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Am Anfang steht der Businessplan

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Quelle: Marlon Lopez MMG1 Design -157666739 / Shutterstock.com

Erstellt:

Eine Geschäftsidee zu finden ist schon nicht leicht. Diese dann in die Tat umzusetzen ist noch wesentlich schwerer. Dabei kann jedoch ein Businessplan helfen, denn dieser hält nicht nur wichtige finanzielle Daten und Ziele fest, sondern unterstützt auch den Gründer und Unternehmer, sich über einige Realitäten des Geschäftslebens klar zu werden.

Am Anfang eines jeden jungen Unternehmens sollte der Businessplan stehen. Hier kann schon vor der eigentlichen Unternehmensgründung festgelegt werden, was genau die Geschäftsidee, was das Alleinstellungsmerkmal dieser Idee oder des Produktes ist, wieviel Kapital benötigt wird und was die Ziele (nicht nur die finanziellen) der Firma sein werden.

Wichtige Fragen zum Thema Businessplan

Wir haben einem Experten für Businesspläne folgende Fragen gestellt:

  • Warum sollte man einen Businessplan erstellen?
  • Wie sollte ein Businessplan gestaltet sein?
  • Wie fängt man mit einem Businessplan an?
  • Was muss in einem Businessplan drinstehen?
  • Wer kann bei der Planung helfen?
  • Wohin mit dem Businessplan?
  • Wie wichtig ist das Netzwerken? 

Warum sollte man einen Businessplan erstellen?

Egal in welche Branche man einsteigen möchte, ein Businessplan ist notwendig, um realistisch die Chancen und Risiken einschätzen zu können und wieviel in das Unternehmen investiert werden muss. Eine solche genaue Beurteilung ist auch für mögliche Investoren, bei der Kreditaufnahme oder bei der Beantragung von Fördergeldern wichtig und sollte von entsprechenden und überzeugenden Fachkenntnissen geprägt sein.

Wie sollte der Plan gestaltet sein?

Der Unternehmensgründer sollte seine Unternehmensplanung möglichst selbst in Angriff nehmen. Denn nur der Gründer weiß, was sein Unternehmen zu etwas Besonderem macht und hat die Vision, diese umzusetzen. Sicherlich kann auch ein Unternehmens- oder Steuerberater hinzugezogen werden. Wichtig ist, dass der Businessplan durch eine klare Ausdrucksweise und Strukturierung auffällt:

  • die einzelnen Themengebiete sollten klar gegliedert sein
  • kaufmännische Kenntnisse müssen sich in deutlich recherchierten Quellenangaben, Prognosen und Zahlen widerspiegeln
  • Verträge, Lebensläufe, Tabellen kommen in den Anhang 

Was sollte in einen Businessplan drinstehen?

1. Die Geschäftsidee: Sie sollte klar und prägnant formuliert werden. Der in der Film- und Fernsehbranche bekannte Begriff „Elevatorpitch“ kann auch hier angewandt werden. Zugrunde liegt eine Idee, die man auf den einfachsten Nenner bringen bzw. zusammenfassen kann, um sie Investoren vorzuschlagen. Ein sogenannter „hook“ muss vorhanden sein, um den Leser zu überzeugen und insoweit zu fesseln, dass er motiviert ist, weiterzulesen.

2. Marktanalyse: Als nächstes sollte eine ausführliche und gründliche Marktanalyse erfolgen. Der Gründer des Unternehmens und Verfasser des Businessplans muss auch beweisen können, dass er sich auf dem Markt, den er sich ausgesucht hat, auskennt. Dazu muss man sich folgende Fragen stellen:

  • Wie groß ist der Markt?
  • Wie gefragt ist das Produkt, das man anbietet?
  • Wie oft wird die Dienstleistung in Anspruch genommen?
  • Bietet dieser spezifische Markt Wachstumschancen?

3. Konkurrenzanalyse: Die Fragen sind auch essentiell, um sich einen Überblick über die Konkurrenz zu verschaffen, die einem auf diesem Markt begegnen kann. Darüber hinaus muss man sich fragen, ob das Produkt oder die Dienstleistung, die man anbietet auch in Zukunft noch gefragt sein wird.

4. „Unique Selling Proposition“ und Marketing: Der Gründer und Jungunternehmer sollte ein Gespür fürs Marketing haben. Das ist hilfreich, damit die eigene Marke, das Produkt oder die Dienstleistung auch von der Zielgruppe zur Kenntnis genommen wird und bestenfalls an Popularität gewinnt. Dafür gibt es verschiedenste Offline-Optionen. Aber gerade Online-Optionen z.B. im Social Media-Bereich werden weiterhin unterschätzt und sind meist deutlich einfacher und günstiger als viele andere Wege und Mittel. Wichtig ist es, eine sogenannte „unique selling proposition“ (USP) herauszukristallisieren. Insbesondere auf einem konkurrenzreichen Markt ist es wichtig zu zeigen, was das eigene Produkt besser kann als alle anderen.

5. Zusammenfassung: Zwar wird die Zusammenfassung als Letztes verfasst, aber sie sollte als Erstes im Businessplan aufgeführt sein. Hier geht es darum, die wichtigsten Punkte des Businessplans noch einmal kurz und prägnant zu präsentieren und natürlich den Leser zu fesseln, damit dieser auch weiterliest. Allerdings kann man diesen Schritt natürlich erst machen, wenn die restlichen Informationen klar und deutlich sind.

Wer kann bei der Planung helfen?

Gerade für Unternehmer, die zum ersten Mal das Geschäftsfeld betreten, kann es schwer sein, die Geschäftsidee in ein tragfähiges Konzept umzuwandeln. Gründungsberater können bei dieser Aufgabe behilflich sein. Dennoch sind nicht alle Angebote, die sich auf dem Markt tummeln, immer seriös. Vorsicht ist also angesagt.

AnlaufstellenAngebot
Förderbank KfW
  • bietet etwa 15.000 Berater in seiner Beraterbörse
  • müssen spezifische Vorgaben des Bundeswirtschaftsministeriums erfüllen
  • hier kann nach Branche, Erfahrung oder dem spezifischen Gründungsvorhaben gesucht werden, damit der entsprechende Berater gefunden wird
IHKbietet beim sogenannten „Vorgründungscoaching“ einen Kostenzuschuss an
Fortbildungen an Universitätenviele Universitäten bieten Weiterbildungen oder Workshops an, um die erste Geschäftsidee weiter zu entwickeln
Volkshochschule
  • hier finden sich Gründerinitiativen, die bei der Unternehmensgründung helfen können
  • auch zu Themen wie Personalführung und Buchhaltung können spezielle Seminare belegt werden 


Wohin mit dem Businessplan?

Wenn der Businessplan fertig gestellt ist, fragt man sich oft, was der nächste Schritt ist. Wie kann man sichergehen, dass der Plan auch etwas taugt? Um die Tragfähigkeit und vielleicht sogar die Besonderheit des eigenen Plans zu überprüfen, gibt es in Deutschland mehrere Gründerwettbewerbe. Hier einige Beispiele:

  • „StartUp“ ist ein Businesswettbewerb, der bundesweit über mehrere Runden ausgetragen wird
  • „Gründerwettbewerb IKT innovativ“ bietet Businesswettbewerbe für spezifische Branchen und Industriezweige an
  • „Evobis“ ist z.B. ein regionaler Münchener Wettbewerb für die „Informations- und Kommunikationstechnik“ 

Wie wichtig ist Netzwerken?

Nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Unternehmer ist es extrem wichtig, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen. Zum einem, um präsent zu sein, zum anderen, um in der Branche oder dem Geschäftszweig, den man betreten möchte, notwendige und vielleicht irgendwann mal hilfreiche Kontakte zu knüpfen. Dazu gibt es natürlich viele Online-Netzwerke. Aber es ist gerade bei Geschäftskontakten wichtig, auch persönliche Kontakte zu pflegen. Dazu gibt es verschiedenste Stammtische in verschiedensten Städten. Die IHK bietet auch Gründer- und Unternehmertage an, beim Bund Junger Unternehmer kann ebenfalls weitergeholfen werden. Und die „Business Angels“ vermitteln nicht nur notwendiges Wissen, sondern können auch finanziell aushelfen.

Fazit

Für die Unternehmensgründung reicht nicht einfach nur eine Geschäftsidee. Um diese in die Tat umzusetzen, hilft ein Businessplan, der nicht nur dem Gründer, sondern auch Investoren zeigt, was für die Umsetzung erforderlich sein wird. Insbesondere Geschäfts-Neulinge kann diese Aufgabe schnell überfordern. Allerdings gibt es in diesem Fall auch genug Einrichtungen, die Hilfestellung anbieten.

 

 

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

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