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Fernweh? Das Finanzamt hilft

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Steuern Geschäftsreise

Von Gerhard Schneider,

Packt auch Sie bei dem anhaltend schönen Wetter die Lust auf ein paar geruhsame Tage am Meer oder an einem anderen schönen Ort? Mein Vorschlag deshalb heute: Verbinden Sie doch aktuell das Schöne mit dem Nützlichen und planen Sie Ihre nächste Geschäftsreise zusammen mit ein paar Tagen privater Erholung.

Dann können Sie nämlich zumindest einen Teil der Kosten als Betriebsausgaben absetzen und einen Teil der Kosten über die Steuerersparnis wieder hereinholen. So funktioniert es: Sie haben die Möglichkeit, die Kosten für eine gemischt privat und betrieblich veranlasste Reise aufzuteilen. Den betrieblichen Teil setzen Sie dann als Betriebsausgabe an.

Wie Sie die Reisekosten bei einer Geschäftsreise aufteilen können

Für Sie stellt sich dann zuerst die Frage, wie Sie ab sofort die Kosten einer gemischten beruflich-privaten Reise aufteilen. Gehen Sie dazu so vor:

Schritt 1: Klar beruflichen Teil ermitteln

Aus den Gesamtkosten ermitteln Sie zunächst den Anteil, der auf jeden Fall rein geschäftlich/beruflich ist. Das sind zum Beispiel beim Besuch eines Seminars die Teilnahmekosten. Diesen Anteil können Sie direkt als Betriebsausgaben abziehen.

Schritt 2: Restkosten aufteilen

Bleiben noch die restlichen Kosten für An- und Abreise, Verpflegung, Unterbringung etc. Diesen Rest der Kosten müssen Sie auf den privaten und den geschäftlichen Teil sachgerecht aufteilen. Was heißt sachgerecht? Das funktioniert zum Beispiel so: Wenn Sie bei einem Seminar oder Kongress nicht tatsächlich den ganzen Tag beschäftigt sind, sondern auch Freizeit haben, ist es sachgerecht, die Restkosten hälftig zu teilen. Das heißt: Sie können dann 50 % dieser Kosten als Betriebsausgaben ansetzen.

Wie Sie den privaten vom beruflichen Teil der Geschäftsreise trennen können

Das folgende Beispiel zeigt, wie Ihre Rechnung bei einer geschäftlichen Reise aussehen könnte:

  • Sie fahren mit Ihrem Privatwagen von Köln nach Hamburg, um sich dort mit Geschäftspartnern zu treffen. Anreise: Mittwoch. Abreise: Dienstag. Die Verhandlungen werden also durch das Wochenende unterbrochen. Samstag und Sonntag nutzen Sie für einen privaten Abstecher nach Fehmarn.
  • Steuerlich nicht abziehbar sind die Fahrtkosten für die Strecke Hamburg – Fehmarn – Hamburg.
  • Als Reisekosten können Sie aber die Fahrtkosten für die Strecke Köln – Hamburg – Köln ansetzen. Das sind im Beispiel 422 km × 0,30 € × 2 = 253,20 €
  • Übernachtungskosten für den Aufenthalt in Hamburg, zum Beispiel: 450,00 €
  • Verpflegungsmehraufwand (2 × 12 € und 2 × 24 €): 72,00 €

Steuerlich als Betriebsausgaben absetzbar: 775,20 €

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