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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Workaholic

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Die Arbeit ist Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens – sie sind Workaholics. Diese Menschen sind süchtig nach Arbeit und können nie genug davon kriegen, bis sie völlig ausgebrannt zusammenbrechen

Workaholic Tipp 1: Arbeitssucht erkennen

Workaholism kann jeden treffen, der die Balance zwischen Arbeit und Entspannung verloren hat. Besonders gefährdet sind Menschen, die ein überdurchschnittliches Verantwortungsgefühl haben und meinen, alles selbst und tausendprozentig perfekt machen zu müssen, weiß Burnout-Experte Franz Theisen, Internist und Kardiologe. Die überperfektionistische Einstellung erklärt Theisen aus einer tief sitzenden Urangst, nur dann geliebt zu werden, wenn man etwas Außergewöhnliches leistet.

Workaholic Tipp 2: Die Sucht kommt schleichend

Arbeitssucht beginnt wie die meisten anderen Süchte schleichend. Zunächst kreisen die Gedanken immer häufiger um die Arbeit, bis schließlich nichts anderes mehr zählt, was zu totaler Überforderung und schließlich zu Arbeitsunfähigkeit führen kann. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann sie sogar zum Tode führen. So werden beispielsweise in den USA immer häufiger bei beruflich erfolgreichen Unter-30-Jährigen Herzinfarkte beobachtet. In Japan trägt die Todesursache „Überarbeitung“ einen eigenen Namen: Dort sterben jährlich schätzungsweise 20.000 Menschen an „Karoshi“. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Checken Sie selbst, ob Sie gefährdet sind.

Workaholic Tipp 3: Erste Anzeichen erkennen

Damit Sie oder Ihre Mitarbeiter das gesunde Maß an Arbeit nicht aus dem Blick verlieren, sollten Sie die ersten Warnzeichen kennen und ernst nehmen: Arbeitssucht zeigt sich anhand körperlicherund psychischer Symptome wie häufigen Kopfschmerzen, Antriebsschwäche, Konzentrationsproblemen oder starken Stimmungsschwankungen.

Workaholics verleugnen, dass sie überdurchschnittlich viel arbeiten. Sie arbeiten weiter, auch wenn sie Ihre Belastungsgrenze überschritten haben und steigern weiter die Dosis: Um Befriedigung durch die Menge der geleisteten Arbeit zu erhalten, müssen sie immer mehr arbeiten. Darüber hinaus erfinden sie Ausreden und versuchen, die Mehrarbeit zu begründen: „Das muss unbedingt heute erledigt werden.“

Workaholics scheuen Teamarbeit: Sie empfinden sie als Ballast und Hindernis und meiden sie. Außerdem meinen sie, ständig erreichbar sein zu müssen, ob abends, im Urlaub oder am Wochenende. Sie delegieren nicht gern: Selbst banalste Aufgaben geben sie nicht aus der Hand. Und selbstverständlich muss alles perfekt sein. Dennoch sind Workaholics oft unzufrieden mit dem, was sie geschafft haben.

In 6 Schritten raus aus der Workaholic-Falle

  1. Schaffen Sie sich Ausgleich zur Arbeit. Treffen Sie sich mit Freunden, planen Sie Aktivitäten mit Ihrer Familie, treiben Sie Sport oder gehen ins Kino. 
  2. Führen Sie Buch über Ihre Arbeitszeit. Schreiben Sie jeden Tag in Ihren Kalender, wann Sie morgens beginnen und abends aufhören. 
  3. Nehmen Sie sich regelmäßig eine Auszeit. Genießen Sie Ihre Wochenenden und nutzen Sie diese Zeit, sich zu erholen. 
  4. Sagen Sie Nein. Sie müssen nicht alle Arbeiten annehmen, die an Sie herangetragen werden. 
  5. Dehnen Sie Ihre Arbeit nicht immer mehr aus. Denken Sie daran, dass Ihre Energiereserven nicht unbegrenzt sind.
  6. Suchen Sie professionelle Hilfe.
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