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Wie erstellt man ein sicheres Passwort?

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Von Wolfram von Gagern,

Viele Menschen geben sich beim Ausdenken von Passwörtern keine große Mühe und machen es damit Hackern leicht. Sie sollten es – nicht nur als Datenschutzbeauftragter – besser machen.

 

Verwenden Sie am besten nur Passwörter, die aus mindestens 10 Zeichen bestehen und mindestens 3 der 4 Bedingungen enthalten:

  • Groß- und Kleinbuchstaben,
  • Zahlen und
  • Sonderzeichen.

Die verwendeten Passwörter sollten Sie alle 60 Tage ändern.

So erhalten Sie sichere Passwörter, die Sie sich auch merken können

Der Betriebsrat muss besonders darauf achten, seine Daten mit sicheren Passwörtern zu schützen. Die folgende Liste hilft Ihnen, sichere Passwörter zu generieren, die Sie sich auch merken können:

  • Verbindung zweier Wörter oder Silben (mit gemischter Groß- und Kleinschreibung) durch ein Sonderzeichen (zum Beispiel: 4zU&hAUse, gHE1m#niS, zEIt+f0rM),
  • die Anfangsbuchstaben eines Merksatzes, am besten mit zusätzlichen Sonderzeichen und Zahlen (zum Beispiel: mLksP1nm für „manche Leute können sich Passwörter einfach nicht merken“),
  • sinnlose Wörter, die aus aussprechbaren Silben bestehen, idealerweise um Sonderzeichen und Zahlen ergänzt (zum Beispiel: dOsil?Ar0n).

 

 

Verwenden Sie für verschiedene Anwendungen unterschiedliche Passwörter.

Verwahren Sie die Passwörter nur an sicheren Plätzen auf und nicht etwa unter der Schreibtischunterlage!

So vermeiden Sie Passwörter auf gelben Zetteln

Es gibt Software, mit deren Hilfe man Passwörter oder Notizen in einem sogenannten Passworttresor sicher verwalten kann. Die Passwörter werden in diesem Tresor verschlüsselt gespeichert. Sie müssen sich also nur noch ein sogenanntes Master-Passwort für den Tresor merken.

Einer der bekanntesten Software-Passworttresore ist „Keepass“. Die Software kann kostenlos eingesetzt werden und ist sehr sicher. Eine Alternative ist der ebenfalls kostenlose Online-Tresor „LastPass“.

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