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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Wohlfühl-Check: Alles gut am Arbeitsplatz?

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Wichtig: Sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen
© Peggy Blume - Fotolia.com

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Wirtschaftlicher Gewinn wird heute maßgeblich im Büro produziert. Umso erstaunlicher ist es, zu sehen, wie mangelhaft oder unpraktisch ausgestattet, eingerichtet und organisiert viele Bürosnoch immer sind.

Wirtschaftlicher Gewinn wird heute maßgeblich im Büro produziert. Umso erstaunlicher ist es, zu sehen, wie mangelhaft oder unpraktisch ausgestattet, eingerichtet und organisiert viele Büros noch immer sind.

Außen hui – innen pfui?

Organisationsfachleute sind sich einig, dass an vielen Büroarbeitsplätzen ein erheblicher Teil der Arbeitszeit unproduktiv verstreicht. Schätzungen sprechen von mindestens 25 % der bezahlten Arbeitszeit.

Zudem steht hinter einer nicht unbeträchtlichen Zahl freiwilliger beruflicher Veränderungen zuverlässiger Mitarbeiter nicht die Suche nach besserer Bezahlung, sondern der Wunsch nach einem besseren Arbeitsumfeld.

Für Unproduktivität und Demotivierung sind hauptsächlich die folgenden 2 Ursachen verantwortlich:

  1. Mangelhafte Arbeitsplatz-Organisation und -Ausstattung. Folgen: Arbeitsabläufe werden behindert, was sowohl die Arbeitsleistung als auch die Arbeitsqualität reduziert.
  2. Demotivierendes Arbeitsklima. Folgen: deutlich verminderte Produktivität, teure Arbeitsausfälle.

Glaubenssätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Wenn ich in meinem Büro etwas ändere, bekomme ich nur Ärger“ passen nicht mehr in unsere Zeit, die eine immer höhere Produktivität am Arbeitsplatz verlangt. Stellen Sie alles auf den Prüfstand, und gehen Sie Veränderungen und Modernisierungen mutig an!

Unten finden Sie eine Checkliste mit den wesentlichen Bedingungen für angenehmes und effizientes Arbeiten im Büro. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie alle Punkte sofort abhaken könnten. Nehmen Sie Punkte, bei denen das nicht der Fall ist, sehr kritisch unter die Lupe. Denn gravierende Mängel wie schlechter Teamgeist, gesundheitsschädliche Möblierung und dauernder hoher Geräuschpegel stellen auf Dauer ernste Gefahren für Sie persönlich dar. Hierfür müssen Sie umgehend Lösungen anstreben.

 

Schnell-Check: Alles gut am Arbeitsplatz?

  • Die Arbeitsflächen sind ausreichend bemessen und den Aufgaben entsprechend angeordnet; der Arbeitsplatz bietet ausreichend freien Bewegungsraum.
  • Unterlagen, Geräte und Hilfsmittel sind übersichtlich und griffbereit.
  • Container, Hängeregistraturen, Schränke etc. sind funktionell und gut bedienbar; es ist ausreichend Stauraum für die Arbeitsunterlagen vorhanden.
  • EDV- und Papierablage funktionieren ohne langes Suchen.
  • Bildschirmarbeit ist in einer ermüdungsfreien Körperhaltung möglich.
  • Es ist zu allen Tageszeiten blendfreies Arbeiten am Bildschirm möglich.
  • Desk-Sharing: Die Arbeitsfläche ist höhenverstellbar.
  • Der Arbeitsstuhl ist ergonomisch gestaltet und unterstützt wechselnde Sitzpositionen.
  • Die Umgebungshelligkeit ist regulierbar.
  • Es gibt keine ständigen akustischen und optischen Störungen.
  • In gemeinsam genutzten Räumen lassen Schallschutzwände konzentriertes Arbeiten zu.
  • Das Raumklima ist behaglich (zirka 21° C, Luftfeuchte 40 bis 60 %).
  • Es sind das Raumklima verbessernde Pflanzen vorhanden.
  • Der Arbeitsplatz bietet sowohl eine Privatsphäre als auch Kommunikationsmöglichkeiten.
  • PC, Software, Kommunikationseinrichtungen, weitere technische Geräte und sonstige Hilfsmittel funktionieren stets einwandfrei.
  • Das soziale Klima ist meistens gut bis sehr gut; es herrscht Teamgeist, und die Kommunikation funktioniert gut.
  • Die Arbeitsaufgaben sind klar formuliert und so gestaltet, dass die Anforderungen den Kompetenzen der Mitarbeiter entsprechen.

Und wenn Sie Sorge haben, dass die Optimierungsideen bald schon wieder im Sande verlaufen, machen Sie doch ein ernsthaftes „Projekt Arbeitsplatz“ daraus. Hilfreich ist es, wenn Sie sich hierfür ein Formular mit Vorschlägen zur Abhilfe und Erledigungsterminen erstellen:

Effizienz im Büro: Stör- und Nervquellen abstellen

Notieren Sie sich alles, was Sie beim Schnell-Check nicht abhaken konnten – und was immer Sie sonst als individuelle Stör- und Nervquellen empfinden, wie beispielsweise:

  • schlechte Beleuchtung
  • fehlende Sitzecke für Gespräche
  • klapprige Stühle
  • fehlende Büromittel-Vorräte
  • unzuverlässige Technik
  • umständliche Arbeitsweisen
  • unklare Ziele
  • mangelnde Informationen
  • unzuverlässige Mitmenschen

Lassen Sie nichts aus, was Ihr Wohlbefinden und Ihre Effizienz bei der Arbeit immer wieder ins Wanken bringt bzw. reduziert. Und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sich das eine oder andere Problem nicht sofort beheben lässt. Es ist immer noch besser, mit 3 Problemen zu leben als mit 30. Und wer weiß, vielleicht findet sich mit der Zeit auch dafür noch eine Lösung.

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