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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Entscheidungsfindung

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Täglich treffen Sie als Vorgesetzter Entscheidungen – manche mit geringen, andere mit weit reichenden Konsequenzen. Je weiter reichend eine Entscheidung ist, desto schwerer fällen Entscheidungen meist.

Vieles kann auf dem Spiel stehen: der persönliche Erfolg, die Zukunft Ihrer Mitarbeiter, die Unternehmensentwicklung. Während Sie in vielen Fällen auf Ihren Erfahrungsschatz bei der Lösung wiederkehrender Probleme zurückgreifen können, verlangen neue Situationen strategische und innovative Lösungswege.
 
Machen Sie den Praxistest und nutzen Sie die folgenden 7 Entscheidungshilfen bei Ihrer nächsten Problemlösung:

1. Treffen Sie Entscheidungen intuitiv oder rational?

Viele Entscheidungen treffen Sie täglich intuitiv. Diese Lösungen aus dem Bauch heraus haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sind schnell. Ein Nachteil kann jedoch sein: Sie sind subjektiv. Denn sie sind geprägt durch Ihr Vorwissen und Ihre persönlichen Erfahrungen. Deshalb treffen Sie intuitive Entscheidungen nur mit ausreichendem Erfahrungshintergrund.  

2. Entscheidungfindung durch richtiges Analysieren

Bei jeder wichtigen Entscheidungsfindung kommt es auf eine genaue Analyse an. Albert Einstein hat gesagt: „Ein Problem zu erkennen ist wichtiger, als ein Problem zu lösen, denn erst die genaue Darstellung des Problems führt fast automatisch zur richtigen Lösung.“  Was wollen oder müssen Sie entscheiden? Drücken Sie Ihr Problem in einer Frage aus – am besten schriftlich. Das funktioniert auch, wenn der Sachverhalt sehr kompliziert ist. Probieren Sie es aus.

Beispiel: Sie wollen für einen Anlagenteil die Zuverlässigkeit erhöhen. Stellen Sie sich nun die Frage „Wie lässt sich die Zuverlässigkeit erhöhen?“, kommen Sie zu dem richtigen Schluss: „Das geht nicht!“. Sie können aktiv nur die Störfälle reduzieren und als Folge erhalten Sie eine höhere Zuverlässigkeit.
 
Überlegen Sie als Nächstes, welche Ziele Sie erreichen wollen. Gewichten Sie nach Muss-Zielen, die sie unbedingt erreichen müssen, Soll-Zielen, die Sie möglichst erreichen wollen, und Kann-Zielen, deren Erreichen von Vorteil, aber nicht allzu wichtig ist.

3. Vor der Entscheidungsfindung Informationen sammeln

Jede gute Entscheidung braucht als Basis fundierte Informationen. Nutzen Sie das Wissen von Fachkräften unter Ihren Kollegen. Jemand, der den ganzen Tag an einer Maschine steht, hat oft einen ganz anderen Blick auf die Produktion. Prüfen Sie diese Informationsquelle. Verwenden Sie auch informelle Quellen wie Tipps von Bekannten. Die ergiebigste Quelle ist heute das Internet, aber bedenken Sie dabei immer: Die Informationen, die Sie z. B. in Foren oder Online-Enzyklopädien wie Wikipedia finden, sind oft nicht abgesichert und verifiziert.

4. Von wem können Sie lernen?

Um gute Ideen zu finden, lohnt es sich oftmals zu schauen, wie andere ein ähnliches Problem gelöst haben. Trauen Sie sich, Lösungen von anderen zu übernehmen und an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Innovative Imitation heißt diese Strategie. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen Sie sich auf Ihre eigene Fantasie verlassen müssen. Hier gilt: Gute Ideen kommen oft unverhofft und von ganz allein. Manchmal hilft es, sich kurz mit einem anderen Thema zu beschäftigen, und schon haben Sie einen Geistesblitz, der Sie Ihrer Problemlösung näher bringt.

5. Vor- und Nachteile einer Entscheidung

Haben Sie mehrere gute Lösungsansätze gefunden, sollten Sie diese nach Vor- und Nachteilen, Chancen und Risiken abwägen. Wenn Sie die einzelnen Punkte außerdem nach Prioritäten ordnen, erhöhen Sie deren Aussagekraft.

6. Als Teil der Entscheidungsfindung Umsetzbarkeit prüfen

Viele Entscheidungen sind zwar in der Theorie gut, aber in der Praxis nicht durchführbar. Vergleichen Sie daher immer auch Aufwand und Nutzen. Bei besonders eleganten Lösungen tritt dieser Punkt schnell in den Hintergrund, wenn Ihre Begeisterung eine sachliche Betrachtung schwer macht.

7. Stehen Sie zu Ihrer Entscheidung

Wenn Sie sich entschieden haben, sollten Sie zu dieser Entscheidung stehen – zumindest so lange, bis sich neue, wichtige Aspekte ergeben, die die Entscheidung in neuem Licht zeigen. Dann müssen Sie den Entscheidungsprozess neu aufrollen

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