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Von Iris Schuler,

wenn Ihre Kunden nur schleppend bezahlen und die Summe der Außenstände im Vergleich zu den Einnahmen immer größer wird, droht Ihnen die Zahlungsunfähigkeit. Um den drohenden Liquiditätsengpass zu vermeiden, ist es ratsam, kontinuierlich die Liquidität zu planen.

Zahlungsfähigkeit ist planbar

wenn Ihre Kunden nur schleppend bezahlen und die Summe der Außenstände im Vergleich zu den Einnahmen immer größer wird, droht Ihnen die Zahlungsunfähigkeit. Um den drohenden Liquiditätsengpass zu vermeiden, ist es ratsam, kontinuierlich die Liquidität zu planen.

Legen Sie in Excel eine Tabelle mit Ihren Einnahmen und Ausgaben an. Dabei ist wichtig:

1. Vergleichbarkeit

Eine taggenaue Planung ist für kleine Unternehmen nicht notwendig. Schauen Sie sich jedoch die Zahlen genau an, ob sich Regelmäßigkeiten daraus erkennen lassen. Meistens basiert die Liquiditätsplanung auf einheitlichen Perioden, die sich gut vergleichen lassen. Eine quartalsmäßige Planung wird meist ungenau, empfehlenswert ist es, Monat für Monat durchzugehen.

2. Übersichtlichkeit

Es ist zu aufwändig, in Ihrem Liquiditätsplan jeden Posten einzeln aufzuführen. Bilden Sie deshalb Gruppen – ähnlich den Konten in der Buchführung. Es ist auch nicht erforderlich, dass Sie auf den Cent genau planen. Wenn Sie mit runden Beträgen rechnen, reicht dies völlig aus – zudem bleibt die Liste übersichtlicher.

3. Realitätsnähe

Was nützt Ihnen eine Planung, wenn Sie sich selbst belügen? Nichts. Mit Schönrechnerei kommen Sie nicht weit, nur wenn Sie bei der Wahrheit bleiben, kann ein Liquiditätsplan Ihnen helfen. Schätzen Sie besser die Ausgaben etwas höher und die Einnahmen etwas niedriger ein.

4. Vollständigkeit

Der schönste Liquiditätsplan nützt Ihnen nichts, wenn er unvollständig ist. Das bedeutet, Sie müssen möglichst alle Ein- und Auszahlungen berücksichtigen. 

  • Einzahlungen planen – ziehen Sie auch in Betracht, ob Sie beispielsweise im Winter weniger verdienen, ob es neue Konkurrenten gibt, ob Sie mit mehr Werbung den Umsatz steigern könnten. Berücksichtigen Sie auch Einzahlungen, die sich nicht aus Aufträgen ergeben, zum Beispiel aus dem Verkauf von Betriebsvermögen.
  • Auszahlungen planen – dazu zählen die Fixkosten aus Arbeits-, Miet-, Kredit- und Leasingverträgen sowie die variablen Kosten. Denken Sie auch an Werbeausgaben oder unvorhersehbare Reparaturen.
  • Ist- und Sollwerte vergleichen. Einmal im Monat vergleichen Sie die Soll- und Istwerte, passen Sie die Werte bei Abweichungen an.
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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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