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Mit diesen Maßnahmen begegnen Sie rechtzeitig einem drohenden Burnout

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Dem Burnout vorbeugen
Dem Burnout vorbeugen

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Längst ist Burnout keine Managerkrankheit mehr. Auch in sozialen Berufen nimmt das Phänomen Burnout zu. Deshalb sollten Sie die ersten Anzeichen ernst nehmen.

Längst ist Burnout keine Managerkrankheit mehr. Burnout in sozialen Berufen nimmt zu. Deshalb sollten Sie die ersten Anzeichen ernst nehmen. Unter „Burnout" wird eine tiefe emotionale und körperliche Erschöpfung verstanden, die ohne Hilfe nicht mehr verschwindet. In den 80er Jahren wurde Burnout zunächst als „Managerkrankheit“ bezeichnet. Mittlerweile ist Burnout in sozialen Berufen ein häufig anzutreffendes Phänomen. Typische Burnout-Symptome zeigen sich darin, dass Sie sich mit ihren Kräften am Ende fühlen, chronisch müde und lustlos sind und unter Ängsten und Schlafstörungen leiden.

Burnout beginnt mit starker Erschöpfung

Burnout entwickelt sich schleichend. Erste Anzeichen sind eine sich langsam ausbreitende Erschöpfung, die zunehmend gekennzeichnet ist durch verminderte Belastbarkeit, wechselnde Stimmungen und die Unfähigkeit, sich in den Regenerationsphasen wie bspw. am Wochenende und im Urlaub noch zu erholen. Später fühlt sich der Erkrankte resigniert, entmutigt und frustriert. Gerade in sozialen Berufen gibt es immer wieder Phasen, in denen Sie sehr viel arbeiten müssen. Gerade deshalb aber verstehen Mitarbeiter in sozialen Berufen die ersten Anzeichen von Burnout wie schwere Erschöpfung nicht als Warnsignale. Die meisten Erkrankten suchen erst dann professionelle Hilfe auf, wenn sie unter massiven körperlichen Beschwerden leiden. Doch je früher Sie gegen die Krankheit vorgehen, desto besser sind die Heilungschancen. Die beste Maßnahme gegen Burnout ist allerdings die Prävention:

Diese präventiven Maßnahmen helfen gegen Burnout

Leiten Sie Maßnahmen gegen Burnout rechtzeitig vor dem Ausbrennen ein. Achten Sie darauf, dass diese sämtliche relevanten Bereiche umfassen, die für die Entstehung eines Burnouts Ausschlag gebend sind:

Körperlich:

  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung, bewegen Sie sich regelmäßig und schlafen Sie ausreichend.
  • Gönnen Sie sich zumindest kurze Pausen, in denen Sie abschalten und z.B. frische Luft tanken.

Geistig-emotional:

  • Gehen Sie gegen Perfektionismus vor. Ihre Ansprüche an sich und Ihre Arbeit mögen hoch sein, aber sie sollten nicht so hoch sein, dass Sie daran scheitern.
  • Lernen Sie „Nein“ zu sagen. Sie tun sich selbst keinen Gefallen, wenn Sie die Schicht mit einer Kollegin tauschen, obwohl Sie eigentlich zum Klassentreffen verabredet waren. Das erzeugt emotionalen Stress.
  • Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, in der Sie das tun, was Ihnen Spaß macht.

Beruflich:

  • Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrem Leben mehr gibt als nur Ihr Berufsleben.
  • Vernachlässigen Sie weder Ihre Partnerschaft noch Ihre Familie oder Freunde dauerhaft für Ihren Beruf.
  • Delegieren Sie Arbeit, und zwar nicht erst, wenn Sie bemerken, dass Sie bereits stark belastet sind.

Selbst-Test: Sind Sie Burnout-gefährdet?

Kreuzen Sie die Fragen an, die Sie mit „Ja“ beantworten können

 

 

Ja

Nein

1

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen alles zu viel wird?

o

o

2

Haben Sie keine Freude mehr an dem, was Sie tun?

o

o

3

Fühlen Sie sich resigniert und innerlich leer?

o

o

4

Haben Sie kaum noch Zeit für Ihre Freunde oder Ihren Partner?

o

o

5

Fehlen Ihnen Zeit und Energie für Freizeitaktivitäten oder Ihr Hobby?

o

o

6

Sind Sie häufig gereizt und angespannt?

o

o

7

Leiden Sie unter Konzentrations- und Schlafstörungen?

o

o

8

Sind Sie ständig müde?

o

o

9

Haben Sie regelmäßig Kopfschmerzen oder andere körperliche Symptome, die Sie vorher nicht kannten?

o

o

10

Trinken Sie in der letzten Zeit verstärkt Alkohol?

o

o

11

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente wie bspw. Schlaf- oder Aufputschmittel?

o

 

Auswertung: Zählen Sie zusammen, wie oft Sie eine Frage mit „Ja“ beantwortet haben. Bei mindestens 4 Fragen kann das ein Hinweis darauf sein, dass Sie burnout-gefährdet sind. Eine genaue Diagnose kann jedoch nur Ihr Hausarzt oder ein Psychologe stellen. Zögern Sie nicht, einen eventuellen Verdacht auf Burnout zu konkretisieren. Je eher Sie handeln, desto besser kann die Krankheit behandelt werden.

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