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Wie Sie beste Konditionen für Ihre Finanzierung bekommen

 

Von Iris Schuler,

Die Vergabe von Krediten ist abhängig von den Regeln nach Basel II. Basel II schreibt den Banken vor, sich an bestimmte Eigenkapitalvorschriften zu halten. Dies ist der Grund, warum Ihre Bank ein Rating durchführen muss, bevor ein Kredit genehmigt wird. Wie Sie sich beste Konditionen für Ihre Finanzierung sichern, lesen Sie in diesem Beitrag.

Die Vergabe von Krediten ist abhängig von den Regeln nach Basel II. Basel II schreibt den Banken vor, sich an bestimmte Eigenkapitalvorschriften zu halten. Dies ist der Grund, warum Ihre <link glossar begriff _blank>Bank ein Rating durchführen muss, bevor ein Kredit genehmigt wird. Wie Sie sich beste Konditionen für Ihre Finanzierung sichern, lesen Sie in diesem Beitrag.

Das Rating bestimmt die Konditionen für Ihre Finanzierung. Welche Zinssätze Sie zahlen, ist abhängig vom Ergebnis des Ratings. Zwischen einem guten und einem schlechten Rating können Zinsunterschiede von bis zu 10 Prozentpunkten liegen. Die Basis für das Rating bilden Kennzahlen.

Diese Übersicht zeigt Ihnen die 10 wichtigsten Kennzahlen für ein gutes Rating:

Eigenkapitalquote: Ein hoher Eigenkapitalanteil zwischen 15 bis 30 Prozent spricht für eine finanzielle Unabhängigkeit und ein gutes Rating.

Anlagendeckung: Ein guter Wert wären 100 bis 150 Prozent. Ein hoher Deckungsgrad ist Anzeichen für eine finanzielle Stabilität. Dies ist besonders wichtig für Betriebe mit großem Anlagevermögen.

Cash Flow Rate: Die Cash Flow Rate sollte für ein gutes Rating bei durchschnittlich 20 Prozent liegen. Diese Kennzahl zeigt die Selbstfinanzierungskraft. Cash Flow kann unter anderem für Investitionen verwendet werden.

Netto-Umlaufvermögen: Liegt die Kennzahl bei 120 Prozent, spricht dies für ein gutes Rating. Das Verhältnis zwischen kurzfristig realisierbaren Vermögenswerten zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten wird im Netto-Umlaufvermögen ausgedrückt.

Debitorenziel: Das Debitorenziel sollte zwischen 8 und 14 Tagen liegen, weil durch ein kurzes Kundenziel die Ausfallrisiken und die Kapitalbindung sinken.

Kreditorenziel: Für ein gutes Rating sollte das Kreditorenziel kürzer als das Debitorenziel sein. Je länger das Kreditorenziel ist, desto besser, weil Sie so einen größeren Liquiditätsspielraum haben.

Umsatzrentabilität: Für ein gutes Rating sollte Ihre Umsatzrentabilität besser als der Brachendurchschnitt sein, weil die Umsatzrentabilität die Ertragskraft des Unternehmens zeigt.

Erweiterter Liquiditätsgrad: Diese Kennzahl sagt aus, ob Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität zur Begleichung der kurzfristigen Verbindlichkeiten ausreicht. Für ein gutes Rating sind 115% oder besser notwendig.

Zinsdeckungsquote: 115% oder besser sind für ein gutes Rating erforderlich, denn je höher der Wert über 100 liegt, desto eher können zukünftige Zinsen gezahlt werden.

Dynamischer Verschuldungsgrad. Dieser Wert beurteilt Ihre Kredittilgungsfähigkeit. Für ein gutes Rating liegt dieser zwischen 12 – 15 Jahren.

Weitere Tipps für ein gutes Rating lesen Sie im monatlichen Newsletter "Selbstständig heute".

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