Gratis-Download

In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

Jetzt downloaden

Einfach gut erholt

0 Beurteilungen
Selbstmanagement: Erholen Sie sich gut!
© rangizzz - Fotolia.com

Erstellt:

Hier 4 simplify-Strategien, wie es Ihnen gelingt, Ihre Erholung ernst zu nehmen. Denn diese trägt ebenso zu Ihrem Erfolg bei wie Ihre zuverlässige Arbeit.

Wie halten Sie es mit Ihrer Erholung? Tun Sie genug für sich? In der bevorstehenden lichtarmen Jahreszeit sollten Sie besonders darauf achten. Hier 4 simplify-Strategien, wie es Ihnen gelingt, Ihre Erholung ernst zu nehmen. Denn diese trägt ebenso zu Ihrem Erfolg bei wie Ihre zuverlässige Arbeit.

1. Machen Sie aus Erholungszeiten Termine

Im Gegensatz zu Stress stellt sich Erholung üblicherweise nicht von selbst ein. Bestes Beispiel ist der Urlaub: Hätten Sie im Sommer Urlaub gemacht, wenn Sie ihn nicht frühzeitig geplant und als Termin im Kalender festgehalten hätten? Es ergibt sich eben nicht von selbst, dass Sie mal 10 Tage nichts zu tun haben und verreisen können. Beim Urlaub weiß es jeder und handelt entsprechend. Bei der Erholung zwischendurch nicht.

Machen Sie sich das bewusst! Und gehen Sie dazu über, nach und nach mit allen anderen Erholungs- und Auszeiten ebenso zu verfahren wie mit dem Urlaub. Schreiben Sie sie in Ihrem Terminkalender fest:

  • bei der langfristigen Planung: Jahresurlaub sowie kürzere Urlaube und verlängerte Wochenenden.
  • bei der Monats- und Wochenplanung: freie Abende
  • bei der Tagesplanung: tägliche Pausen – und zwar nicht nur die Mittagspause, sondern auch kurze Entspannungspausen am Vormittag und Nachmittag. Für die Mittagspause können Sie sich auch eventuell konkret etwas vornehmen: ein gemeinsames Mittagessen mit einem Kollegen, ein kurzer Museumsbesuch, ein Spaziergang ...

Tragen Sie diese Erholungszeiten tatsächlich in Ihren Kalender ein. Und behandeln Sie sie ebenso wie andere wichtige Geschäftstermine: Halten Sie sie ein. Und falls Sie sich selbst aus aktuellem Anlass eine Pause absagen müssen, verhalten Sie sich auch so, wie Sie sich gegenüber einem Geschäftspartner verhalten würden: Geben Sie sich sofort einen Ersatztermin.

 

 

2. Finden Sie heraus, wodurch Sie sich am besten erholen

Ein allgemein verbreiteter Fehlglaube lautet: Erholung ist gleich Nichtstun – oder jedensfalls fast Nichtstun, wie der Stillstand vor dem Fernseher. Tatsache ist: Erholung hat immer etwas mit einem Gegenprogramm zu der typischen Belastungssituation in Ihrem Alltag zu tun. Suchen Sie die Balance!

Dabei kann Ihnen Nichtstun helfen, muss es aber nicht:

  • Wenn Sie viel still sitzen, bedeutet Bewegung für Ihren Körper eine Erholung.
  • Wenn Sie Ihre Arbeitstage schnell,  effizient und entscheidungsstark verbringen, mag als Gegengewicht ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spieleabend mit den Kindern oder ein entspanntes Essen mit guten alten Freunden hilfreich sein.
  • Bei zu viel Monotonie im Arbeitsleben brauchen Sie dringend ein geistig forderndes Privatprogramm.
  • Das reine Nichtstun ist hauptsächlich dann empfehlenswert, wenn Sie bei Ihrer Arbeit körperlich stark eingespannt sind.

Doch gerade wenn wir im Stress oder erschöpft sind, fällt uns oft nicht das ein, was jetzt der richtige Ausgleich wäre. Oder wir haben einfach keine Energie mehr, die Öffnungszeiten des Schwimmbads festzustellen bzw. uns das Kinoprogramm zu besorgen. Stellen Sie deshalb eine Liste mit alldem auf, wobei Sie sich gut erholen und worauf Sie – je nach Laune und Bedarf – zurückgreifen können. Beispiele:

  • Saunabesuch oder Massage
  • spazieren gehen/Fahrrad fahren
  • mit den Kindern auf einen Abenteuerspielplatz gehen
  • Ausflug/Besichtigung
  • Freunde/interessante Leute treffen
  • eine Oper von Anfang bis Ende hören
  • etwas Neues kochen
  • Gartenarbeit
  • Theater-/Konzert-/Kinobesuch
  • Malen/Fotografieren/Musizieren
  • eine stille Stunde nur für mich

Ergänzen Sie Ihre persönliche Erholungsliste mit den entsprechenden Informationen: Notieren Sie dort relevante Öffnungszeiten, legen Sie die aktuellen Theater- und Kinoprogramme dazu etc.

3. Lassen Sie Ihre Arbeit im Büro

Überlegen Sie sich genau, was es für Konsequenzen hat, wenn Sie sich Arbeit mit nach Hause nehmen. Selbst wenn es sich nur um eine kleine Ausarbeitung handelt, die höchstens 1 Stunde Zeit beanspruchen wird und auf die Sie sich sogar freuen: Das Mitnehmen von Arbeit nach Hause bedeutet, dass Sie nicht richtig abschalten können.

Und Sie öffnen mit jeder Ausnahme („Nur heute, mir ist es selbst so wichtig!“) der Praxis Tür und Tor, Ihre Erholung immer mehr hintanzustellen. Denn Sie prägen durch jedes Mitnehmen von Arbeit Ihre eigene Einstellung zu Ihrer Erholung.

Nichts ist gegen das Interesse oder die Freude an der Arbeit einzuwenden, die Sie vielleicht oft dazu bringt, auch am Wochenende Ideen zu einer Aufgabe zu entwickeln. Diese werden Sie sich umso länger erhalten, wenn Sie nach Feierabend keine dringenden „Muss-Aufgaben“ mehr erledigen. Tun Sie das während Ihrer Arbeitszeit. Und erholen Sies ich außerhalb Ihrer Arbeitszeit.

4. Halten Sie sich das Wochenende möglichst frei von Verpflichtungen

Ihre persönliche Erholungsliste nützt Ihnen nichts, wenn das Wochenende sowieso schon verplant ist: Einkaufen, aufräumen, saubermachen, Besuche bei den Eltern, regelmäßige Telefonate, Fahrdienste für die Aktivitäten der Kinder ... Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wochenenden nicht fremdbestimmt, sondern frei von Ihnen gestaltet werden:

  • Befreien Sie den Samstag so weit wie möglich von Haushaltsarbeiten: Erledigen Sie das Einkaufen und Aufräumen in kleinen Einheiten über die Woche verteilt.
  • Und rechnen Sie durch, ob Ihr Budget und Ihr Erholungsbedarf nicht eine Haushaltshilfe rechtfertigen.

Lassen Sie sich auf keinerlei regelmäßige Aktivitäten ein, die Ihnen weder Kraft geben noch Spaß machen. Wenn Sie das bereits getan haben, streichen oder verlegen Sie diese Verpflichtungen in der nächsten Zeit Schritt für Schritt.

Trugschluss: Positiver Stress „ist okay“

Auch jener als „positiv“ bezeichnete Stress (= Eustress), der Sie bisweilen zu Höchstleistungen beflügelt, wirkt auf Dauer extrem belastend. Denn Ihr Körper produziert unter Stress die „Rauschgifte“ Epinephrin, Norepinephrin und Glucocorticoide, die Ihnen zwar kurzzeitig Glückszustände schenken, jedoch langfristig Magengeschwüre, Herzkrankheiten und eine dramatische Schwächung Ihres Immunsystems bescheren können. Ihr Schlafbedürfnis sinkt, Ihr Schlaf reduziert sich, und damit nimmt auch Ihre Aufmerksamkeit ab – ohne dass Sie selbst es merken. In gewisser Weise ist positiver Stress sogar gefährlicher als negativer Stress, weil Sie seine Auswirkungen erst langfristig spüren und sich eigentlich ganz gut damit fühlen. Steuern Sie deshalb bewusst mit ausreichend Erholung gegen!

Organisation & Zeitmanagement

Erhalten Sie mit "Organisation & Zeitmanagement" Organisationstipps für ein effizientes Zeitmanagement im Beruf kostenlos per E-Mail.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Magazin für professionelles Büromanagement

Für einen freien Kopf und mehr Zeit für das Wesentliche.

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg