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Abschlussrede Baustein

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Baustein für Ihre Abschlussrede - Ein Stück vom Glück


„Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück“
, beschied uns bereits im 19. Jahrhundert der österreichische Dichter Anastasius Grün, und bestimmt werden Sie jetzt denken:

Na, dann haben wir heute ja ganzes Glück, denn wir haben die Schule ja nicht nur angefangen, sondern auch abgeschlossen – und das erfolgreich! – Das stimmt natürlich, und dazu herzlichen Glückwunsch!

Aber ich muss Sie enttäuschen: Es ist bestimmt ein glücklicher Moment, und Sie haben lange gelernt und gearbeitet, um heute Ihr Abschlusszeugnis zu bekommen. Aber es ist nur ein kleines Glück, ich möchte behaupten: nur ein halbes: Denn keiner von Ihnen ist jetzt fertig mit allem. Jetzt kommen das Studium, die Lehre, Praktika – jetzt wird weitergelernt.

Hier an der … [Name]-Schule haben Sie das Rüstzeug bekommen, um mit Zuversicht neue Wege einschlagen zu können – aber gehen müssen Sie jetzt alleine. Noch ist nichts erreicht.

Die Koffer sind gepackt, jetzt geht sie los, Ihre Reise ins Ungewisse. Ich bin jetzt schon furchtbar neugierig, was Sie mir alles erzählen werden, wenn wir uns in zehn Jahren wiedersehen.

Bestimmt haben Sie bis dahin ein weiteres Stück vom Glück gefunden. Und vermutlich haben Sie dann festgestellt, dass das ganze Glück ein Puzzle mit unzählbar vielen Teilen ist. Und dass es kaum den faustschen Moment geben wird, zu dem man sagen möchte:

„Verweile doch, du bist so schön!“

Und dennoch wünsche ich Ihnen allen, dass Sie möglichst viele Stücke vom Glück finden werden auf der Suche nach der zweiten Hälfte.


Zitate für Ihre Abschlussrede

 

Talente nutzen!


Heinrich Zille, nach dem Unterschied zwischen Genie und Talent gefragt: „Talent kriegt Jehalt.“ Heinrich Zille (1858 – 1929), „Pinselheinrich“, deutscher Zeichner, Grafiker, Karikaturist und Fotograf
Wer seine Talente als Gaben betrachtet und nicht als Aufgaben, ist ihrer nicht wert.
Curt Goetz (1888 – 1960), deutscher Schauspieler und Schriftsteller
Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter nichts.
Heinrich Schliemann (1822 – 1890), deutscher Kaufmann und Altertumsforscher, Entdecker Trojas
Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Leonardo da Vinci (1452 – 1519), italienischer Maler („Mona Lisa“) und Naturforscher

(Berufliche) Tugenden


Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.
William James (1842 – 1910), US-amerikanischer Philosoph
Wissen können wir von anderen lernen, Weisheit müssen wir uns selber lehren.
aus Asien
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. Friedrich Oetinger (1702 – 82), deutsch-lutherischer Theologe
Nichts bereuen ist aller Weisheit Anfang.
Ludwig Börne (1786 – 1837), deutscher Schriftsteller und Kritiker
Tapferkeit heißt, der Einzige zu sein, der weiß, dass man Angst hat.
Franklin P. Jones (1887 – 1929), US-amerikanischer Jurist
Der wahrhaft Tapfere ist nicht der Furchtlose, sondern der, der die Furcht überwindet.
Herbert George Wells (1866 – 1946), britischer Schriftsteller („Die Zeitmaschine“, „Krieg der Welten“)
Aufrichtigkeit ist höchstwahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
William Somerset Maugham (1874 – 1965), englischer Erzähler, Komödiendichter und Dramatiker („Auf Messers Schneide“)
Ein Herz voll Tapferkeit und guter Dinge braucht von Zeit zu Zeit etwas Gefahr, sonst wird ihm die Welt unausstehlich.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ein Mensch wird nicht lange leben, wenn er dreierlei nicht weiß: was zu viel für ihn ist, was zu wenig für ihn ist und was genau richtig für ihn ist.
aus Ostafrika (Suaheli)
Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden.
Theodor Storm (1817 – 88), deutscher Schriftsteller („Der Schimmelreiter“)
Es gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.
Oscar Wilde (1854 – 1900), irischer Schriftsteller („Eine Frau ohne Bedeutung“)

... für das Leben lernen wir!


Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin, 1900 erste Ehrendoktorin der Wiener Universität Unser
Leben ist ein ununterbrochener Fortbildungskurs, bei dem wir vor allem lernen, wie wir es nicht machen sollten.
Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

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Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

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