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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Planen Sie spätestens jetzt das kommende Jahr – setzen Sie sich Ziele

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Planung
Urheber: Trueffelpix | Fotolia

Von Michael Jansen, Carl-Dietrich Sander,

„Wer nicht weiß, in welchen Hafen er steuert – für den ist jeder Wind richtig“, das hat schon der Römer Seneca gewusst. Und es gilt noch heute. Das heißt für Sie: Setzen Sie sich Ziele für das kommende Jahr.

Solche Ziele können ganz unterschiedlicher Art sein:

  • Gewinnziel in Form einer klaren Ansage – Beispiel: „Nächstes Jahr will ich 48.000 € Gewinn erreichen.“ (Überlegen Sie, wie viel Gewinn Sie brauchen, um gut leben zu können – nach Reservenbildung und Steuerzahlung.)
  • Kundenziel – Beispiel: „Nächstes Jahr will ich meine Kundenzahl um 25 % erhöhen.“ Oder „Nächstes Jahr will ich die Firmen F und K als neue Kunden gewinnen.“
  • Kostenziel – Beispiel: „Nächstes Jahr sollen meine gesamten Kosten 22.000 € nicht überschreiten.“ (Ihre Zahl können Sie auch noch nach den wichtigsten Kostenarten unterteilen.)
  • Qualitätsziel – Beispiel: „Nächstes Jahr will ich die Zahl der Kundenreklamationen halbieren.“
  • Organisationsziel – Beispiel: „Nächstes Jahr will ich meine Arbeitsabläufe überarbeiten und stich- wortartig festhalten, damit die Fehlerquote bei den Aushilfen deutlich sinkt.“

Wichtig: Nehmen Sie sich nicht zu viele solcher Ziele gleichzeitig vor! Die Gefahr der Verzettelung wäre dann groß. Denn zu jedem Ziel müssen Sie sich die richtigen Maßnahmen überlegen, um es zu erreichen. Je mehr Ziele Sie sich also setzen, desto mehr Maßnahmen müssen Sie neben dem Tagesgeschäft umsetzen.

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Verfolgen Sie Ihre Ziele konsequent

Wenn Sie sich Maßnahmen überlegt haben, um ein Ziel zu erreichen, müssen Sie diese umsetzen. Eine klare, strukturierte Vorgehensweise erleichtert Ihnen das.

Tipp: Legen Sie sich einen Aktivitätenplan an, in dem Sie Folgendes festlegen und notieren:


  • Wer (ist für eine Aufgabe und ihre Erledigung verantwortlich)

  • macht was (genaue Beschreibung der Aufgabe, ggf. auch mit Teilschritten)

  • mit wem (wer muss mitwirken)

  • bis wann (verbindlicher Termin, bis zu dem die Aufgabe bzw. ein Teil davon erledigt sein soll).

Wenn Sie das für sich – und evtl. andere Beteiligte – aufschreiben, werden Sie erstaunt sein, wie viel klarer die Aufgabe wird und wie viel konsequenter sich damit das Abarbeiten gestaltet.

Wie weit Sie ein Ziel schon umgesetzt haben, sollten Sie laufend kontrollieren. Seien Sie streng und konsequent zu sich selbst und gehen Sie je nach Ziel z.B. so vor:

  • Gewinnziel: Prüfen Sie monatlich am „vorläufigen Ergebnis“ der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA), ob Sie den nötigen Teilbetrag Ihres Gewinnziels erreicht haben. Das setzt voraus, dass Sie Ihre Ein- und Ausgaben (am besten mittels einer Buchführungs-Software) regelmäßig und aktuell erfassen.
  • Kundenziel: Überprüfen Sie mindestens vierteljährlich, wie viele Neukunden Sie in dem Quartal gewonnen haben. Entspricht das einem Viertel der fürs Jahr geplanten Zahl?
  • Kostenziel: Schauen Sie sich vierteljährlich oder monatlich in Ihrer BWA an, ob die Kosten noch im Rahmen liegen. Wenn nicht, leiten Sie rechtzeitig (weitere) Sparmaßnahmen ein.
  • Qualitätsziel: Ermitteln Sie vierteljährlich die Zahl der Reklamationen. Wenn sie nicht gesunken ist, betrachten Sie die Gründe für die noch vorkommenden Reklamationen genauer. Was können Sie dagegen tun?
  • Organisationsziel: Wollen Sie z.B. Abläufe prüfen und stichwortartig erfassen, setzen Sie sich dafür nicht nur einen End-, sondern auch einen Zwischentermin zur Prüfung des Fortschritts. Das erinnert Sie daran, die Umsetzung tatsächlich anzugehen. In aller Regel passiert nämlich Folgendes: Als Endtermin haben Sie den 30. Juli festgelegt, als Zwischenprüftermin den 30. Mai. Am 30. Mai stellen Sie fest: Sie haben noch gar nicht angefangen. Das gibt Ihnen einen zusätzlichen Impuls, dann wirklich loszulegen.

Warum sind solche regelmäßigen Soll-Ist-Vergleiche wichtig? Damit Sie rechtzeitig erkennen, ob die von Ihnen eingeleiteten Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führen werden – oder andere bzw. weitere Maßnahmen einzuleiten sind. Und: Damit Sie alle Beteiligten loben können, wenn die (Zwischen-)Ziele erreicht sind – das motiviert! Vergessen Sie bitte nicht, auch sich selbst zu loben – und mit einer kleinen Auszeit oder Wunscherfüllung zu belohnen!

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