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Finanzierung: Wie viel Kredit ist gut für Sie?

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Urheber: Romolo Tavani | Fotolia

Von Iris Schuler,

Finanzierungsfehler können schwerwiegende Folgen haben. Viel zu oft zahlen Unternehmer unnötiges Lehrgeld. Haben Sie die goldene Bilanzregel beachtet?

Fehler in der Finanzierung sicher vermeiden

Banken möchten Kredite nur an Unternehmer geben, die geschäftlichen Erfolg haben. Ob Sie kreditwürdig sind oder nicht, entscheidet letztendlich Ihr Jahresabschluss, Ihre Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Ihre Vermögensaufstellung. Die Banker haben dabei die "goldene Bilanzregel" immer im Blick:

Anlagevermögen und alle langfristigen Vermögensgegenstände sollten langfristig durch Eigenkapital oder langfristiges Fremdkapital finanziert sein.

Kassenbestand, Bankguthaben, Forderungen und anderes kurzfristiges Umlaufvermögen sollten immer die kurzfristigen Verbindlichkeiten, wie Kontokorrentkredite, Liefer- und Steuerschulden oder Wechselverbindlichkeiten, übersteigen.

Haben Sie die Verschuldungsobergrenze im Blick?

Kein Unternehmer darf in unbegrenzter Höhe Kredit aufnehmen. Die Verschuldungsobergrenze ist bei jedem Unternehmer unterschiedlich und für die Banken natürlich von Interesse. Als Grundlage dient die Cash-flow. Die Kreditaufnahme darf nur hoch sein, dass Sie Zinsen und Tilgung problemlos aus dem Cash-flow aufbringen können.

Rechnen Sie bereits im Vorfeld Ihre Verschuldungsobergrenze aus. Nehmen Sie sich Ihre Einnahmen-Überschuss-Rechnung sowie die GuV zur Hand. Ihr Gewinn plus die Abschreibungen ergibt den Brutto-Cash-flow. Ziehen Sie davon die Entnahmen ab, erhalten Sie den Netto-Cash-Flow.

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Halten Sie Kreditverträge ein?

Kreditvereinbarungen sind sehr umfangreich. Neben den individuellen Vereinbarungen gelten beispielsweise auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In der Regel unterschreiben Kreditnehmer folgende Verpflichtungen:

  • Der Kredit gilt für den vereinbarten Zweck. Verwenden Sie also den Kontokorrentkredit nicht zum Kauf einer Immobilie.
  • Spielen Sie mit offenen Karten. Sprechen Sie darüber, wenn die eine Bank Ihnen einen Blanko-Kredit gewährt während die andere Sicherheiten fordert.
  • Informieren Sie die Bank über aktuelle Entwicklungen. Haben Sie beispielsweise einen großen Kunden verloren oder stehen Investitionen an?
  • Beachten Sie Auflagen, die im Kreditvertrag beschrieben sind. Das können beispielsweise Mitteilungspflichten zu den gewährten Sicherheiten sein. Verlieren Sicherheiten an Wert, teilen Sie dies umgehend der Bank mit.
  • Überziehen Sie Ihr Konto nicht wesentlich, ohne mit Ihrem Banker darüber zu sprechen. Nennen Sie Gründe, warum Sie überzogen haben und wie Sie die Überziehung wieder ausgleichen wollen.
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