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Wissenswertes zum Gründen per Franchise

 

Von Bettina Steffen,

Als Gegenleistung für die Gebühren bekommt der Gründer beim Geschäftsmodell Franchise ein umfangreiches Leistungspaket: Angefangen von einer fertigen Produktpalette bzw. Dienstleistungen bis hin zur Nutzung des Markennamens und Marketingleistungen wie TV-Spots. Franchise-Geber mit umfangreichen überregionalen Werbefeldzügen erheben oft zusätzlich eine Werbeumlage, um die Franchise-Nehmer an den Kosten zu beteiligen.

Wirtschaftlich betrachtet, spricht einiges für den Erfolg des Franchise-Geschäftsmodells:

1. Zeitvorteil

Die Einführung von neuen Produkten und Dienstleistungen geschieht per Franchise schneller und flächendeckender. Der Franchise-Geber hat die Pläne für neue Geschäfte schon in der Schublade: Produkt, Marketingstrategie, Organisationssystem und Kalkulationsschema stehen bereit. Für die Expansion fehlen dann nur noch Gründer und Kapital. Ein prominentes Beispiel aus der Franchise-Welt: Hätte McDonald's für jeden Verkaufsort das Kapital für Geschäftsräume, Warenausstattung und Personal aufbringen müssen, wäre die Kette heute noch nicht Marktführer.

2. Kostenvorteil

Franchise-Systeme haben  Kostenvorteile gegenüber anderen Vertriebsformen. Der Franchise-Geber trägt nicht das finanzielle Risiko an den neugegründeten Filialen. Verkauft sich das Produkt oder die Dienstleistung erfolgreich, partizipiert er über die umsatzabhängige Gebühr am Erfolg.

3. Markenvorteil

Der Franchise-Nehmer hat den Vorteil, selbstständiger Unternehmer zu sein, der sich ganz auf den Vertrieb konzentrieren kann und maßgeblich den Ertrag seines Unternehmens beeinflusst. Als Franchise-Nehmer ist der Nutznießer eines etablierten Markenimages. Gleichzeitig ist er in der Auswahl seiner Mitarbeiter und in seiner Finanzplanung unabhängig. Dabei muss er nicht erst harte Jahre der Produktentwicklung oder Strategieplanung finanziell verkraften.
Franchise ist laut Definition die Kooperation selbstständiger Partner. Rechte und Pflichten sind in einem Vertrag geregelt. Im Gegensatz zu Vertragshändlern oder Handelsvertretern eines Markenprodukts sind Franchise-Nehmer nicht bloß Kunde bzw. Vermittler auf Provisionsbasis des Herstellers. Der Franchise-Geber verpflichtet sich in dem Vertrag zum Beispiel, ein einheitliches Erscheinungsbild und gleichbleibende Qualität der Waren und Dienstleistungen zu gewährleisten.
Wichtiger Bestandteil des Franchise-Vertrags ist auch ein Weisungs- und Kontrollsystem. Damit kein Franchise-Nehmer durch schlechte Dienstleistungen, die nicht den Vorgaben der Franchise-Zentrale entsprechen, dem gesamten Franchise-Verbund irreparablen Imageschaden zufügt, vereinbaren die Partner eine Kontrolle. Im Interesse aller geben die Kontrolleure etwa Anweisungen zur Beseitigung von Mängeln.
Laut Vertrag hat der Franchise-Nehmer das Recht, gegen die Bezahlung der Franchise-Gebühr die Leistungen des Gebers in Anspruch zu nehmen. Er selbst verpflichtet sich zur Einbringung seiner Arbeit, seines Kapitals sowie zur monatlichen Information über seinen Geschäftsverlauf.

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