der Gruppe wohl, sucht das Gespräch und den Austausch.

  • Er sorgt für ein gutes Klima im Team. Er möchte mit dazugehören. Kritik von seinen Mitmenschen nimmt er sich sehr zu Herzen, weil er sich damit ausgestoßen fühlt.
  • Nein sagen fällt ihm sehr schwer; Konflikte vermeidet er.
  • Seinen Führungsstil prägen vor allem der warmherzige und zugewandte Umgang mit den Mitarbeitern, seine Hilfsbereitschaft, aber auch seine schwach ausgeprägte Führung, seine mangelnde Kritikfähigkeit und das mangelnde Durchsetzungsvermögen.

simplify-Tipp: Sind Sie dieser Durchsetzungstyp? Dann können Sie Ihr Selbstvertrauen und Ihre Selbstsicherheit trainieren. Lernen Sie, sich Kritik und Konflikte nicht so zu Herzen zu nehmen. Sie bedeuten nicht, dass man Sie nicht mag, sondern nur, dass man Ihre Position nicht teilt. Wenn Sie Führungsverantwortung tragen, ist es bis zu einem gewissen Grad normal, Konflikte zu haben und sich hin und wieder alleingelassen vorzukommen. Bringen Sie klarer zum Ausdruck, was Sie wollen – und was Sie nicht wollen.

Durchsetzungstyp 3: Der Macher

  • Er hat oft beruflichen Erfolg. Er kann sich gut darstellen, steht im Mittelpunkt, hat ein großes Talent zur Führung, aber eine geringe Kooperationsfähigkeit. Es ist ihm ein Bedürfnis, zu kontrollieren und überlegen zu sein. Sein Image ist ihm wichtig.
  • Er neigt dazu, sich selber zu überschätzen und über seine Kräfte hinauszugehen, ist leicht kränkbar, narzisstisch, braucht viel Anerkennung und Aufmerksamkeit.
  • Er kann andere gut motivieren und Initiative erzeugen. Allerdings ist er auch sehr anstrengend für sein Umfeld. Dieser anspruchsvoll-fordernde Typ kann sein Umfeld so weit (über-)fordern, bis man sich schließlich verweigert – nach dem Motto „So nicht mit mir, da soll er doch selber sehen, wie er das schafft“.

simplify-Tipp: Wenn Sie sich in diesem Durchsetzungstyp wiedererkennen, sollten Sie lernen, auch bei anderen gute Leistungen anzuerkennen, sich nicht laufend selber zu überfordern, auf die individuellen Belastungsgrenzen Ihrer Mitarbeiter zu achten und gut mit ihnen zusammenzuarbeiten. Damit bekommen Sie einen besseren Kontakt zu Ihrem Umfeld und werden besser unterstützt.

So steigern Sie Ihre Durchsetzungsfähigkeit: 3 Umsetzungs-Tipps

1. Ziele klar definieren

Definieren Sie Ihre Ziele – im Job ebenso wie in Ihrem Privatleben. Richten Sie Ihre Arbeit an diesen Zielen aus. Werden Sie sich klar darüber, was Sie warum erreichen wollen und auf welchen Werten diese Ziele gründen.

Je authentischer Sie auftreten, umso größer Ihre natürliche Autorität, und die stärkt Ihr Durchsetzungsvermögen.

2. Widerstände einkalkulieren

Sie können nicht davon ausgehen, dass andere immer Ihre Position teilen. Rechnen Sie daher realistischerweise mit Widerständen. Bevor Sie in eine schwierige Situation hineingehen, wägen Sie ab, wie groß die Zustimmung sein wird, von wem Sie Widerspruch erwarten und welche Gegenargumente vorgebracht werden könnten.

3. Mit Macht gestalten

Wenn Sie Führungsverantwortung haben, dann haben Sie auch die Macht (und die Pflicht) zu gestalten. Setzen Sie diese Macht kompetent ein! Die Grundregel hierfür lautet: Sagen Sie immer klar, was Sache ist:

  • Versuchen Sie nie, etwas durchzusetzen, indem Sie Informationen verschleiern oder zurückhalten. Überzeugen Sie mit klaren Argumenten.
  • Haken Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.
  • Verhandeln Sie konstruktiv: Zeigen Sie Konsequenzen auf nach dem Muster: „Ich kann das tun, was Sie vorschlagen, aber dann hat das die und die Konsequenzen.“
  • Wenn Sie auf Widerstand stoßen, sollten Sie Gefühle heraushalten: Bleiben Sie sachlich.
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