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Ist ein Minikredit die letzte Hoffnung für Firmengründer?

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Quelle: nito – 165792347 / Shutterstock.com

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Minikredite sind derzeit in aller Munde, sind sie doch vergleichsweise einfach zu erhalten und können deshalb auch Firmengründern bei finanziellen Engpässen behilflich sein. Allerdings macht ein Minikredit auch nicht immer Sinn, denn die Ausgangssituation ist von Gründer zu Gründer sehr unterschiedlich. Gegenüber einem normalen Ratenkredit unterscheidet sich der Minikredit durch die verzögerte Rückzahlung, die ans Ende der Laufzeit verlagert ist.

Die Laufzeit des Minikredits ist kürzer und die Beantragung leichter

Minikredite werden auch Kleinkredite genannt und sie werden Tag für Tag in mannigfaltiger Vielfalt vergeben. Um zu verstehen, warum diese Form des Kredits von so großer Popularität ist, ist es hilfreich, sich die Charakteristika eines Minikredits vor Augen zu führen:

  • Die Laufzeiten sind wesentlich kürzer
  • Es fallen keine Raten zur Zahlung an
  • Die Beträge fallen kleiner aus

Die Laufzeiten, welche beim Minikredit viel kürzer als beim herkömmlichen Ratenkredit ausfallen, betragen üblicherweise zumeist nur wenige Monate. Theoretisch ist allerdings auch ein längerer Zeitraum von maximal zwei Jahren möglich. Damit der Minikredit noch als ein solcher durchgeht, darf die gewährte Kreditsumme einen Betrag von 10.000 Euro nicht überschreiten. Oftmals werden jedoch Minikredite mit weitaus kleineren Summen von 1000 bis 5000 Euro vergeben. Besonders reizvoll ist der Minikredit für Kreditnehmer vor dem Hintergrund, dass bei ihm keine Raten Monat für Monat bezahlt werden müssen. Vielmehr ist es dem Kreditnehmer gestattet, den gesamten Betrag erst am Ende der Laufzeit zurückzuzahlen, dort dann allerdings direkt komplett. Nichtsdestotrotz ist der Minikredit trotzdem nichts, das zur permanenten Überbrückung von finanziellen Nöten geeignet ist, denn die Zinsen fallen bei diesem Kreditmodell für gewöhnlich relativ hoch aus.

Vergleich der Anbieter für Minikredite gehört zum Standard

Hat man sich nichtsdestotrotz als Firmengründer dafür entschieden, den Weg des Minikredits beschreiten zu wollen, so fährt man zu Beginn am besten damit, die Angebote vorher ausgiebig zu vergleichen. Das gelingt in Zeiten des Internets ganz leicht online, allerdings sollte man neben dem gewünschten Betrag auch die Laufzeit im Auge behalten. Das beste Angebot ist jenes, das auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist, ohne dass es zu empfindsamen Einschränkungen oder Auflagen kommt. Grundsätzlich hat man die Wahl, den Kleinkredit bei einer Direktbank im Netz zu beantragen oder aber das Ganze bei der Hausbank zu erledigen:

  1. Die Zinsen sind bei einer Direktbank meistens niedriger
  2. Die Beratung bei der Hausbank kann umfassender erfolgen

Da sich Firmengründer gerade am Anfang ihres Unternehmertums allen möglichen Aufgaben widmen müssen, sind sie nicht schlecht beraten, bei dem Minikredit einfach dasjenige Angebote ins Visier zu nehmen, das mit einem geringeren Eigenaufwand daherkommt. Die Beratung sollte nichtsdestotrotz nicht aus den Augen verloren werden und diese kann naturgemäß bei der Hausbank einfach in besserer Qualität erfolgen und zwar im Rahmen eines persönlichen Gesprächs.

Firmengründer können nach Erhalt eines Minikredits aufatmen

Viele Firmengründer fragen sich ganz besonders zu Beginn ihrer Selbstständigkeit, wie genau die Gewährung eines Minikredits in der Praxis vonstattengeht. Sie unterscheidet sich gegenüber einem normalen Ratenkredit hauptsächlich durch zwei Punkte:

TypPrüfung der BonitätVerlangte Sicherheiten
Normaler RatenkreditNormale KreditwürdigkeitsprüfungSicherheiten müssen angegeben werden
MinikreditErleichterte PrüfungWerden kaum benötigt

Aufgrund der Tatsache, dass Firmengründer insbesondere zu Beginn nicht dazu in der Lage sind, umfangreiche Sicherheiten anzubieten, schließt sich für sie ein normaler Ratenkredit meistens schon von selbst aus. Die Kreditwürdigkeitsprüfung beim Minikredit hingegen ist deutlich vereinfacht, allerdings wird auch hier zumeist eine Auskunft der Schufa eingeholt. Die Schufa Holding AG hat sich dem Zweck verpflichtet, potenzielle Kreditgeber mit Informationen bezüglich der Bonität der Kreditnehmer zu versorgen. Das ist notwendig, weil Kreditgeber immer daran interessiert sind, ihr geliehenes Geld fristgemäß und vollständig zurück zu erhalten. Fällt die Prüfung insgesamt positiv aus, so bekommt der Antragsteller bei einem Minikredit meistens noch am Tag der Einreichung aller benötigten Unterlagen eine Zusage für den Kredit. Die Schnelligkeit der Bearbeitung ist dabei noch einer der weiteren Vorteile, die mit einem Kleinkredit einhergehen. Firmengründer sind nur selten daran interessiert, nach der Ausarbeitung eines Businessplans auch noch wochenlang auf die Beantwortung ihrer Kreditanfrage zu warten.

Alternativen zum Minikredit sind auch eine Überlegung Wert

Wer an der Erlangung von fremdem Geld als Firmengründer interessiert ist, aber nicht auf dem Wege des Minikredits Erfolg erzielt, kann darüber hinaus auch auf privatem Wege versuchen, das benötigte Kapital zu erhalten. So kann beispielsweise eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen werden. Mithilfe dieses innovativen Finanzierungsmodells lassen sich neben Startups auch Produkte und weitere Projekte finanzieren. Initiiert werden kann das Crowdfunding problemlos über das Internet, jedoch gilt es natürlich, möglichst viele zahlungswillige Menschen zu finden. Dafür muss unter anderem klar sein, welches Ziel mit dem zusätzlichen Geld erreicht werden soll respektive wie genau es Verwendung finden soll. Kommt Crowdfunding nicht in Frage und ist der Minikredit eventuell an einem oder mehreren negativen Schufa-Einträgen gescheitert, kommt auch ein Kurzzeitkredit ohne Schufa in Frage:

  • Hier muss der Betrag ebenfalls erst am Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden
  • Die maximale Dauer des Kurzzeitkredits liegt bei zwei Monaten
  • Der Kreditrahmen liegt normalerweise bei 100 bis 3000 Euro

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass Firmengründer natürlich auch die Möglichkeit haben, Förderkredite oder Gründerkredite zu erhalten. Hier sind allerdings ebenso bankübliche Sicherheiten vorzuweisen, was wiederum nicht für jeden Firmengründer möglich ist.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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