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Betrieblicher Datenschutz: Etablierung einer betrieblichen Richtlinie für soziale Netzwerke

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Datenschutz

Von Wolfram von Gagern,

Aufgrund der Gefahren für den Datenschutz, die aus sozialen Netzwerken und Angeboten entstehen können, ist für die Mitarbeiter, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten soziale Netzwerke oder Web-2.0-Angebote nutzen, die Etablierung einer betrieblichen Richtlinie zur beruflichen Nutzung sinnvoll.

Betrieblicher Datenschutz: Richtlinie zur Nutzung sozialer Netzwerke

Schlagen Sie diese vor und orientieren Sie sich an folgenden Inhalten:

Inhalte Bemerkung
Übertragung vertraulicher Informationen Das Speichern, Veröffentlichen und Weitergeben vertraulicher Informationen hat in diesen Netzwerken zu unterbleiben.
Erstellung eines Berechtigungskonzepts Jeder Nutzer sollte das Berechtigungskonzept für sein Profil in diesen Angeboten nach der Registrierung genau überdenken und sorgfältig einstellen. D.h. welche Angaben sind für jeden Benutzer sichtbar, welche nur für registrierte Benutzer, welche Informationen dürfen „echte Freunde“ lesen, usw.

Insbesondere die Anzeige des öffentlichen Teils des Benutzerprofils ist auf das absolute Minimum zu reduzieren.

Gegebenenfalls, je nach Unternehmensgröße, ist eine Absprache mit dem Datenschutzbeauftragten in die Richtlinie aufzunehmen.
Ausschalten von Internetsuchmaschinen Viele Inhalte der Web-2.0-Angebote werden von Internetmaschinen durchforstet. Einzelne Anbieter bieten die Möglichkeit, diesen Durchsuchungsvorgang zu deaktivieren. Halten Sie Ihre Mitarbeiter an, dies in ihrem Profil entsprechend zu konfigurieren.
Aktivitäten Die Plattformen zeigen oft einen „Aktivitätsindex“ an. Hiermit wird angezeigt, wie aktiv ein Benutzer in einem bestimmten Zeitraum war. Auch wird oft ein „letzter Login“ angezeigt. Diese Informationen sind für ein echtes Networking nicht notwendig und sind deshalb ist deren Anzeige zu deaktivieren.
Verlinken von unterschiedlichen Plattformen Oft besteht die Möglichkeit, auf „weitere Profile von mir“ zu verlinken. Diese Verknüpfung sollte unterbleiben, um so die Gewinnung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu verhindern. Um diese Informationsgewinnung zu vermeiden, sind in unterschiedlichen Plattformen auch unterschiedliche Benutzernamen (Pseudonyme) zu verwenden.
Benutzername Der Benutzername sollte (außer in Plattformen, die Wert auf Realnamen legen, wie XING) keine Rückschlüsse auf den echten Namen oder den des Unternehmens ermöglichen.
Passwort Die Passwörter für die Online-Plattformen sind nach den gleichen Kriterien wie alle anderen Passwörter auszuwählen, also Länge, Nutzung von Sonderzeichen, keine Trivialkennworte, etc.

 

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