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So poliert das Finanzamt Ihre Sprachkenntnisse auf

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Von Gerhard Schneider,

Frage: Ich möchte verstärkt Kunden aus dem benachbarten Ausland akquirieren. Dazu will ich mein Business-Englisch auffrischen – am liebsten durch einen Kurs in England. Kann ich die Kosten dafür steuerlich absetzen?

 

Antwort: Der Bundesfinanzhof und das Bundesfinanzministerium haben schon vor einiger Zeit klargestellt, dass Sie die Kosten für einen solchen Kurs im EU-Ausland in vollem Umfang von der Steuer absetzen können – inklusive der Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegungspauschalen. Dazu müssen allerdings diese beiden Voraussetzungen erfüllt sein:
Die Sprachkenntnisse, die Sie in dem Kurs erwerben, müssen bei Ihrer Arbeit anwendbar sein. Das dürfte in den meisten Fällen leicht nachweisbar sein, etwa durch eine Anfrage eines Unternehmens aus dem Ausland, das Ihnen Informationsunterlagen in der Fremdsprache zur Verfügung gestellt hat.
Der Sprachkurs im Ausland muss im Vordergrund stehen – also den größten Teil des Tages in Anspruch nehmen, wie bei einem Intensivkurs. Stehen dagegen Freizeitaktivitäten, wie Besichtigungen oder Strandleben mit auf dem Programm oder gar im Vordergrund, können Sie nur noch die Kosten für den reinen Sprachkurs absetzen, nicht aber die Aufwendungen für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung.
Insbesondere, wenn der Ort, an dem der Sprachkurs stattfindet, touristisch interessant ist, verweigern die Finanzämter gern die Anerkennung. Führen Sie bei solchen Reisen besonders sorgfältig den Nachweis, dass sie ausschließlich beruflich veranlasst und notwendig sind. Besuchen Sie z. B. ein Seminar, lassen Sie sich Ihre Teilnahme an allen Veranstaltungen bestätigen; bewahren Sie Teilnehmerlisten und Programm sorgfältig auf.

 

Vorsicht auch bei Messebesuchen

Auch bei Messebesuche können zur Akquisition und zur Information wichtig sein. Leider gibt es auch hier immer wieder Ärger mit dem Finanzamt, das gern unterstellt, der Messebesuch sei auch aus privaten Gründen erfolgt.

Gute Chancen, alle Kosten eines Messebesuchs steuerlich geltend machen zu können, haben Sie, wenn Sie belegen können, dass der Besuch betrieblich veranlasst war. Wenn das Finanzamt die Kosten nicht anerkennen will, begründen Sie dann mit diesen Belegen dem Finanzamt gegenüber, warum der Besuch der Messe ausschließlich betrieblich veranlasst war. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  • Vereinbaren Sie im Vorfeld geschäftliche Termine für den Tag Ihres Messebesuchs auf dem Messegelände – z. B. mit möglichen Kunden, die ebenfalls zur Messe kommen oder dort einen Stand haben.
  • Sammeln Sie während der Messe Visitenkarten, um zu zeigen, dass Sie Geschäftskontakte geknüpft haben.
  • Bewahren Sie betriebliche Unterlagen und Angebote auf, die während der Messe erstellt wurden (Angebote, Gesprächsnotizen etc.).

 

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