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Vor dem Start wichtig: einen überzeugenden Businessplan erstellen

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Von Astrid Engel,

Als Existenzgründer müssen Sie einen überzeugenden Businessplan erstellen, wenn Sie Zuschüsse oder Darlehen beantragen wollen. Betrachten Sie dies nicht nur als lästige Pflicht: Ein detaillierter Businessplan verschafft Ihnen einen klaren Überblick über Ihr Existenzgründungsvorhaben!

Ob Gründungszuschuss oder bankfinanzierte Einzelfirma: Als Existenzgründer müssen Sie einen überzeugenden Businessplan erstellen, wenn Sie Zuschüsse oder Darlehen beantragen wollen.

Betrachten Sie dies nicht nur als lästige Pflicht: Ein detaillierter Businessplan verschafft Ihnen einen klaren Überblick über Ihr Existenzgründungsvorhaben!

Mit Ihrem Businessplan erstellen Sie Ihre erste und vornehmste „Visitenkarte“!

Schließlich wollen Sie anhand Ihres Businessplans öffentliche Zuschüsse oder Bankdarlehen beantragen. Überzeugen Sie also mit einem wirklich aussagekräftigen Konzept.

Das heißt konkret, Ihr Businessplan wird von fachkundigen Experten bei den Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit oder den Industrie- und Handwerksammern geprüft. Die Prüfer interessiert, wie Sie Ihr Projekt verwirklichen wollen, ob Ihr Plan Erfolg verspricht und ob es sinnvoll ist, in Sie und Ihre Geschäftsidee zu investieren.

Müssen Sie einen Businessplan erstellen oder eher ein Unternehmenskonzept?

Lassen Sie sich nicht verunsichern! Es gibt viele Namen für ein und dasselbe Papier: Businessplan, Unternehmenskonzept, Geschäftsplan oder Gründerplan. Tatsache ist, dass es fixe Bestandteile gibt, die nicht fehlen dürfen, wenn Sie einen Businessplan erstellen. Das sind Sie:

Businessplan erstellen: Die wichtigsten Bestandteile

1. Starten Sie mit den Ist-Angaben

Zu den Ist-Angaben in Ihrem Businessplan gehören:

Gegenstand des Unternehmens

Dieser Punkt führt Ihren Businessplan an, Sie schreiben ihn jedoch sinnvollerweise erst ganz zum Schluss, wenn Sie alle Detailfragen geklärt haben. Es ist praktisch eine kurze stichwortartige Zuammenfassung Ihrer Idee, die Name, Rechtsform, Firmensitz, Produkte, Dienstleistung und Zielgruppe beschreibt.

Beispiel: Die Firma XY (Einzelunternehmen) mit Sitz in Musterstadt schult Senioren in der Nutzung von PC und Internet.

Geschichte der Firma und/oder Gründerperson/en

  • Als Gründer fügen Sie hier Ihren beruflichen Werdegang ein und stellen Ihre Stärken heraus, die Sie für Ihre Geschäftsidee besonders qualifizieren.
  • Wenn Sie als Franchise-Partner beginnen, gehören hier Informationen über den Franchise-Geber, sein Konzept und seine Stellung am Markt hinein.
Rechtsform und Gesellschafter

Welche Rechtsform wird Ihr Unternehmen haben und warum? Wer entscheidet?

Leistungsangebot und Zielgruppe
  • Beschreiben Sie Ihre Produkt- und/ oder Dienstleistungsangebote sowie Preise.
  • Beschreiben Sie präzise die Zielgruppen, an die sich Ihr Angebot richtet!
  • Notieren Sie auch, wie Sie sich von der Konkurrenz unterscheiden.
  • Bringen Sie zum Ausdruck, was Ihr Produkt so besonders, so "einzigartig" macht, dass künftige Kunden es unbedingt kaufen wollen.

2. Die Unternehmensplanung im Detail

Bei den Plan-Angaben haben Sie viele Detailinformationen zu liefern:

Markt und Standort

Die Prüfer interessiert hier die Art Ihres Geschäftes. Bei einem Auktionsladen mit Ladenlokal sind z. B. Ihr Platzbedarf sowie die Anbindung Ihres Standortes an Verkehrsmittel sowie die Parkmöglichkeiten von Interesse. Solche Angaben entfallen natürlich, wenn Sie z. B. eine virtuelle Zimmervermittlungsbörse betreiben. In jeden Businessplan gehören hier aber Angaben zu den Kundenbedürfnissen und Kaufgewohnheiten.

Marketing und Vertriebsplanung

Hier fließen alle Informationen zusammen, die Sie bereits in Ihrer Markt- und Standortbestimmung und in Ihrem Leistungsangebot ermittelt haben, also die Zielgruppendefinition, Produkt- und Sortimentspolitik, Preis- und Konditionspolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik und Servicepolitik nach dem Verkauf.

Existenzgründung 2010
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Checklisten: Was muss beim Start in die Selbstständigkeit beachtet werden?

Organisation und Personalplanung

Ein wichtiger Punkt für größere Unternehmen kommt für Sie als Gründer und Einzelunternehmer kaum in Betracht. Führen Sie den Gliederungspunkt in Ihrem Businessplan trotzdem auf und geben Sie z. B. an "Einzelunternehmen, keine Angestellten".

3. Das interessiert jeden Prüfer: Ihre Finanzplanung

Erstellen Sie Ihre Finanzplanung für die ersten drei Jahre Ihres Geschäfts. Folgende Inhalte gehören in einen vollständigen Businessplan:

Investitionsplan:

Erstellen Sie eine Liste Ihrer Gründungsinvestitionen wie Mieten für Büroräume, Lager, Maschinen, Fahrzeug bzw. Leasingkosten, Schulungskosten, Beratungskosten usw. Begründen Sie kurz, warum diese Kosten zwingend erforderlich sind.

Kostenplan:

Er enthält alle fixen Kosten (unabhängig davon, ob Sie Umsatz erwirtschaften) und die variablen Kosten, die in Zusammenhang mit Ihrem Geschäft stehen.

Umsatzplan:

Führen Sie Ihre Netto-Umsatzerwartungen auf, das heißt ohne Mehrwertsteuer.

Rentabilitätsplan:

Hier stellen Sie Ihre Kosten dem erwarteten Umsatz gegenüber. Wenn Sie auf einen Verlust kommen, rechnen Sie alle Teilpläne noch einmal durch und ändern oder streichen Sie Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig sind.

Liquiditätsplan:

Er entspricht inhaltlich Ihrem Rentabilitätsplan. Die Einnahmen und Ausgaben werden hier jedoch in den Monaten eingetragen, in denen sie tatsächlich erwartet werden bzw. fällig sind.

Finanzierungsplan:

Wie wollen Sie Ihr Unternehmen finanzieren? Hier müssen Sie Farbe bekennen. Welche Eigenmittel haben Sie (dies können neben Geld auch Computer und weitere betriebsnotwendige Güter sein). Wieviel müssen Sie fremdfinanzieren?

Tipp: Das beste Konzept ist zum Scheitern verurteilt, wenn es nicht auf die Bedürfnisse der potenziellen Kunden zugeschnitten ist. Sie müssen also Ihren Markt gut kennen. Je besser Sie Bescheid wissen, desto erfolgreicher werden Sie auf sich ändernde Bedingungen und Trendwenden reagieren können. 

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

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