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IT-Bedrohung steigt – Spam-Anzahl sinkt

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Von Wolfram von Gagern,

Die gute Nachricht vorweg: Seit Anfang 2011 hat sich das Spam-Aufkommen tatsächlich um die Hälfte verringert. Das ist vor allem schön für Ihr und mein Anti-Spam-Programm, das jetzt weniger zu tun hat. An der Bedrohung durch E-Mails hat das leider nicht viel geändert.

 

Im Gegenteil: IT-Bedrohungen nehmen immer weiter zu. Zumindest in qualitativer Hinsicht. Denn heute streuen Cyberkriminelle nicht mehr breit mit der Gießkanne, sondern greifen ausgesuchte Ziele an… und können so natürlich auch viel gezielter angreifen.

Deshalb ist Wachsamkeit am Rechner immer noch das oberste Gebot. Das gilt nach wie vor vor allem für Ihren virtuellen Posteingang.

4 Tipps gegen aktuelle IT-Bedrohungen im Posteingang

1. Zweifelhafte E-Mail-Anhänge nicht öffnen

Der Dauerbrenner-Tipp seit unzähligen Jahren: Öffnen Sie nur solche E-Mail-Anhänge, denen Sie unbedingt vertrauen. Dafür reicht es nicht, dass die E-Mail von einer E-Mail-Adresse versandt wurde, die Sie kennen, denn für diesen Versand könnte eine Schadsoftware verantwortlich sein, die eigenständig vom Postfach Ihres Bekannten aus virenverseuchte E-Mails verschickt.
Wenn Sie also nicht gerade eine ganz bestimmte E-Mail mit Anhang erwarten, dann fragen Sie im Zweifel beim Absender nach oder löschen die E-Mail sofort. Gehen Sie hier wirklich auf Nummer sicher, denn die Arbeit und den Ärger, den Sie sich mit nur einem Virenbefall einhandeln können, ist wirklich groß!

 

2. Achtung gefährliche Links

Klicken Sie niemals unbedacht auf Links in E-Mails, auch wenn die E-Mail insgesamt vertrauenswürdig anmutet. Fahren Sie stattdessen lieber erst einmal mit der Maus über den Link, ohne ihn anzuklicken. Ihr E-Mail-Programm zeigt Ihnen dann in der Regel in der Programmleiste unten links den genauen Zielort des Links an. Und der sieht oft ganz anders aus, als es zunächst den Anschein hat.

Der Grund: Der wahre Link versteckt sich meist im (unsichtbaren) Code der E-Mail. Wenn Sie z. B. eine Mail von Amazon oder Paypal bekommen und der Link führt Sie nicht auf die Domain paypal.de/paypal.com oder amazon.de sondern beispielsweise auf paypal-info.com, amazon-de.com oder xyz.com, dann sollten Sie ganz klar die Finger davon lassen und die E-Mail umgehend löschen.

Ein Klick auf solch einen Link führt nämlich garantiert auf Seiten, die in irgendeiner Weise schädlich sein. Und manchmal entfalten sie ihre schädliche Wirkung sogar bereits beim bloßen Aufruf. Deshalb: Immer Vorsicht walten lassen!

3. Aktueller Virenschutz

Die meisten Gefahren umgehen Sie mit einem aktuellen Virenschutz-Programm. Sprich: Es reicht nicht, ein Antiviren-Programm installiert zu haben, es muss auch auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die meisten Programme erledigen das eigenständig oder verfügen zumindest über eine entsprechende Option in ihren Einstellungen. Prüfen Sie nach, ob das bei Ihnen auch der Fall ist.

4. Aktuelle Mail-Programme

Manche Schadsoftware nutzt auch Lücken in Betriebssystem oder Mail-Programmen aus. Dann kann beispielsweise das bloße Öffnen einer E-Mail ausreichen, um dort platzierten Schadcode auszuführen.
Achten Sie daher auch unbedingt darauf, Ihr Betriebssystem und Ihr Mail-Programm auf dem aktuellen Stand zu halten.

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