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Im Zeitalter der Digitalisierung sind auch die technischen Möglichkeiten, die zur Gewinnung und Auswertung des Kundenverhaltens eingesetzt werden...

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Kundendatenschutz: Intelligente Stromzähler und Datenschutz passen hervorragend zusammen

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Datenschutz Intelligente Stromzähler

Von Wolfram von Gagern,

Die intelligenten Stromzähler, die sekundengenau aufzeichnen, wann wieviel Strom verbraucht wurde und dann noch die Neigung haben „nach Hause zu telefonieren“, also beim jeweiligen Stromversorger anrufen, stehen schon seit längerem im Fokus der Datenschützer.

Lässt sich doch aus dem Stromverbrauch eines Haushaltes die Lebensgewohnheiten der Bewohner schließen. So ziehen Sauna oder Backofen erheblich mehr Strom als nur der heimische PC. Dem Datenschutz stehen hier die Interessen der Stromversorgungsunternehmen gegenüber, die natürlich besser planen wollen und wirtschaftliche Optimierungen durch entsprechende Einkäufe an der Strombörse erzielen wollen.

Datenschutz muss schon bei der Entwicklung der Stromzähler beachtet werden

Hier kann natürlich die Grundidee des E-Energy, also die mit intelligenter Informationstechnologie optimierte Energienutzung nutzen und wird nicht nur deshalb als eines der großen zukunftsrelevanten Projekte gesehen. Dies kann nur dann datenschutzkonform funktionieren, wenn „Privacy by design“ eingesetzt wird, also datenschutzrechtliche Aspekte schon bei der Entwicklung der Geräte und Konzepte berücksichtigt werden. Wenn dies geschieht, passen, so der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, „intelligenter Datenschutz und intelligente Stromzähler“ „prima zusammen“.

Keine zentrale Erfassung der Daten beim Versorgungsunternehmen nötig

Aber: Eine zentrale Erfassung dieser Daten beim Versorgungsunternehmen sei auch gar nicht erforderlich, so Schaar, um mit Energie effizienter umzugehen. Die Daten über den Energieverbrauch einzelner Geräte müssten deshalb grundsätzlich beim Kunden bleiben. Sie sollten ihm für die intelligente und ökonomische Energienutzung in seinem Haushalt vollständig und differenziert zur Verfügung stehen und an Dritte nur in anonymisierter oder aggregierter Form übermittelt werden.

Die Pressemitteilung und den Vortrag von Peter Schaar finden Sie hier >>

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