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„Kunde zahlt nicht – was tun?“

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Von Gerhard Schneider,

Frage: Ein Kunde, für den ich vor einigen Monaten einen Auftrag abgeschlossen habe, zahlt jetzt einfach nicht. Er reagierte weder auf die Rechnung noch auf die ersten Mahnungen. Als ich ihn dann angerufen habe, behauptet er, meine Leistung sei mangelhaft. Sein „Vorschlag zur Güte“: Er will einen Teilbetrag zahlen, den Rest meiner Forderung soll ich ihm erlassen. Wie kann ich solchem Ärger besser vorbeugen?

 

Antwort: Sie sollten Ihrem Kunden antworten, dass Sie seinen Vorschlag nicht akzeptieren und auf Bezahlung des vollen Rechnungsbetrags bestehen! Oft ist es hilfreich, eine Mahnung mit Verzugszinsen zu senden. Dann sieht der Kunde, dass jede weitere Verzögerung Geld kostet und dass Sie entschlossen sind, das Geld einzufordern.
Das Beispiel zeigt auch, wie wichtig es ist, schon bei der Auftragsannahme an die Zahlung zu denken.

Vorschuss regeln

Je größer ein Auftrag ist, desto größer ist auch Ihr finanzielles Risiko. Schließlich bindet ein solcher Auftrag in erheblichem Maße Ihre Arbeitszeit und blockt Sie damit für andere Arbeiten. Ihre laufenden Kosten entstehen aber auch weiterhin.
Es ist daher schon betriebswirtschaftlich notwendig, dass Sie von Ihrem Auftraggeber einen Vorschuss verlangen.

Aber auch bei eher übersichtlichen Aufträgen ist es durchaus üblich, Vorschüsse zu verlangen. Vor allem dann, wenn sich das Projekt, an dem Sie mitarbeiten, länger hinzieht.

 

Fälligkeitszeitpunkt vereinbaren

Kommt ein Vorschuss nicht in Betracht, ist es noch wichtiger als ohnehin schon, klar zu regeln, wann die vereinbarte Zahlung fällig ist.
Auch hier gibt es Fallen, die Sie kennen sollten: Lassen Sie sich niemals darauf ein, dass die Zahlung erst dann fällig wird, wenn beispielsweise das Produkt bzw. das Werk, an dem Sie mitgearbeitet haben, auf den Markt gebracht wird.
Beispiel: Sie sind Fotograf und haben für einen Unternehmen Produktfotos erstellt. Der Auftraggeber möchte festlegen, dass Ihr Honorar erst dann fällig wird, wenn der Katalog mit den Produktfotos gedruckt wird. Mit einer solchen Regelung würden Sie sich Ihrem Auftraggeber völlig ausliefern. Schließlich haben Sie in der Regel keinerlei Einfluss darauf, ob und wann das Produkt bzw. Werk fertiggestellt wird oder auf den Markt kommt.
Nutzen Sie besser eine Formulierung wie diese: „Das Honorar in Höhe von ... € ist am ... fällig.“

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