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Der richtige Versicherungsschutz für Existenzgründer

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Wer als Existenzgründer startet, steigt auch aus vielen bekannten sozialen Sicherungssystemen aus und benötigt passenden Versicherungsschutz – für das eigene Unternehmen genauso wie für sich selbst.

Unternehmenshaftpflicht

Wer als Unternehmer tätig wird, kann Fehler machen und dafür schadensersatzpflichtig gemacht werden. Der richtige Versicherungsschutz wehrt – möglicherweise sogar existenzbedrohende – Ansprüche von Geschäftspartnern ab. In manchen Branchen und bei bestimmten Tätigkeiten sind Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen sogar gesetzlich vorgeschrieben ‒ etwa bei Rechtsanwälten, Ärzten, Notaren, Heilpraktikern, Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern. Aber auch Gründer in anderen Bereichen sollten die mögliche Haftung nicht auf die leichte Schulter nehmen – vor allem im Hightech-Bereich passieren auch schnell Fehler, die zu Urheberrechtsverletzungen, Markenrechtsverletzungen oder zum Verstoß gegen Wettbewerbs- und Datenschutzgesetze führen – auch das sollte eine Vermögensschadenhaftpflicht abdecken.

Inhaltsversicherung

Die Inhaltsversicherung ist die „Hausrat-Versicherung“ für das Unternehmen und schützt die Büroeinrichtung und die technische sowie die sonstige Ausstattung. Je nach Ausstattung und Technik-Standard ist die Inhaltsversicherung sicherlich kein Muss, aber wenn die Büroeinrichtung und die Technik vom Laptop über die PCs bis zu Druckern oder Hochleistungs-Scannern mehr als 15.000 Euro wert sind, ist eine Inhaltsversicherung überlegenswert.

Unternehmens-Rechtsschutz

Wer sich beruflich selbstständig macht, der muss davon ausgehen, dass es auch mal Ärger gibt: Mit Kunden, Partnern oder Behörden wie zum Beispiel dem Finanzamt. Bei einem Streit kann eine Rechtsschutzversicherung hilfreich sein. Sie zählt für Gründer nicht zu den Pflichtversicherungen – damit ist jeder frei, sich für oder gegen eine Absicherung zu entscheiden, und jeder kann den individuellen Umfang seines Rechtsschutzes selbst festlegen: In vielen Bereichen kann Rechtsschutz durchaus sinnvoll sein, wie die Beispiele zeigen:

  • Vertrags-Rechtsschutz: Sie kaufen Bürotechnik, die sich schnell als defekt und nicht wie bestellt erweist. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für den eingeschalteten Sachverständigen und den Anwalt, der die außergerichtliche Einigung herbeiführen soll.
  • Steuer-Rechtsschutz: Bei einer Betriebsprüfung moniert das Finanzamt Betriebsausgaben, die nicht mehr anerkannt werden sollen – die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Anwalts- und Gerichtskosten, um die Rechtmäßigkeit des geänderten Steuerbescheides überprüfen zu lassen.
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz: Ihnen wird vorgeworfen, bei einem Projekt auf einen Scheinselbstständigen zurückgegriffen zu haben. Der Fall landet vor Gericht, weil Sie die Sozialabgaben nicht nachzahlen wollen – eine Unternehmensrechtsschutzversicherung trägt die Kosten. 

Schutz Ihrer Leistungsfähigkeit

Wer als Existenzgründer krank wird, der kann nicht arbeiten und hat Einnahmeverluste – bei einem Infekt mit drei Tagen Bettruhe ist das hinnehmbar, bei einer ernsthaften Erkrankung kann das schnell existenzbedrohend werden. Sinnvoll ist es deshalb, ein Krankentagegeld zu vereinbaren. Das zahlt den versicherten Tagessatz ab dem vereinbarten Krankheitstag aus – meist beginnende zwei bis vier Wochen nach der Krankschreibung. Wer so schwer erkrankt, dass er über Monate nicht mehr arbeiten kann, der braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch die lässt sich so abschließen, dass sie bereits bei längerer Krankschreibung als Arbeitsunfähigkeitsversicherung fungiert.

Sowohl bei dauerhafter Berufsunfähigkeit wie eben auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit wird dann die vereinbarte Rente gezahlt - so lange, bis Sie wieder in Ihr Unternehmen zurückkehren können oder der Vertrag mit Beginn des Rentenalters endet. Ganz wichtig für Gründer: Sie sollten auf die Klausel zur Umorganisation des Betriebes achten. Sie sieht vor, dass Sie Ihre unternehmerische Tätigkeit so umorganisieren müssen, dass trotz Ihrer Erkrankung weiterhin die Möglichkeit einer Tätigkeit bleibt – etwa durch das Einstellen eines Mitarbeiters.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte zumindest dann auf diese Klausel verzichten, wenn durch eine Umorganisation das Einkommen um mehr als 20 Prozent sinken würde. Außerdem gibt es viele Berufsunfähigkeitsversicherungen, die die Klausel grundsätzlich bei kleineren Unternehmen nicht anwenden.

Absicherung von Partnern

Arbeiten mehrere Existenzgründer zusammen, gehen sie gemeinsam finanzielle Verpflichtungen ein. Die Last dieser Verpflichtungen sollte immer so abgesichert sein, dass im Todesfall eines Mitunternehmers und Gründers nicht der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Sinnvoll ist eine sogenannte Risikolebensversicherung auf verbundene Leben – hier sind beide oder alle Gründer versichert, die Versicherungssumme wird aber nur beim Tod des zuerst Sterbenden ausgezahlt und kann dafür verwendet werden, gemeinsame Verpflichtungen auszulösen oder zu erfüllen.

Gründer-Wissen

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