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Geduld: Ihre 5 großen Vorteile – und Tipps, wie Sie sie ganz einfach in Ihrem Leben verankern

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Rote Ampel? Nur die Ruhe!
© Ideeah Studio - Fotolia.com

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Geduld ist eine Tugend, die Ihnen persönlich und Ihrer Umgebung große Vorteile bringt. Und: Geduld kann man sich aneignen. Probieren Sie’s aus: mit unserem kleinen Trainingsprogramm, das Sie hier finden.

In unserer schnelllebigen Gesellschaft schien Geduld lange ein Auslaufmodell zu sein, angesagt war die „produktive“ Ungeduld. Doch diese positive Umschreibung ändert nichts daran, dass notorische Ungeduld eine Schwäche ist, mit der Sie es sich und Ihren Mitmenschen unnötig schwer machen.

Ahnen Sie auch bisweilen, dass Sie so manche Situation mit etwas Geduld besser überstanden hätten? Oder dass Sie mit Ihrer Ungeduld nicht die beste Figur gemacht haben? Im Folgenden finden Sie einen Schnell-Test, der Ihnen sagt, wie es um Ihre Geduld steht.

 

 

simplify-Schnell-Test: Wie ist es um Ihre Geduld bestellt?

Ja oder nein? ...

  • Neigen Sie dazu, mit den Fingern auf dem Tisch zu trommeln, mit den Füßen zu scharren oder etwas Ähnliches, wenn Sie Zuhörer sind?
  • Können Sie sich nur schlecht auf das konzentrieren, was Sie gerade tun, weil Sie in Gedanken schon 2 Schritte weiter sind?
  • Tendieren Sie dazu, sich schnell gelangweilt zu fühlen und in Ihrer Aufmerksamkeit nachzulassen?
  • Passiert es Ihnen häufiger, dass Sie mit einem Projekt beginnen, ohne es zu Ende zu führen?
  • Regen Sie sich schnell auf, wenn andere aus Ihrer Sicht zu langsam arbeiten, fahren ...?
  • Ärgern Sie sich prompt, sobald Sie auf etwas oder jemanden warten müssen?
  • Reagieren Sie empfindlich auf Fehlschläge, weil Sie sich leicht entmutigt fühlen?
  • Fällt es Ihnen schwer, Momente des Nichtstuns zu genießen, weil Sie in Gedanken schon planen, was Sie als Nächstes machen könnten?

Auswertung: Enttäuscht Sie das Ergebnis – weil die vielen Ja-Antworten zeigen, dass Ihre Frusttoleranz gering ist? Sehen Sie es positiv und den Test als Ansporn, die Trainingsanleitung möglichst zeitnah in die Tat umzusetzen. Sie werden sehen: Mit ein bisschen Geduld ist Geduld durchaus erlernbar!

Ihre Antworten lauten zum Großteil „Nein“? Glückwunsch, offensichtlich stellt die Ungeduld kein großes Problem für Sie dar! Wenn Sie Ihren „Geduldsfaden“ noch etwas verstärken möchten, können Sie das mit der Trainingsanleitung weiter unten gezielt tun.

1. Geduld unterstützt die persönliche und berufliche Weiterentwicklung

Wenn Sie in Ihrem Leben oder an Ihrem Verhalten etwas ändern möchten, brauchen Sie Durchhaltevermögen. Und das fehlt dem Ungeduldigen, der mit hohen Erwartungen ans Werk geht und dessen Motivation gleich einem Strohfeuer erlischt, wenn größere Hürden auftauchen. Geduld hilft Ihnen, sich durch Rückfälle nicht entmutigen zu lassen und hartnäckig am Ball zu bleiben.

2. Geduld beseitigt unnötige Zeitfresser

Der ungeduldige Zeitgenosse zeichnet sich dadurch aus, dass er sich schlecht auf eine Sache konzentrieren kann, sich in Gedanken bereits mit der nächsten Aufgabe beschäftigt und sich leicht ablenken lässt. Außerdem kommt er lieber sofort „auf den Punkt“, statt einen Sachverhalt systematisch und sorgfältig zu analysieren.

Geduld dagegen hilft Ihnen dabei, wichtige Details und Konsequenzen bei Entscheidungen zu erkennen. So vermeiden Sie Fehler und doppelte Arbeitsschritte, kurzum: Sie sparen Zeit.

3. Geduld fördert die soziale Kompetenz

Ob es darum geht, Kontakte zu knüpfen, tragfähige Beziehungen aufzubauen, ein gutes Beziehungsmanagement zu „leben“ oder von einer professionellen Netzwerkpflege zu profitieren – all das setzt eine hohe Kommunikationsfähigkeit voraus. Und deren Basis ist Geduld.

Einfühlungsvermögen und Geduld erlauben es Ihnen, aktiv zuzuhören, offene Fragen zu stellen, Antworten abzuwarten und souverän einen Schweigemoment hinzunehmen. Sie zeichnen sich durch Ihre Team- und Konfliktfähigkeit aus und optimieren Ihre Fähigkeit, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie die Ihrer Mitmenschen wahrzunehmen und angemessen damit umzugehen. Und das kommt Ihrer emotionalen Intelligenz zugute.

4. Geduld bestimmt Ihr Bild in der Öffentlichkeit

Wer hektisch und ungeduldig ist, gibt den anderen das Gefühl, langsam zu sein, und setzt sie damit unter Druck. Beide Seiten leiden darunter: Der Ungeduldige fühlt sich wie eine emotionale Zeitbombe, während sich der Geduldige als Zauderer missachtet sieht. Geduld dagegen hilft Ihnen, die Sympathie und das Vertrauen Ihrer Mitmenschen zu gewinnen.

5. Geduld macht Sie weniger stressanfällig

Ungeduld verursacht eine große innerliche Anspannung, die eine ständige psychische und physische Belastung darstellt. Ob hoher Blutdruck, Atembeschwerden, Herzprobleme ... der Ungeduldige setzt sein Leistungsvermögen und seine Gesundheit aufs Spiel.

Geduld hilft Ihnen dabei, gelassener durchs Leben zu gehen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fitness, Berufs- und Privatleben herzustellen.

Sie sehen: Geduld ist eine Tugend, die Ihnen persönlich und Ihrer Umgebung große Vorteile bringt. Und: Geduld kann man sich aneignen. Wenn Sie selbst hier Optimierungsbedarf sehen, probieren Sie’s aus: mit unserem kleinen Trainingsprogramm ...

Kleines Geduldstraining: In 3 Schritten zu mehr Gelassenheit

1. Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Ungeduldsauslöser.

Erstellen Sie per Brainstorming eine Liste mit Ihren ganz persönlichen Ungeduldsfallen. Ob es die Rote-Ampel-Welle, ein schwerfälliger Mitarbeiter, die langsame Verkäuferin oder Ihr notorisch unpünktlicher Sohn ist: Notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Achten Sie dabei bewusst auf die kleinen, vermeintlich unbedeutenden Situationen, denn die eignen sich besonders als Einstieg in Ihr Geduldstraining.

2. Wählen Sie 3 Fälle aus, mit denen Sie Ihr Training beginnen.

Lassen Sie diese Situationen vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, und versuchen Sie, die Folgen Ihrer Ungeduld auf den Punkt zu bringen. Was genau tun Sie? Wie reagieren die anderen auf Sie? Fühlen Sie sich in diesen Situationen körperlich unwohl? Ärgern Sie sich über sich selbst und Ihr unbeherrschtes Handeln? Auf diese Weise erkennen Sie schnell, dass Sie sich mit Ihrer Ungeduld nur schaden – und das motiviert zu entsprechenden Gegenmaßnahmen!

3. Formulieren Sie ein Ziel.

Vermeiden Sie allgemeine Rundumschläge. („Ab morgen werde ich geduldiger sein.“) Je konkreter das Ziel ist, desto leichter wird Ihnen das Training fallen. („Ich werde mich nicht mehr aufregen, wenn ich an der Supermarktkasse mal wieder warten muss.“)

simplify-Umsetzungs-Tipps

  • Wenn Sie merken, dass sich trotz Ihrer guten Vorsätze Ungeduld breit macht, weil Sie beispielsweise auf der Autofahrt eine rote Ampel nach der anderen erwischen – und das, obwohl Sie es eilig haben! –, ist es hilfreich, sich den „worst case“ vorzustellen: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Sie kommen zu spät zu einer Essenseinladung? Nun gut, der Gastgeber wird sich vielleicht kurz ärgern, aber vermutlich schnell wieder beruhigen.
  • Nutzen Sie die Phasen, in denen Sie geduldig auf etwas oder jemanden warten, für eine kleine Atemübung. Es reicht schon, wenn Sie einfach bewusst gleichmäßig tief ein- und ausatmen. Damit versorgen Sie Ihr Gehirn mit mehr Sauerstoff, was den Stress reduziert und Ihnen beim Entspannen hilft.
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