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Geld von der Opa - steuerlich wirksam?

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Urheber: Robert Kneschke | Fotolia

Von Iris Schuler,

Nehmen Sie bei der Bank ein Darlehen auf, kassiert natürlich das Kreditinstitut die Zinsen. Schließen Sie mit einem Angehörigen einen Darlehensvertrag ab, bleiben diese Kosten in der Familie. Das ist zu Ihrem Vorteil. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn das Finanzamt schaut bei Darlehensverträgen mit Angehörigen immer ganz genau hin.

Darlehen von Angehörigen – macht das Sinn?

In einem ersten Schritt sollten Sie klären, ob es überhaupt Sinn macht, bei einem nahen Verwandten ein Darlehen aufzunehmen.

Banken und Sparkassen vergeben Kredite nur nach den gängigen Regeln. Sie müssen zahlreiche Gespräche führen, Ihre Unternehmenssituation offenlegen, die geplante Investition begründen, Sicherheiten bieten und, und und. Dann werden Sie in eine Ratingstufe einsortiert und erhalten hoffentlich das gewünschte Darlehen zu akzeptablen Konditionen.

Wer diesen Aufwand umgehen möchte, kann im Kreis der Familie nach einem Darlehen fragen. Dies ist aus 3 Gründen sinnvoll:

  1. Das Vertrauen der Bank müssen Sie erst gewinnen, bei Ihrer Familie haben Sie es bereits. Deshalb können Sie im Kreis der Familie mit einer einfachen und unbürokratischen „Kreditvergabe“ rechnen. Bei Angehörigen-Darlehen spielt Ehrlichkeit jedoch eine große Rolle. Informieren Sie ohne Beschönigungen über Ihre Situation, klären Sie über Risiken auf, sagen Sie, wenn die pünktliche Rückzahlung eventuell gefährdet ist. Leihen Sie sich niemals Geld von Angehörigen, wenn Sie wissen, dass diese selbst auf das Geld angewiesen sind.
  2. Liegt bei Ihnen einmal ein Liquiditätsengpass vor und Sie können Zinsen und Tilgung nicht pünktlich zahlen, können Sie bei einem Angehörigen, der das Geld gerade nicht benötigt, mit mehr Verständnis rechnen. Sie haben sogar gute Chancen, dass ein Verwandter mit einer Tilgungsaussetzung einverstanden ist. Die Bank dagegen wird Ihnen den Kredit wegen schlechter Zahlungsmoral vorzeitigt kündigen. In diesem Fall müssten Sie das gesamte Darlehen mit einem Schlag zurückzahlen.
  3. Als Unternehmer können Sie Zinsen an Angehörige genauso absetzen wie Zinsen an eine Bank. Das Geld bleibt jedoch in der Familie. Der Angehörige muss die Zinsen zwar versteuern, aber wenn er insgesamt nur geringe Einkünfte hat, entfällt das sogar.

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Ist im Kreise der Familie jemand, der „Geld übrig hat“, lohnt es sich auf jeden Fall nachzufragen, ob Sie hier einen Kredit bekommen können.

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