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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Weniger Stress, mehr Effektivität: Balance mit der Zeitzonen-Strategie

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Bringen Sie sich in Balance mit der Zeitzonen-Strategie
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Wie Sie Überlastung bekämpfen und mühelos mehr Energie und Effektivität in Ihren Arbeitsalltag holen.

Wissen Sie, was das gemeinsame Geheimnis erfolgreicher Selbstständiger, Vorgesetzter und Entscheider ist? Sie halten ihr Leben in Balance. Das heißt: Sie können sich mit Konzentration und großer Kraft ihrer Arbeit widmen, weil sie für einen ständigen Nachschub an Energie sorgen.

Ihre Balance: Wie fühlen Sie sich gerade?

Wie ist das bei Ihnen in diesen Tagen? Fühlen Sie sich kreativ und angeregt? Gehen Sie neue Projekte mit Neugier an, und können Sie wichtigen Aufgaben Ihre volle Konzentration schenken? Nutzen Sie Ihre Energie auch dafür, weniger wichtige Routineaufgaben schnell und effektiv vom Tisch zu bekommen? Und: Nehmen Sie sich Zeit, die Natur zu genießen? Dann sorgen Sie bereits – ob bewusst oder intuitiv – für die richtige Balance in Ihrem Leben.

Oder fühlen Sie sich müde, gestresst, ausgebrannt und haben das Gefühl, in einer Tretmühle zu stecken? Dann können Sie jetzt etwas ändern. Mit der Zeitzonen-Strategie können Sie Ihr Leben ins Gleichgewicht bringen und Ihren Energietank aufladen!

 

 

Und so sehen die 4 Zeitzonen aus, denen Sie Ihre Aktivitäten bewusst zuteilen können:

Zone A: Kreativzeit (für neue Ideen)

Wenn Sie sich in dieser Zone befinden, gelingt es Ihnen, aus dem Alltag herauszutreten und Ihre Aufgaben und Vorhaben von einem erhöhten Standpunkt aus zu betrachten. Mithilfe dieser frischen Perspektive können Sie dann beispielsweise neue Geschäfts- und Produktideen entwerfen, alte Zöpfe abschneiden, Optimierungen und Lösungen finden, Pläne schmieden und sich Ziele setzen, die über den Tageshorizont weit hinausreichen.

Zone B: Durchführungszeit (für die Gewinn bringenden Arbeiten)

In dieser Phase sind Sie mittendrin im Produktionsprozess. Hier setzen Sie Pläne um und schaffen konkret das, was Sie gegen gutes Geld verkaufen.
Achten Sie darauf, dass Sie diese Zeit für das „Richtige“ aufwenden – also für Dinge, die extern oder intern wirklich gebraucht werden und deshalb eine hohe Rendite versprechen. Denn wenn Sie immer mehr Zeit für immer weniger brauchbare Produkte einsetzen, fehlt Ihnen bald die Kreativzeit, mit der Sie solche Kreisläufe vermeiden können.

Zone C: Verwaltungszeit (für Administrativ- und Routinearbeiten)

In dieser Zeit erledigen Sie alle täglich anfallenden Aufgaben: Post, Telefon, Lesen, Schreiben, Organisatorisches. Vieles davon ist „delegationsfähig“.
Einerseits ist dieser Bereich als „Unterbau“ lebenswichtig für das reibungslose Funktionieren des gesamten Apparats. Andererseits lauern hier viele Zeitfallen. Und: Wenn Freizeit und Kreativzeit zu kurz kommen und Sie sich ausgebrannt fühlen, ist das ein typisches Symptom dafür, dass Sie unnötig viel Zeit der Verwaltung widmen.

Achten Sie deshalb mit einer rigiden Zeit- und Prioritätenplanung ständig darauf, dass sich hier nichts zu sehr aufbläht und dass die wichtigen Dinge immer zuerst und effektiv erledigt werden.

Zone D: Pausenzeiten (zum Ruhen, Relaxen und Erholen)

Ohne kürzere und längere Pausen zum Energietanken landen Sie leicht in der Stressfalle. Damit setzen Sie einen schädlichen Kreislauf in Gang: Ihre Kreativität lässt nach, was wiederum dazu führen wird, dass Sie sich umso härter in die Durchführung von Aufgaben einbringen und dabei immer mehr für mittel- oder langfristig weniger ergiebige Dinge tun.

Nehmen Sie sich die Zeit für sich, und zwar guten Gewissens! Im Rahmen der Zeitzonen-Strategie wird ja deutlich, dass es nicht um Luxus, sondern um eine Notwendigkeit geht. Ob Sie diese Zeit komplett zum Zurückziehen nutzen oder sie mit Kollegen verbringen, sollten Sie möglichst davon abhängig machen, was für Sie den größeren Erholungswert hat. Wenn es also bei Ihnen eine gemeinsame Kantinengang-Routine gibt, Sie aber eigentlich viel lieber mit einem Brötchen auf einer ruhigen Parkbank sitzen: Gehen Sie doch 1 oder 2 Tage mit den Kollegen zum Essen. Und gestatten Sie sich sonst die Parkbank.

Im Gleichgewicht? Das Zusammenspiel der 4 Zeitzonen

Diese 4 Bereiche bilden eine elastische, aber auch sensible Einheit. Da zur Verfügung stehende Zeit nicht beliebig dehnbar ist, wirken sich Störungen einer Zeitzone immer auf alle anderen aus.

Wenden Sie beispielsweise zu viel Zeit für B (Gewinnarbeiten) und C (Verwaltung) auf, kommen A (Kreativität) und D (Erholung) zu kurz. Wodurch Ihnen nach und nach die Ressourcen abhanden kommen, Ihre Produkte und die Verwaltung zu optimieren. Bildlich gesprochen: Ihr Schiff kommt mit immer höherem Energieverbrauch immer weiter vom Kurs ab, während Sie als Kapitän und Steuermann mit dem Schaufeln von Kohle ausgelastet sind.

Der typische Fehler bei einer generellen Überlastung ist, der Zone D (freie Zeit) Bedeutung zu entziehen. Achten Sie darauf, dass Ihnen das nicht passiert! Investieren Sie bewusst Zeit in diesen Bereich. Sie tun es nicht zuletzt auch, um alle anderen Bereiche zu stärken! Oder, wie der Religionsphilosoph Martin Buber es formulierte: „Ein Mensch, dem nicht jeden Tag wenigstens eine Stunde gehört, ist kein Mensch.“

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