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Energieräuber: 4 wirksame Strategien, wie Sie negativen Menschen begegnen

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Negativer Mensch
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Haben Sie in Ihrem Umfeld negative Menschen, so genannte Negaholisten? Negative Menschen tun uns nicht gut, sie hüllen uns ein in eine Wolke des Negativen und entziehen uns Energie, deshalb sollten Sie ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen.

Negative Menschen tun uns nicht gut, sie hüllen uns ein in eine Wolke des Negativen und entziehen uns Energie, deshalb sollten Sie ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Und bei denen, denen Sie – wie z. B. am Arbeitsplatz – nicht entkommen, helfen die folgenden Strategien, die von dem erfolgreichen Selbstmanagement-Autor Rodger Constandse stammen:

Lenken Sie das Gespräch

Wenn Ihr Gesprächspartner sich im Negativen verliert (und Sie nicht einfach weggehen können), setzen Sie jedem negativen Aspekt ganz unaggressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es regnet? Darüber freuen Sie sich, weil dieser sanfte Regen ideal ist für Felder und Garten. Der Kollege nervt? Aber er ist enorm kreativ, das schätzen Sie sehr an ihm.

Vermeiden Sie Klatsch und Tratsch

Tratsch ist eine versteckte und sehr verbreitete Form von Negaholismus. Von dem Tratsch über Stars und Sternchen lebt eine ganze Illustrierten-Industrie; es gibt Familien-Tratsch („Die Tochter von Tante Ernie hat Eheprobleme, das war ja zu erwarten!“) und es gibt Büro-Tratsch („Der Maier hat den Bericht schon wieder zu spät abgegeben – der Chef war ganz schön sauer!“). Mit Tratsch wird nicht nur viel wertvolle Zeit verschwendet, er wirkt auch absolut destruktiv – und zwar auf alle Beteiligten.

Machen Sie sich klar: Tratsch entsteht immer aus dem Bedürfnis heraus, sich selbst zu erhöhen, indem andere erniedrigt werden. Oftmals geht es um Neid oder auch nur um die Suche nach Aufmerksamkeit. Halten Sie sich da ganz bewusst raus: Sagen Sie Ihrem Gegenüber höflich, aber bestimmt, dass Sie sich Ihre eigene Meinung bilden über Menschen und an Tratsch nicht interessiert sind.

Blicken Sie auf die Ursachen

Möglicherweise können Sie negativen Menschen helfen, wenn Sie etwas über die Ursachen seiner demotivierenden Einstellung erfahren. Gibt es ein Problem in der Familie? Wird er gemobbt, oder hat er eine Position, die nicht seinen Fähigkeiten entspricht? Ist er depressiv? Es besteht eine kleine Chance, dass sich der Mensch ändert, wenn er Ihr Interesse sieht. Wie gesagt, eine kleine Chance. Es ist durchaus typisch für negaholistische Menschen, dass sie an dieser Weltsicht nichts ändern wollen. Dann sollten Sie auch keine entsprechenden Versuche mehr unternehmen.

Sagen Sie einfach „Nein“

Wenn einer Ihrer Kollegen oder Mitarbeiter hartnäckig negativ ist, können Sie irgendwann auch einfach mal einen Punkt machen. Sagen Sie, dass Sie festgestellt haben, dass Sie leistungsstärker, motivierter, erfolgreicher und nicht zuletzt entspannter und glücklicher sind, wenn Sie die positive Seite an Dingen und Personen betrachten, und dass Sie den Negaholismus Ihres Gegenübers bisweilen sehr anstrengend finden.

Wenn Sie selbst dazu neigen ...

das Negative zu fixieren und das Positive zu übersehen, können Sie Folgendes tun: Versuchen Sie nicht, sich radikal von heute auf morgen zu ändern. Das klappt nicht. Wie Mark Twain so schön formulierte: „Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“

Beginnen Sie damit, täglich 1 negativen Impuls ins Positive umzuformulieren. Wenn Sie sich also z. B. dabei ertappen, wie Ihnen Ihr Ärger über einen Stau oder über eine Kollegin die Stimmung verhagelt, setzen Sie dem etwas Positives entgegen: Dass der Stau es Ihnen ermöglicht, auf dem Weg zur Arbeit entspannt 2 schöne Lieder mehr zu hören. Und dass die Kollegin zwar ihre Macken, aber auch ihre positiven Seiten hat, und dass das eine ohne das andere nicht möglich wäre.

Wenn Sie merken, dass Ihnen solche Umwandlungen vom Negativen ins Positive immer leichter fallen, steigern Sie die tägliche Dosis: von 1 auf 2 auf 3 ...

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