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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Wie Sie Ihre Zahlungsfähigkeit sichern (Teil 5)

 

Von Iris Schuler,

Sie haben einen Liquiditätsplan erstellt und wissen, dass Sie etwas für Ihre gute Zahlungsfähigkeit tun müssen. Der Liquiditätsplan ist der erste Schritt aus Ihrer finanziellen Krise. Wie Sie weiter an Ihrer Lösung für eine bessere Zahlungsfähigkeit arbeiten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Ihre Zahlen sprechen für sich und bestätigen die schlechte Zahlungsfähigkeit. Stellen Sie sich nun folgende Fragen:

Welche Zahlungen können Sie verschieben? Welche Zahlungen können Sie aussetzen? Welche Zahlungen sind nachrangig?

Welche Zahlungen dürfen Sie auf keinen Fall verschieben? Welche Zahlungen haben absoluten Vorrang?

Auf keinen Fall verschiebbar sind Zahlungen an die Sozialversicherungen. Zahlen Sie hier die Beiträgen nicht pünktlich, kann das sogar strafbar sein. Außerdem reagieren die Finanzämter auf nicht abgesprochene Verzögerungen empfindlich.

Bei schlechter Zahlungsfähigkeit Verbindlichkeiten aufschieben

Anders sieht es bei den Lieferanten aus. Hier können Sie sich meistens mehr Zeit lassen. Der Aufschub hat jedoch seinen Preis, denn Sie müssen auf Skonto verzichten. Denken Sie daran, dass deshalb der <link glossar begriff _blank>Lieferantenkredit einer der teuersten Kredite ist. Dafür ist er sehr unbürokratisch. Gibt es eine Zahlungszielvereinbarung? Ohne diese können Verzugszinsen und Mahngebühren Sie teuer zu stehen kommen.

Mit Ihren Verbindlichkeiten lassen Sie sich Zeit und zahlen erst nach mehrmaliger Aufforderung. Anderes sieht es bei Ihren eigenen Kunden aus, die Ihnen Geld schulden. Hier müssen Sie unbedingt auf eine schnelle Zahlung drängen. Haben Sie deshalb kein schlechtes Gewissen. In einem Liquiditätsengpass haben Sie einfach keine andere Wahl.

Ist Ihre Zahlungsfähigkeit in Gefahr, sollten Sie auf unnötige Ausgaben verzichten. Haben Sie jedoch noch einen kleinen Spielraum, verzichten Sie nicht auf Ihre Werbung. Denken Sie darüber nach, wie Sie vielleicht kostengünstig weiterhin werben können. Werbung ist wichtig für die Existenz Ihres Unternehmens. Kostengünstige Möglichkeiten sind beispielsweise Handzettel oder persönliche Kundenbesuche.

Ihr Weg aus der schlechten Zahlungsfähigkeit funktioniert nur dann, wenn Ihre <link glossar begriff _blank>Bank weiterhin mitspielt. <link aktuelles tipp>Wie Sie Ihre <link glossar begriff _blank>Bank trotz schlechter Zahlungsfähigkeit überzeugen, lesen Sie im nächsten Beitrag.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Zahlungsfähigkeit verbessern, finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

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