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Funktioniert Ihre Geschäftsidee noch in 5, 8 oder 10 Jahren?

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Urheber: motorradcbr | Fotolia

Von Astrid Engel,

Noch vor 20 Jahren war das Internet für die meisten Menschen eine große Unbekannte. Mittlerweile behauptet die Mehrheit der Menschen von sich: „Ich kann ohne nicht leben!“ Ob das stimmt, sei dahingestellt. Oder denken Sie an die Aussage des US-Präsidenten Rutherford B. Hayes zur Erfindung des Telefons, die in seine Amtszeit (1877–1881) fiel: „Eine erstaunliche Erfindung. Aber wer sollte sie jemals benutzen wollen?“

Und dass ausgerechnet der Chef von IBM einen solchen Bock geschossen hat, ist fast unglaublich. Thomas J. Watson Senior, der Gründer des später größten Computer-Herstellers der Welt, sagte 1943: „Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht 5 Computer gibt.“ Im Jahr 2008 überschritt die Zahl der weltweit genutzten Computer erstmals die Milliarden-Grenze. 2015 gab es schon über 5 Mrd. PC-Nutzer … Was Sie an diesen beiden Beispielen erkennen können: Seien Sie stets offen für neue Entwicklungen. Verschließen Sie vor wichtigen Veränderungen nicht die Augen!

Die 3 Zukunftsfallen, die sich vor Unternehmer und Selbstständige auftun

Falle 1: „Wir kennen den Markt und haben alle Wettbewerber im Blick.“

Die eigene Branche im Blick zu behalten reicht nicht: Denn in Zukunft kommen Konkurrenzangebote immer häufiger von außen. Beispiele: Apple will Autos bauen, Ikea verkauft Versicherungen, der gefährlichste Angreifer auf das Taxigewerbe ist der Fahrdienst Uber – im Prinzip ein IT-Unternehmen.

Der Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie auch andere Branchen und Märkte im Blick behalten. Achten Sie auf neue Wettbewerber aus der Digitalwirtschaft.

Falle 2: „Wir verkaufen nicht direkt an Konsumenten.“

Vor allem Konzerne scheuen sich nach wie vor, ihre Produkte online direkt an Endkunden zu verkaufen. Die übliche Begründung: Wir wollen unsere Vertriebspartner nicht verprellen. Häufig wird der Online-Vertrieb deshalb zögernd angegangen, etwa mit abgespeckten Sortimenten. 

Diese Strategie ist gefährlich, denn auf lange Sicht gilt: Was sich online verkaufen lässt, wird online verkauft. Wer das Geschäft im Netz nicht selbst macht, überlässt das Feld zwielichtigen Grauversendern oder der Konkurrenz. Geben Sie Ihr Feld nicht kampflos auf!

Deshalb: Wenn Sie Endkunden („Consumer“) ansprechen, sollten Sie auf jeden Fall einen eigenen Online-Vertrieb starten oder – falls eigene Ressourcen fehlen – sich einer Verkaufsplattform wie Allyouneed anschließen (Tochter von DHL). 

Falle 3: „Wir konzentrieren uns nur auf deutsche Kunden.“

Noch sind die Konsumentenmärkte in Europa sehr stark national getrennt, sogar im vermeintlich grenzenlosen E-Commerce. 93 % aller Klicks auf deutsche Shop-Seiten kommen aus Deutschland. Doch das ändert sich rasant:

Immer mehr Unternehmen bauen derzeit einen europaweiten Online-Vertrieb auf. Die Kleidungshersteller C&A und Esprit etwa sind schon über die Grenzen hinaus aktiv – gleichzeitig verbessern die Paketdienste ihren internationalen Service. Dienstleister wie Avarto organisieren das sogenannte Fulfillment für ihre Kunden zunehmend europaweit.

Absehbar: In wenigen Jahren wird es den Konsumenten gleichgültig sein, wo ein Händler sitzt, weil die Ware genauso schnell ankommt und der Verkauf sich genauso leicht abwickeln lässt, egal, ob sie bei einem Shop in München oder Madrid geordert wird.

Deshalb: Wenn Sie sich in entsprechenden „Kundenkreisen“ bewegen: Selbst wenn Sie nicht sofort in den internationalen Online-Vertrieb starten, sollten Sie neue Webseiten immer mehrsprachig anlegen; das erspart später teures Nacharbeiten.

Und nicht zu vergessen: Auch im Inland sind Kunden mit geringen Deutschkenntnissen über ein mehrsprachiges Angebot dankbar. Denn das Internet kennt nun mal keine Sprachbarrieren und auch keine Grenzen.

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

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