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3 Steuer-Fragen zur Fußball-EM 2012

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Von Gerhard Schneider,

Nur noch wenige Wochen, dann startet die Fußball-EM 2012. Deshalb erreichen uns auch zunehmend Fragen zur steuerlichen Seite der EM. Sie wissen gar nicht, was der Fußball mit Ihrer Steuer zu tun haben kann? Dann schauen Sie sich mal die 3 folgenden Fragen an.

 

Leserfrage 1: „Ich beteilige mich immer gern an Tipp-Spielen. Wie sieht es aus, wenn ich dabei etwas gewinne? Muss ich die Beträge versteuern?“
Antwort: Die gute Nachricht: Wettgewinne fallen in Deutschland nicht unter das Einkommensteuergesetz und gelten daher als nicht zu versteuernde Geldzuflüsse.
Das Gleiche gilt übrigens für Lottogewinne und Gewinne aus Preisausschreiben – sie müssen nicht versteuert werden.
Leserfrage 2: „Meine 12 Mitarbeiter sind alle total fußballverrückt. Deshalb will ich zum Abschluss der EM einen Grillabend mit großem TV und der Übertragung des Endspiels als Betriebsfest veranstalten. Kann ich die Kosten dafür steuerlich absetzen?"
Antwort: Im Prinzip spricht nichts dagegen, die Kosten für ein solches EM-Endspielfest wie für einen Betriebsausflug oder eine Weihnachtsfeier abzusetzen.
Doch Achtung! Gerade bei solchen spontan angesetzten Feiern übersehen Arbeitgeber häufig eine Steuerfalle. Steuerlich absetzbar sind nur die Kosten für maximal 2 betriebliche Veranstaltungen pro Jahr. Wenn Sie also in 2012 im Frühjahr bereits einen Betriebsausflug veranstaltet haben und jetzt das EM-Fest planen, können Sie die Kosten für eine möglicherweise noch geplante Weihnachtsfeier im Dezember 2012 nicht mehr steuerlich geltend machen.

 

Beachten Sie auch: Die Kosten dürfen 110 € pro teilnehmenden Mitarbeiter nicht überschreiten. Diese Grenze gilt pro teilnehmenden Mitarbeiter – nicht pro Teilnehmer. Dieser Unterschied ist wichtig, wenn die Partner Ihrer Mitarbeiter auch teilnehmen.
Leserfrage 3: „Einer meiner Mitarbeiter hat mich gefragt, ob ich ihm einen Kredit über 1.500 € für einen Flachbildschirm geben könnte, den er sich so dringend für die EM gewünscht hat. Im Prinzip habe ich nichts dagegen und würde ihm den Gefallen gern tun, weil ich viel von dem Mitarbeiter halte. Aber kann ich das machen und was muss ich dabei steuerlich beachten?“

Antwort:
Solche Mitarbeiterdarlehen sind gar nicht unüblich. Viele größere Arbeitgeber bieten solche Kredite sogar aktiv ihren Mitarbeitern an, weil sie dadurch ans Unternehmen gebunden werden. Wer einen Kredit beim Chef hat, lässt sich nicht so schnell von einem anderen Unternehmen abwerben. Üblich ist, dass die Tilgungsraten dann vom monatlichen Lohn einbehalten werden.

Beachten Sie bei der Gestaltung von Krediten an Mitarbeiter: Informieren Sie sich über die aktuell üblichen Zinsen für vergleichbare Kredite bei Banken. Die günstigsten Angebote dürfen Sie mit 4 % unterschreiten, dann wird keine Lohnsteuer für die Vergünstigung fällig.

Bei diesem Kleinkredit für einen Fernseher greift allerdings schon diese Regelung: Bei Kreditrestsalden bzw. Kleinkrediten bis zu 2.600 € entfällt die Lohnsteuer vom gewährten Zinsvorteil. Deshalb können Sie diesen Kredit ruhig gewähren, ohne sich Gedanken über die Lohnsteuer machen zu müssen.

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