Gratis-Download

In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

Jetzt downloaden

Entscheidungen vereinfachen – mit der „Warum eigentlich nicht?“-Methode

0 Beurteilungen
Entscheidungen vereinfachen
© MaFiFo - Fotolia.com

Erstellt:

Viele gute Ideen werden nicht in die Tat umgesetzt, weil eigene spontane Einwände sie entwerten. Das erstickt die vorhandene Portion Kreativität im Keim. Suchen Sie Einwände gegen Ihre eigenen Einwände!

Viele gute Ideen werden nicht in die Tat umgesetzt, weil spontane Einwände sie entwerten oder gar für undurchführbar erklären. Damit wird die vorhandene Portion Kreativität im Keim erstickt. Und statt mehrerer Lösungsideen für ein Problem bleibt am Ende höchstens eine einzige – die dadurch automatisch zur „besten“ wird, obwohl sie es nicht unbedingt ist.

Ein Mangel an umsetzungsfähigen Ideen liegt also häufig nicht an fehlender Kreativität, sondern daran, dass spontan eingebrachte Einwände nicht hinterfragt werden. Ist das Stoppschild erst einmal aufgestellt, führt scheinbar kein Weg mehr dran vorbei.

Der Trick, möglichst viele Ideen vom „Geht nicht“- in den „Machbar“-Status zu bringen, ist im Grunde verblüffend einfach: Suchen Sie Einwände gegen Ihre eigenen Einwände! Hier ein Anwendungs-Beispiel:

 

 

1. Ihre Idee

Für Arbeiten, die eine besonders hohe Konzentration erfordern, werde ich täglich zu einer festen Zeit eine störungsfreie „stille Stunde“ einrichten.

2. Die unvermeidlichen Einwandgedanken

  • „Das geht doch nicht. Darf ich mich denn so abschotten?“
  • „Außerdem wird das bei den Kollegen und beim Chef nicht gut ankommen.“

Bevor Sie weiterlesen: Welche Einwände fallen Ihnen gegen diesen Einwand ein?

3. Ihre kreativen Einwände gegen die Einwände

Haben Sie Einwände gefunden, die neue Perspektiven hervorbringen? Wie beispielsweise:

  • „Da ich für meine Arbeit verantwortlich bin und letztlich dafür geradestehen muss: Warum sollte ich mir dann vorschreiben lassen, wie ich sie erledige?“
  • „Da die Idee wirklich sinnvoll ist, ist es ohnehin wahrscheinlicher, dass andere das Projekt nicht blockieren, sondern im Gegenteil mitziehen und sich ebenfalls „stille Stunden“ einrichten werden. Wir können ein gemeinsames Signal vereinbaren, etwa ein rotes Post-it an der Zimmertür.“
  • „Ich kann ja zunächst mit meinem Chef darüber sprechen und ihm darlegen, welche Vorteile das vor allem auch für die Firma hat.

Wie Sie sehen, wurden durch das Infragestellen nicht nur die Hürden weggeräumt, sondern gleich auch erste Umsetzungsideen gefunden.

Und hier noch ein Beispiel aus dem Privatleben:

1. Ihre Idee: „Ich möchte nächstes Jahr zum Urlaub ans Meer.“

2. Die unvermeidlichen Einwandgedanken: „Das wird wahrscheinlich nichts, da mein Mann/meine Frau unbedingt in die Berge möchte.“

3. Ihre kreativen Einwände gegen die Einwände:

  • „Wir könnten doch gemeinsam ein Urlaubsland suchen, in dem beides möglich ist.“
  • „Warum eigentlich nicht was Neues entdecken und 2 Wochen gesunde Bergluft atmen? Gut. Dieses Jahr in die Berge, aber nächstes Jahr ganz bestimmt wieder ans Meer. Das Wichtigste am Urlaub ist doch die gemeinsam ?verbrachte Zeit.“

Wichtig ist vor allem, dass Sie sich durch tägliche Übung daran gewöhnen, diesen 3. Schritt immer bewusst anzuhängen. Suchen und finden Sie viele Gegenreaktionen, um Einwände mit frischen Lösungen auszuhebeln. Viel Erfolg!

Organisation & Zeitmanagement

Erhalten Sie mit "Organisation & Zeitmanagement" Organisationstipps für ein effizientes Zeitmanagement im Beruf kostenlos per E-Mail.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Magazin für professionelles Büromanagement

Für einen freien Kopf und mehr Zeit für das Wesentliche.

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg