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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Job-Sicherheit: Das Selbstmarketing-Prinzip

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Job-Sicherheit: Betreiben Sie aktiv Selbstmarketing!
© Maridav - Fotolia.com

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PR in eigener Sache ist nicht verwerflich. Sie sollten die Fähigkeit beherrschen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen und sich nach außen glaubwürdig darzustellen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, lesen Sie hier.

Erfolg bringt Job-Sicherheit: Warum Sie sich selbst vermarkten sollten

Stellen Sie sich vor, Sie führen ein Geschäft mit exklusiven Einrichtungsgegenständen. Was passiert, wenn Sie die schönste Kommode in der hintersten Ecke verstauben lassen? Sie findet nie einen Käufer! Natürlich lassen weder Sie noch Ihre versierten Fachverkäufer das zu. Vielmehr platzieren Sie das Prachtstück glänzend poliert und hübsch dekoriert im Blickfeld des Käufers: „So verkauft es sich im Nu!“

Das Beispiel mag simpel erscheinen, doch es lässt sich auf viele Bereiche übertragen. Ob Sie Kunden für Ihre Druckerei, Klienten für Ihre Consulting-Firma oder Vereinsmitglieder gewinnen wollen: Was „an den Mann“ gebracht werden soll, benötigt einen gesunden Marketing-Mix. Marketing bedeutet: sämtliche Mittel und Wege auszuschöpfen, um ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Idee zu verkaufen.

Gedankenspiel: „Ich ... das Produkt“

Warum dieser Exkurs zum Produktmarketing? Er soll Ihnen zu einer gesunden Einstellung sich selbst gegenüber verhelfen. Erlauben Sie sich einmal das Gedankenspiel, sich aus dem Blickwinkel eines Herstellers oder Verkäufers zu betrachten: „Was würde der tun, um mich zu vermarkten?“

Das 4-Schritte-Programm weiter unten wird Ihnen dabei helfen, alle wichtigen Vermarktungsaspekte zu bedenken. Im Zentrum stehen folgende Fragen:

  • Wer bin ich, was kann ich (Ich = Produkt)?
  • Was will ich erreichen (mein „Verkaufs- und/oder Unternehmensziel“)?
  • Wie stelle ich das an (mein „Marketing-Konzept“)?
  • Wie komme ich sicher ans Ziel (Erfolgskontrolle, Kurskorrektur, Belohnung)?

Keine falsche Bescheidenheit!

Nicht nur kompetent zu sein, sondern auch Kompetenz auszustrahlen – zu einem Menschen zu werden, dem sich andere gern zuwenden, kann das ganze Leben positiv verändern. Und es ist Ihr gutes Recht! Oft sind es verstaubte Glaubenssätze, die uns daran hindern, uns selbst zu vermarkten. „Bescheidenheit ist eine Zier!“, sagt der Volksmund.

Gut zu sein allein reicht heute oftmals nicht mehr aus, um im Konkurrenzkampf um einen Arbeitsplatz oder eine Beförderung zu siegen – denn dabei kommt es darauf an, positiv von der Umwelt wahrgenommen zu werden. Selbstmarketing ist keine Werbemasche, sondern eine seriöse Möglichkeit, sich selbst besser kennen zu lernen, Persönlichkeit zu entwickeln und durch eine souveräne, freundliche Art die Sympathie und Unterstützung seiner Mitmenschen zu gewinnen.

4 Schritte: Erstellen Sie Ihr Selbstmarketing-Konzept

Schritt 1: Motivieren Sie sich selbst

Veränderungen beginnen im Kopf. Für ein seriöses Selbstmarketing brauchen Sie also stichhaltige Gründe: Nur die motivieren Sie dazu, nachhaltige Verbesserungen in Angriff zu nehmen.

Sehr hilfreich sind dabei angenehme „Gedankenfilme“ nach dem Motto: „So möchte ich sein!“ Malen Sie sich Situationen aus, in denen Sie eventuelle Hindernisse bereits überwunden haben, und legen Sie wie bei einem Projekt-Brainstorming Ihrer Fantasie keine Zügel an. Als Pummelchen sehen Sie sich Ihren Klienten rank und schlank entgegeneilen. Als der ewig „Übersehene“ bewundern Sie sich, wie Sie eine Veranstaltung souverän moderieren. Neigen Sie zum Aufbrausen, visualisieren Sie, wie Sie in einer kritischen Situation – z. B. bei einer Reklamation – souverän reagieren („Wir werden das selbstverständlich für Sie überprüfen!“).

Wichtig zu wissen: Visualisierungen sind kein esoterischer Humbug. Sie nutzen dabei konstruktiv Ihre Vorstellungskraft, um Lösungen für Gegebenheiten zu finden, die Sie bisher daran gehindert haben, Ziele zu erreichen. Je öfter Sie diese inneren Filme abspielen, desto vertrauter werden Sie mit Alternativen zu Ihren bisherigen, Sie blockierenden Verhaltensweisen.

Übungs-Tipp zu Schritt 1: Sicherlich gibt es mehrere Verhaltensmuster, die Sie gern ändern möchten. Notieren Sie Stichworte unter der Überschrift „Ich möchte endlich ...“ schriftlich. Wenn auf Ihrem PC ein Grafik-Programm installiert ist, schreiben Sie Ihre Änderungswünsche in Kästchen, und schieben Sie diese hin und her. So können Sie Ihre Gedanken besser ordnen und daraus klare Zielvorstellungen entwickeln.

Schritt 2: Erkennen Sie Ihr Potenzial

„Wer bin ich – was kann ich?“ sind Ihre nächsten Fragen. Um ein Produkt verkaufen zu können, müssen Sie dessen Inhalt, dessen Wirkung und dessen Nutzen für den Käufer kennen und von dessen Qualität überzeugt sein – das gilt auch für PR in eigener Sache! Sich genau zu kennen und zu mögen heißt, ein besseres Bewusstsein für sich selbst zu haben.

  • Analysieren Sie Ihre Persönlichkeit und Ihr Potenzial gründlich: Ihre Stärken, Begabungen, Lebenserfahrungen, Ideale und Fähigkeiten. Können Sie sich gut in Ihre Mitmenschen hineinversetzen? Können Sie andere begeistern? Gehen Sie gern mit Zahlen um? Sind Sie handwerklich begabt?
  • Bewerten Sie Ihren beruflichen Werdegang: Nutzen Sie all Ihre Talente und Lebenserfahrungen? Diese Überlegungen eröffnen Ihnen vielleicht neue Möglichkeiten: Was lässt sich ausbauen, was wiederbeleben?

Übungs-Tipps zu Schritt 2: Listen Sie Stärken und Talente unter der Überschrift „Was mir besonders viel Freude macht!“ auf. Der Spaßfaktor ist ein wichtiger Hinweis auf echte Begabungen. Nur bei einer Arbeit, die Ihnen ein Gefühl der Befriedigung schenkt, können Sie erstklassig sein. Und Sie brennen nicht so schnell aus wie bei ungeliebten Tätigkeiten.

Notieren Sie aber auch Ihre „Schwächen“ (... nicht so gut in Rechtschreibung, lese zu selten, informiere mich zu wenig über Politik ...). Überlegen Sie, ob Sie daran arbeiten möchten (dann: entwickeln Sie ein Trainingsprogramm!) oder mit ihnen leben wollen (dann: hören Sie auf, sich darüber zu ärgern!).

Schritt 3: Setzen Sie sich konkrete Ziele

Die Frage „Was will ich erreichen?“ bedeutet nicht „Wen will ich beeindrucken?“. Vielmehr geht es um Ihre individuelle „Unternehmensvision“. Nur wenn Sie sich klar machen, welche Art von Leben Sie beruflich wie privat wirklich führen wollen, können Sie sich konkrete Ziele setzen.

Konkrete Ziele („Ich möchte spätestens ab Januar 20.. die Abteilung übernehmen“) haben mehr Aussicht auf Erfolg als verschwommene Vorstellungen („... Abteilungsleiter zu werden wäre ja schön“). Durch Klarheit entwickeln Sie innere Sicherheit: Sie wissen nun, welche Verhaltensweisen und Entscheidungen Sie Ihrem Ziel näherbringen bzw. davon entfernen. Dadurch vermitteln Sie Ihrer Umwelt das Bild einer in sich gefestigten Persönlichkeit, in deren Nähe man sich „gut aufgehoben“ fühlt.

Übungs-Tipps zu Schritt 3: Setzen Sie sich für die verschiedenen Bereiche Ihres Lebens ein wirklich wichtiges „großes“ Ziel, und schreiben Sie es in wenigen einfachen Worten auf. Visualisieren Sie dieses Ziel in hellen, freundlichen Gedankenbildern. Empfinden Sie dabei das angenehme und zugleich beruhigende Gefühl, dass Sie dieses Ziel ganz sicher erreichen werden.

Schritt 4: Entwerfen Sie Ihr Marketing-Konzept

Soll sich ein Produkt auf dem Markt durchsetzen, muss es die potenziellen Käufer auf mehreren Wegen von Qualität und Nutzen überzeugen. Auf Sie selbst übertragen, müssen Sie – um gut „anzukommen“ – auf Ihr Gegenüber sowohl sympathisch und offen als auch kompetent und einzigartig wirken.

Bei einem persönlichen Kontakt nimmt man Sie „mit allen Sinnen wahr“, am Telefon Ihre Stimme und Ihre Ausdrucksweise, per Brief, Fax oder E-Mail Ihre individuelle Art und Weise, sich schriftlich mitzuteilen. Längerfristig wird auch Ihre Integrität wichtig, ob Sie wirklich „halten“, was Ihr Persönlichkeitsbild verspricht. Ihre Außenwirkung stützt sich also auf mehrere Schlüsselfaktoren:

  • Aussehen
  • Umgangsformen
  • Sprechweise
  • Gesprächsführung
  • schriftliche Kommunikation
  • die Fähigkeit, Kompetenz zu kommunizieren

Im Folgenden erhalten Sie Tipps, was Sie beim jeweiligen Schlüsselfaktor beachten und gegebenenfalls optimieren sollten.

ORG-Check: Wie steht es bei Ihnen um die 6 Schlüsselfaktoren?

1. Schlüsselfaktor: Ein gepflegtes Äußeres ist ein Muss

Je wohler Sie sich „in Ihrer Haut“ fühlen, desto selbstbewusster treten Sie auf. Sympathisch und gepflegt demonstrieren Sie Respekt nicht nur Ihrem Umfeld, sondern auch sich selbst gegenüber. Dazu gehören ein guter Haarschnitt, manikürte Hände, ein angenehmer Körpergeruch und – bei Damen – ein dezentes Make-up. All diese Checkpunkte können Sie sofort realisieren! Todsünden sind: fettige Haarsträhnen, nachwachsende Haaransätze, „Kriegsbemalung“, billiges Rasierwasser bzw. Parfüm, schmutzige/abgekaute Fingernägel, Schweißflecken und Mundgeruch.

Mittel- und langfristig können Sie durch eine Ernährungsumstellung, Sport und kosmetische Behandlungen auch das, was Sie als optische Mängel empfinden (Übergewicht, ungünstige Proportionen, Hautprobleme), in Ihrem Sinne beeinflussen.

Übungs-Tipps zum „Aussehen“: Trainieren Sie vor dem Spiegel eine aufrechte Haltung, ein freundliches (nicht „breites“) Lächeln, einen elastischen Gang und ruhige, fließende Bewegungen!

Auch wenn es oft heißt, man beurteile Menschen vor allem nach ihren „inneren Werten“, ist das angemessene Outfit in jedem Beruf ein Muss – es entscheidet mit über Ihr Fortkommen. Investieren Sie in einige dezente, dafür hochwertige Basics. Mit sorgsam ausgewählten Accessoires lassen sich diese sportlich-elegant abwandeln.

Grundregel: dem Anlass entsprechend angezogen sein, weder over- noch underdressed. Todsünden sind: billige, ungeputzte Schuhe, schiefgetretene Absätze, „nabelfrei“ oder gar betont „sexy“. Stimmen Sie Ihre Kleidung farblich auf Ihren individuellen Typ ab. Wer unsicher ist, lässt sich von einer Typberatung helfen.

2. Schlüsselfaktor: Umgangsformen können über Ihre Karriere entscheiden

Manchmal scheint es, als habe der gute alte Knigge ausgedient. Umso mehr fallen Sie – vor allem bei Entscheidungsträgern – mit korrektem Benehmen positiv auf: „Bitte“, „Danke“, „Kann ich Ihnen helfen?“, „Darf ich Ihnen etwas anbieten?“, „Ich möchte Sie mit Frau XY bekannt machen“ sind mehr als Floskeln – sie zeigen, dass Sie Ihr Gegenüber wertschätzen.

Das Gleiche gilt für das Einhalten der kleinen Benimmregeln: Wer macht wen bekannt, wer tritt vor wem durch die Tür, welches Besteck wird für welche Speise benutzt? Fakt ist: In großen Konzernen sieht man bereits beim Bewerbungsgespräch und später bei jeder Präsentation, bei jedem Meeting, bei jedem Geschäftsessen genau darauf. Oft ist gutes Benehmen das i-Tüpfelchen auf der entscheidenden Frage: Auftrag, Anstellung, Aufstieg – ja oder nein?

3. Schlüsselfaktor: Wird Ihre Sprechweise Ihren Worten gerecht?

Nicht nur, was, sondern auch wie Sie reden, bestimmt über den Erfolg Ihrer Eigen-PR. Was Ihnen beim Sprechen selbst nicht auffällt, kann auf Ihr Gegenüber unsympathisch wirken und eine anstehende Entscheidung negativ beeinflussen.

Nehmen Sie am besten einmal ein Alltagsgespräch (Einverständnis Ihres Gesprächspartners einholen!) oder eine freie Rede auf Tonband auf, und registrieren Sie Klangfarbe, Sprechtempo, Stimmlage und Betonung: Wie klingen Sie im Ohr anderer? Haben Sie eine unangenehm hohe Stimme? Verschlucken Sie gelegentlich Silben? Hören Sie sich gehetzt oder gepresst an? Beenden Sie Ihre Sätze korrekt? Verlieren Sie sich in Endlossätzen?

Stimme und Sprechweise lassen sich schulen, auch die meisten Sprechstörungen können von einem Logopäden behoben werden. Sie selbst können mithilfe eines Tonbands Stimme und Atemtechnik trainieren.

Übungs-Tipps zur „Sprechweise“: Spüren Sie „Sprachmüll“ auf: „im Grunde genommen“, „Ich muss ganz ehrlich sagen...“, „im Prinzip“, „ähmmm“ etc. Werfen Sie künftig eine Münze in die Spardose, wann immer Sie sich bei einer Sprachsünde ertappen. Eine wirksame Selbsterziehungsmaßnahme!
Beobachten Sie auch Ihre Mimik und Gestik im Spiegel. Allzu viel – Grimassen oder Herumfuchteln mit den Händen – wirkt störend, belustigend oder gar abstoßend.

4. Schlüsselfaktor: Seien Sie ein konstruktiver Gesprächspartner

Aufmerksam zuhören, sich verständlich ausdrücken, sich in den Gesprächspartner einfühlen, ihm Wertschätzung zeigen, auch wenn man anderer Meinung ist: Die Art, wie Sie sich im Gespräch darstellen, sagt sehr viel über Sie aus. Der erste telefonische Kontakt zu einem potenziellen Auftraggeber, das Vorstellungsgespräch, ein Meeting mit einem wichtigen Kunden – was hier misslingt, hat Folgen. Auf folgende Details sollten Sie achten:

  • Wenden Sie sich Ihrem Gesprächspartner zu, und sprechen Sie ihn mit seinem Namen an.
  • Richten Sie Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf ihn, und lassen Sie sich durch nichts ablenken (Todsünde: bei Gesprächen, ganz gleich, ob im Büro oder Restaurant, Telefonate entgegenzunehmen).
  • Stellen Sie Ihre eigenen Anliegen zunächst in den Hintergrund. Das fällt vielen, vor allem extrovertierten Menschen, die etwas „loswerden“ wollen, sehr schwer. Üben Sie das täglich in Alltagsgesprächen, auch in Partnerschaft und Familie!
  • Versetzen Sie sich bei Meinungsverschiedenheitenin die Lage Ihres Gegenübers, ehe Sie Ihren Standpunktäußern.
  • Üben Sie auch, sich nicht ständig zu rechtfertigen (eine Neigung, der vor allem Frauen nachgeben). Begründen Sie eine Entscheidung, wenn es erforderlich ist – nicht wort- und gestenreich, sondern eher kurz und knapp. Damit demonstrieren Sie Souveränität.
  • Fühlen Sie sich durch eine Äußerung verletzt, fragen Sie „Was meinen Sie damit?“, ehe Sie explodieren. So geben Sie Ihrem Gegenüber Gelegenheit zum Nachdenken (und sich selbst keine Blöße).
  • Denken Sie, ehe Sie sprechen. Sie können „viel Geschirr zerdeppern“, wenn Sie aus einem Überschwang der Gefühle heraus sehr persönliche Dinge preisgeben oder im Zorn verletzend werden.
  • Reden Sie niemals abfällig über Abwesende, und plaudern Sie auch niemals Dinge aus, die man Ihnen anvertraut hat. Ihr Gesprächspartner wird sonst unweigerlich davon ausgehen, dass Sie jederzeit auch über ihn „herziehen“ werden.

5. Schlüsselfaktor: Ihre schriftliche Kommunikation ist Ihre Visitenkarte!

Bei Verträgen beachten wir sehr genau, was wir im alltäglichen Schriftverkehr, vor allem bei Kurznotizen und E-Mails, gern vergessen: Alles Geschriebene ist ein Dokument, das zu Beleg- und Rechtfertigungszwecken herangezogen werden kann. Beherrschen Sie Rechtschreibung und Grammatik? Wissen Sie, wie man sich kurz, klar, präzise, aber dennoch höflich und freundlich ausdrückt? Wie man Bewerbungen, Lebensläufe und Memoranden verfasst? Hier ein paar wichtige Regeln:

  • Schreiben Sie bei jeder Aussendung Ihre komplette und korrekte Adresse.
  • Achten Sie – auch bei E-Mails und Kurzantworten – auf gute Formulierung und richtige Schreibweise.
  • Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Papier und passende Umschläge.
  • Unterzeichnen Sie nicht mit Kugelschreiber, sondern am besten mit Füllfederhalter.
  • Vergessen Sie nie ein höfliches Begleitschreiben und nach Abschluss eines Projekts ein freundliches schriftliches Dankeschön.

6. Schlüsselfaktor: Kommunizieren Sie Kompetenz!

Ob Telefonat, Round-Table, Moderation oder Präsentation: Zum Selbstmarketing gehört, dass Sie Kompetenz vermitteln. Und je besser Sie vorbereitet sind, desto selbstsicherer können Sie auftreten. Machen Sie sich deshalb vor solchen Gelegenheiten klar: Wie lauten Thema und Zielsetzung? Wer sind meine Gesprächspartner, was erwarten sie von mir, mit welchen Anliegen/Einwendungen muss ich rechnen? Wichtige Regeln für Besprechungen aller Art:

  • Halten Sie Blickkontakt entweder mit Ihrem jeweiligen Gesprächspartner oder – bei Gruppengesprächen, Vorträgen und ähnlichen Anlässen – mit wechselnden Zuhörern.
  • Sprechen Sie deutlich, und formulieren Sie verständlich.
  • Lassen Sie sich niemals provozieren. Kluge verbale Zurückhaltung bedeutet nicht Passivität!
  • Bleiben Sie bei Fragen, die Sie nicht beantworten können, souverän: „Das entzieht sich leider meiner Kenntnis, ich werde mich darüber informieren!“
  • Vergessen Sie niemals, sich am Ende einer Gesprächsrunde bei den Teilnehmern zu bedanken („Es war sehr interessant, informativ ...“).

5 ORG-Praxis-Tipps: So setzen Sie Ihr Selbstmarketing-Vorhaben optimal um

1. Selbstmarketing ist ein Fulltime-Job!

Grundsätzlich „anders“ als beim Produkt- oder Dienstleistungsmarketing: Sie sprechen beim Selbstmarketing – auch wenn Sie zunächst an bestimmte Entscheidungsträger denken – langfristig nicht nur eine begrenzte Zielgruppe an. Jede Form der PR in eigener Sache ist zum Scheitern verurteilt, wenn Sie Ihrer Umwelt etwas vortäuschen, also bloß eine Rolle spielen wollen. Es ist ein Wandel „von innen nach außen“, der Ihre ganze Persönlichkeit, Ihr Denken und Handeln umfasst. Damit verändert sich Ihre Wirkung auf alle Mitmenschen!

2. „Wissen ist Macht!“ ...

... sagte 1597 Francis Bacon, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker. Und Wissen bleibt ein Schlüssel für die Verteilung von Berufs- und Lebenschancen. Selbstmarketing heißt jedoch niemals, nicht vorhandenes Wissen vorzutäuschen. Können Sie bei einem Gespräch nicht mitreden, geben Sie das offen zu: Ihre Ehrlichkeit wirkt sympathischer, als wenn Sie etwas zu vertuschen versuchen. Und: Wissenslücken lassen sich schließen, auch wenn das bedeutet, gelegentlich die Komfortzone zu verlassen.

3. Suchen Sie sich Unterstützung!

Bauen Sie sich ein Netzwerk an Beziehungen auf, indem Sie private und berufliche Kontakte geschickt miteinander verknüpfen. Ein tragfähiges Netzwerk fängt Sie nicht nur in kritischen Berufs- und Lebenssituationen auf. Durch den Austausch von Informationen, Ideen und Hilfeleistungen schaffen Sie sich ein gutes Sprungbrett für jede Art von Weiterkommen.

4. Beachten Sie ein paar wichtige Regeln

  • Denken Sie konstruktiv und lösungsorientiert. Akzeptieren Sie, dass Probleme und Konflikte zum Alltag gehören und immer Chancen zur Weiterentwicklung bergen. Dadurch gewinnt Ihre Gesamtausstrahlung – sie wecken positive Aufmerksamkeit.
  • Seien Sie offen für Ideen, und gehen Sie „neugierig“ auf fremde Menschen zu. Eine offene Lebenseinstellung eröffnet Ihnen beruflich und privat viele Chancen.
  • Bringen Sie jedem Mitmenschen Achtung entgegen, auch wenn er anders denkt als Sie.
  • Seien Sie absolut integer: Halten Sie Zusagen und Versprechen ein, seien Sie pünktlich und gewissenhaft.

5. In kleinen Schritten sicherer zum Ziel

Trainieren Sie alle einzelnen Maßnahmen „häppchenweise“: „Heute zwischen 9 und 12 Uhr unterbreche ich niemanden beim Gespräch.“ Tagesübungen erlauben eine realistische Erfolgskontrolle und Kurskorrektur: Was hat heute gut geklappt, woran muss ich noch arbeiten, was kann ich morgen besser machen? Nützlich ist dabei ein „Erfolgsjournal“: In eine Kladde notieren Sie jeden Abend fünf Dinge, die Ihnen am jeweiligen Tag gut gelungen sind. Das motiviert ebenso wie kleine Selbstbelohnungen an Etappenzielen!

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