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Zeitlich beschränkte Hochleistungsphasen optimal meistern: So geht's

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Hochleistungsphasen sollten zeitlich beschränkt bleiben
© beerkoff - Fotolia.com

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Hochleistungsphasen im Job sind normal, sollten aber zeitlich beschränkt bleiben. Lesen Sie hier, wie Sie die Kontrolle behalten.

Hochleistungsphasen: Bewahren Sie sich Ihre Effektivität

Sie haben zurzeit viel zu tun, und daran ist im Moment auch nichts zu ändern? Das kann vorkommen, sollte aber nicht zu einem Dauerzustand werden. Wenn Sie bewusst und mit den richtigen Strategien an solche mittelfristigen Hochleistungsphasen herangehen, stellen Sie sicher, dass diese Zeiten wirkliche „Phasen“ bleiben und Sie nicht aus der Bahn werfen. Hier erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie sich in diesem Szenario Ihre Effektivität bewahren.

1. Spielen Sie die Phase durch

Betrachten Sie die Hochleistungsphase als ein zeitlich begrenztes Projekt: als eine vorübergehende Aufgabe mit einem bestimmten Endpunkt. Überlegen Sie, wie Sie die Aufgabe angehen wollen – machen Sie sich einen Plan. Definieren Sie Zwischenergebnisse mit konkreten Terminen. Die können Sie dann abhaken und sich über den (Teil-)Erfolg freuen.

Diese zeitliche Begrenzung hat auch den Vorteil, dass Sie die Sonderbelastung Ihrem Umfeld besser kommunizieren können: Ihren Kollegen und Mitarbeitern („In der 2. Maihälfte kann ich keinerlei zusätzliche Aufgaben übernehmen, weil ich mit Projekt XY voll ausgelastet bin) ebenso wie Ihrer Familie („In der 2. Maihälfte werdet ihr wenig von mir sehen, doch danach bin ich wieder voll für euch da“).

2. Entlasten Sie sich

Sie müssen nicht immer alles selbst machen, und Sie müssen nicht für alles die Verantwortung selbst tragen. Außerdem machen viele Arbeiten im Team mehr Spaß. Betreiben Sie also in solchen Hochleistungsphasen ein besonders bewusstes Delegationsmanagement!


3. Reduzieren Sie Ihre Ansprüche

Nicht alles muss perfekt sein und perfekt klappen. Gerade wenn Sie unter Stress stehen und die Zeit drängt, können Sie nicht mit optimalen Ergebnissen rechnen.

4. Schränken Sie andere Aktivitäten ein

Entscheiden Sie, auf welche Aktivitäten Sie in dieser Zeit verzichten wollen, um Zeit für die neue Aufgabe zu gewinnen. Niemand gibt Ihnen zusätzliche Zeit, Sie können Ihre Zeit nur anders einteilen.

5. Schaffen Sie sich Rückendeckung

Besprechen Sie diese zeitweilige Änderung Ihrer Lebensführung vorab mit Ihrem Lebensgefährten und Ihrer Familie. Überlegen Sie gemeinsam, wie Ihre Familie Sie in dieser Zeit entlasten kann und welche Ihrer Aufgaben andere vorübergehend übernehmen können.

6. Sorgen Sie für Ausgleich

Auch wenn sich das zunächst etwas ungewöhnlich anhört: Je höher die Leistung ist, die Sie Ihrem Körper abfordern, desto wichtiger ist es, dass er sich ab und zu regenerieren kann. 5 Minuten Pause reichen dazu meist schon aus.

Planen Sie gerade in einer Hochleistungsphase Pausen und Auszeiten fest in Ihren Tagesablauf ein. Gehen Sie an die frische Luft, und sorgen Sie für Entspannung.

7. Nutzen Sie Ihre Leistungshochs

Die beste Konzentrationsfähigkeit besteht meist in den Morgenstunden. Gegen Mittag sinkt sie ab, um nachmittags noch einmal anzusteigen. Nach 17 Uhr ist bei den meisten Menschen kaum noch von hoher Motivation zu reden. Nutzen Sie für Arbeiten, die Ihre Konzentration erfordern, Ihre leistungsstarken Zeiten.

8. Beenden Sie bewusst Ihren Arbeitstag

Vielleicht haben Sie sich entschieden, in dieser Hochleistungsphase viel länger als gewöhnlich zu arbeiten. In Ordnung. Doch damit das nicht ausufert, sollten Sie auch in dieser Zeit für jeden Tag das Ende Ihrer Arbeitszeit vorab festlegen und sich daran halten. So verlieren Sie nicht die Kontrolle.

Bevor Sie nach Hause gehen, nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, um den Stand der Dinge zu kontrollieren:

  • Was habe ich heute erreicht?
  • Bin ich damit zufrieden? Wie fühle ich mich? Was vermisse ich?
  • Möchte ich die Situation ändern? Was möchte ich ändern?

So machen Sie sich täglich bewusst, dass Sie sich für dieses außergewöhnliche Engagement entschieden haben, dass Sie die Situation im Griff haben. Sie können auch kontrollieren, wie gut Sie mit der Belastung zurechtkommen.

9. Suchen Sie sich einen Gesprächspartner, dem Sie sich anvertrauen können

Hochleistung bedeutet oft Freude und Frust, erfüllende Momente und Probleme. Die negativen Seiten sollten aber nicht zu einer Belastung für Sie werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie eine Person haben, mit der Sie über Ihre Arbeit reden können – offen und ehrlich. Das kann Ihr Partner sein, ein Freund, vielleicht auch ein Kollege.

Noch ein letzter Tipp: Vermeiden Sie es, gleich nach dem Ende der Leistungsphase mit einem neuen Projekt zu beginnen. Gönnen Sie sich Zeit und Ruhe, um sich von den Anstrengungen zu erholen. Am besten wären ein paar Urlaubstage.

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