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Erholungsmanagement: So tanken Sie erfolgreich Energie

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Ihr Ziel: Die Balance zwischen Beanspruchung und Erholung
© cirquedesprit - Fotolia.com

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Es gibt einige Stolpersteine auf dem Weg zur richtigen Erholung. Lesen Sie hier, woran Sie sich stattdessen orientieren sollten.

Warum gelingt es häufig nicht, die Balance zwischen Beanspruchung und Erholung herzustellen? Warum ist es so schwierig, sich richtig und gesund zu erholen? Es gibt einige Stolpersteine auf dem Weg zur richtigen Erholung. Im Folgenden deshalb fünf grundlegende Tipps, die Ihr Erholungsmanagement erfolgreich machen.

Nehmen Sie Signale der Erholungsbedürftigkeit wahr!

Leisten Sie ständig Überstunden ab? Sind Sie nach Feierabend durch familiäre Verpflichtungen voll in Anspruch genommen? Stellen Sie Ihre Arbeit über alles, und finden Sie nur darin Selbstbestätigung? Dann kommt bei Ihnen die erforderliche Erholung zwangsläufig zu kurz.

Wenn Erholungsbedürftigkeit konsequent ignoriert wird, liegt das häufig daran, dass negative Konsequenzen befürchtet werden, sobald man „lockerlässt“. Übermäßige Beanspruchung wird beispielsweise bagatellisiert, weil man fürchtet, als wenig belastbar zu gelten, wenn man sich Erholung leistet. Auch die Sorge, durch eine Pause aus dem Tritt zu kommen und Zeit zu verlieren, kann dazu führen, dass Ermüdungserscheinungen ignoriert werden. Manche Menschen fürchten auch einen völligen Zusammenbruch, wenn der äußere Druck nachlässt, und arbeiten deshalb unermüdlich weiter.

Lernen Sie, die Alarmsignale Ihres Körpers wahrzunehmen und ihnen nachzugeben. Interpretieren Sie sie nicht als lästige Störungen, die es zu ignorieren gilt, sondern als hilfreiche Zeichen. Nehmen Sie sich die Zeit für Gegenmaßnahmen.

 

Stellen Sie keine überzogenen Leistungsansprüche an sich selbst

Ein Hindernis auf dem Weg zur Erholung können auch Vorstellungen sein, mit denen Sie sich selbst unter Druck setzen. Dazu gehören beispielsweise

  • die Überzeugung, eine begonnene Tätigkeit immer erst abschließen zu müssen, ehe Sie sich eine Pause gönnen dürfen,
  • arbeitssüchtiges Verhalten – wie im Fall des Computerfreaks, der Stunde um Stunde am Rechner sitzt, oder des Managers, der seine Arbeit über alles stellt,
  • das Gefühl der Unabkömmlichkeit. Wer glaubt, alles selbst regeln zu müssen, wird die Beanspruchungsphase unangemessen ausdehnen und Ermüdungserscheinungen ignorieren.

Die Mentalität „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ birgt die Gefahr, die Verpflichtungen der Arbeit gegenüber zu ernst zu nehmen und die heilenden Kräfte des Vergnügens zu unterschätzen. Wechseln Sie die Perspektive, gönnen Sie sich mehr Erholung, und stellen Sie fest, dass Sie durch Pausen nichts verlieren, sondern danach durch mehr Effizienz Zeit gewinnen.

 

Machen Sie Ihre Erholung nicht zum Stress

Ein Verhalten, das eigentlich der reinen Erholung dienen sollte, wird für manche Menschen zum Stress. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Hobbys mit solcher Besessenheit betrieben werden, dass daraus neuer Stress entsteht.

Unnötiger Stress entsteht auch dann, wenn Sie sich angesichts bevorstehender großer Aufgaben zur Erholung zwingen wollen. Wenn Sie sich beispielsweise früher als gewohnt zu Bett legen, um am nächsten Morgen möglichst fit zu sein, werden Sie die Erfahrung machen, dass Sie Erholung nicht vorprogrammieren können. Statt erholt aufzuwachen, sind Sie am nächsten Tag wie gerädert, weil das Einschlafen selbst zum Stress geworden ist.

Erholung ist eine wichtige Aufgabe für jeden. Setzen Sie sich aber nicht unter Leistungsdruck. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern verschaffen Sie sich genügend Freiräume, in denen Sie Ihr Tun ohne Hektik genießen können.

Setzen Sie nicht auf „Instant-Erholung“

„Instant-Erholung“ gelingt meist nicht: Verlängerte Wochenenden oder ein Kurzurlaub können dann ihre Erholungswirkung verlieren, wenn der Übergang von der Beanspruchung zur Entspannung zu plötzlich geschieht.

Der abrupte Wechsel zwischen Arbeit und Freizeit sowie das direkte Ineinanderübergehen von Freizeit in Arbeit bergen die Gefahr, dass sich Arbeits- und Freizeitstress gegenseitig hochschaukeln und gravierende Gesundheitsprobleme wie Schlafstörungen, Herzinfarkte, Feiertagsdepressionen oder Urlaubsmigräne verursachen.

Starten Sie deshalb möglichst nicht unmittelbar nach Arbeitsende in den Urlaub, und kehren Sie nicht am Abend vor Arbeitsbeginn nach einer ermüdenden Fahrt zurück: Sonst fehlt Ihnen wichtige Zeit, die Ihnen eine allmähliche Umorientierung ermöglicht.

Genießen Sie Ihre Freizeit – ohne immer gleich etwas „erleben“ zu wollen

Unser Freizeitverhalten wird – als Spiegelbild der „Erlebnisgesellschaft“ – immer mehr durch Erlebnisse von kurzer Dauer und sich überlagernde Erlebnisepisoden geprägt. Hektische Betriebsamkeit und der Zwang, aus jeder Stunde Freizeit „etwas zu machen“, führen dazu, dass die Konzentration auf die Tätigkeit selbst zu kurz kommt. Das konsum- und erlebnisorientierte Freizeitverhalten verschafft vielen Menschen nicht den nötigen Raum für innere Ruhe und Selbstbesinnung. Folglich bleibt auch die erwünschte Erholung aus.

Steigen Sie aus diesem negativen Kreislauf aus. Setzen Sie Freizeit und Erlebnisse nicht automatisch gleich. Lernen Sie, sich Zeit zu lassen und mit gutem Gewissen einmal nichts zu tun. Müßiggang ist nicht, wie das Sprichwort sagt, aller Laster Anfang. Müßiggang ist vielmehr die Voraussetzung dafür, Zeit nicht zu vergeuden, sondern sie zur Selbstbesinnung zu nutzen.

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