Gratis-Download

Müssen Sie auf dem WC Small Talk beginnen? Dürfen Sie Konzertkarten als Geschenk eines Kunden einfach annehmen? Wie lehnen Sie ein Duz-Angebot ab?...

Jetzt downloaden

Anekdoten zum Thema Fußball

0 Beurteilungen

Erstellt:

Fußball-EM 2012: 10 Fußball-Anekdoten für Ihre Rede im EM-Jahr 2012

1. Fußball-Anekdote: Die Bank von England

Dem englischen Torwart Gordon Banks wird gerne die „Parade des Jahrhunderts“ bescheinigt.

Bei der WM 1970 köpfte Pelé scheinbar unhaltbar auf das englische Tor. Brasiliens Star hatte den Torjubel schon auf den Lippen, doch Banks lenkte den Ball spektakulär über die Latte.

Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Gordon Banks, genannt die „Bank von England“ aber bereits bei der WM 1966 im eigenen Land.

Bis zum Halbfinale blieb er ohne Gegentor, und schließlich triumphierte England im legendären Wembley- Finale über Deutschland. Insgesamt spielte der legendäre Keeper, der in England zum „Welttorhüter des Jahrhunderts“ gewählt wurde, in seinen 73 Länderspielen 35-mal zu null.

Nachdem er 1972 bei einem Autounfall das rechte Auge verloren hatte, feierte er dennoch in der amerikanischen Profiliga ein erfolgreiches Comeback. Die Versteigerung seiner WM-Medaille erzielte beim Auktionshaus Christie die Rekordsumme von 194.000 Euro.

2. Fußball-Anekdote: Der erste WM-Torschützenkönig

Guillermo Stabile war der Torschützenkönig der ersten WM 1930 in Uruguay. Der Argentinier erzielte acht Tore für seine Nationalmannschaft und ebnete dieser so den Weg bis ins Finale, wo es gegen den Gastgeber dann allerdings eine 2:4- Niederlage gab.

Stabile setzte bei dieser WM auch eine andere Bestmarke: Beim 6:3 gegen Mexiko in der Vorrunde war er der erste Spieler, der bei einer WM drei Tore in einem Spiel erzielte.

Dabei sah es lange nicht so aus, als ob aus ihm ein großer Fußballer werden könnte.

Er war ursprünglich 100-Meter- Läufer und kam nur zufällig zum Fußball. Aufgrund seiner mangelnden Technik spielte er zunächst nur in Reservemannschaften. Doch Stabile steigerte sich und schaffte es schließlich bis ins Nationalteam.

Aber auch dort profitierte er oft von seinen technisch stärkeren Mitspielern, die ihn immer wieder mit langen Pässen bedienten. Der schnelle Stabile hängte sämtliche Gegenspieler ab und verwandelte eiskalt.

3. Fußball-Anekdote: Fußball an der Front

Von jeher wollte die FIFA mit der Fußball-Weltmeisterschaft einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Doch schon lange vor dem ersten WM-Turnier sorgte König Fußball ganz ohne Vereinsmeierei für ein bisschen Frieden – wenigstens für kurze Zeit:

So verbrüderten sich deutsche, französische und englische Soldaten am Weihnachtstag des Jahres 1914 an der Westfront. Im zerbombten Niemandsland tauschten sie Geschenke aus, sangen Weihnachtslieder und spielten Fußball.

Es war der wohl ungewöhnlichste Kick aller Zeiten, zumal der pure Spaß am Spiel und nicht Sieg oder Niederlage im Vordergrund standen. Für die Oberbefehlshaber allerdings war der Waffenstillstand ein Albtraum. Erst die Androhung strenger Strafen bewegte die Soldaten zum Weiterkämpfen.

4. Fußball-Anekdote: Der Mohr im DFB-Dress

Als am 22. Dezember 1974 das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Malta angepfiffen wurde, lief mit Erwin Kostedde zum ersten Mal in der deutschen Fußball-Geschichte ein farbiger Spieler im DFB-Dress auf. „Schon als Kind wollte ich Tag für Tag beweisen, dass der ‚kleine Mohr‘ nicht anders ist als die anderen“, sagte der Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen GI.

Kostedde bekam im Zuge des Neuaufbaus nach der WM 1974 seine Chance, spielte jedoch nur dreimal im Nationalteam. In der Bundesliga lief es besser für ihn (98 Tore in 219 Spielen), nach dem Ende der aktiven Karriere um so schlechter. Kostedde wurde von dubiosen Finanzberatern um sein gesamtes Vermögen gebracht, zudem wurde er verdächtigt, eine Spielhalle in Coesfeld überfallen zu haben.

Der Ex-Profi saß mehrere Monate in Untersuchungshaft – zu Unrecht, wie sich später herausstellte. Kostedde lebt heute zurückgezogen und verarmt in seiner Heimatstadt Münster.

5. Fußball-Anekdote: Der Diebstahl des Jahrhunderts

Der erste Diebstahl des Coupe Jules Rimet, also des Vorgängers des FIFA World Cups, verlief im Jahr 1966 noch relativ glimpflich: Ein Hund namens Pickles fand die Trophäe in einem Londoner Vorgarten wieder.

Doch beim zweiten Raub des Pokals verschwand das Glanzstück im Jahr 1983 auf immer und ewig. In der Nacht zum 20. Dezember erschütterte der „Diebstahl des Jahrhunderts“ Brasilien. Dabei wurde die Trophäe nicht etwa von einer internationalen Bande entwendet, sondern von drei brasilianischen Kleinkriminellen, die den großen Coup um den Cup am Tresen einer Bar planten.

Kurzerhand drangen sie in den neunten Stock des João-Havelange- Gebäudes ein, in dem der Pott öffentlich ausgestellt wurde. Sie überwältigten einen Wachmann und bemächtigten sich des guten Stücks. Zwar konnten die drei Räuber später dingfest gemacht werden, der Coupe Jules Rimet jedoch blieb verschollen. Kein Wunder, denn die Gauner hatten ihn eingeschmolzen und Goldbarren daraus gegossen.

6. Fußball-Anekdote: „El gran fracaso“

Zum „Estadio Bernabéu“ in Madrid haben die Spanier ein äußerst gespaltenes Verhältnis. Einerseits erreichte Spaniens Nationalmannschaft dort mit dem Gewinn der Europameisterschaft 1964 ihren bis dato größten Erfolg. Andererseits ist das Bernabéu aber auch mit „el gran fracaso“, dem „großen Versagen“, verbunden.

So galt Spanien bei der Weltmeisterschaft 1982 im eigenen Land zum engsten Favoritenkreis. Doch schon die erste Gruppenphase überstanden die Gastgeber nur mit Ach und Krach. In der zweiten Finalrunde, die im Bernabéu ausgetragen wurde, sollte alles besser werden. Das Gegenteil war der Fall. Eine 1:2-Niederlage gegen Deutschland und ein 0:0 gegen England bedeuteten das Aus.

Allerdings halten sich auch die guten Erinnerungen der Deutschen an das Bernabéu in Grenzen: Das WMFinale 2010 in Madrid verlor Deutschland gegen Italien mit 1:3.

7. Fußball-Anekdote: Der „Hattrick-Held“, der keiner ist

Die Engländer feiern Geoff Hurst immer noch als einzigen Spieler, dem in einem WM-Finale ein Hattrick gelungen ist.

Dabei weiß doch jedes Kind, dass man nur von einem Hattrick reden kann, wenn die drei Tore in einer Halbzeit und direkt nacheinander fallen. Und noch etwas, man kann es ja nicht oft genug wiederholen: Das Tor zum 3:2 von Geoff Hurst im WM-Finale 1966 für England gegen Deutschland war schließlich gar kein Tor!

Alle anderen Erfolge können und wollen wir Geoff Hurst natürlich nicht nehmen: Mit West Ham United gewann er 1964 den FA Cup und 1965 den Europacup der Pokalsieger. Dreimal wurde er in England zum „Spieler des Jahres“ gewählt, und in 499 Ligaspielen schoss er 248 Tore.

8. Fußball-Anekdote: Manning macht Deutschland zum Weltmeister

Kaum einer kennt Gustav Rudolph Manning. Dabei war er für den deutschen Fußball so wichtig! Geboren wurde er am 1873 in London, zog je- doch schon bald mit seiner Familie nach Berlin. Der junge Gustav Manning war ein fanatischer Fußball-Anhänger. Während seines Medizinstudiums in Freiburg wurde er zum Gründungsmitglied des Freiburger FC.

Auch bei der Gründung des DFB war er eine wichtige Triebfeder. 1905 emigrierte Manning nach New York, und aus Gustav wurde „Gus“. Er war 1911 der erste Präsident eines US-Fußballverbandes; später übernahm er auch in der FIFA wichtige Funktionärsposten.

Als solcher setzte sich Manning 1949 massiv dafür ein, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg in die FIFA zurückkehren durfte. So konnte Deutschland an der WM 1954 teilnehmen – und Weltmeister werden.

9. Fußball-Anekdote: Pelés 1.000. Tor!

Edson Arantes Do Nascimento, genannt Pelé, war ein Fußball-Genie. Der vom IOC 1999 zum Sportler des Jahrhunderts gewählte Pelé erzielte in 1.363 Spielen 1.281 Tore.

Seinen vielleicht wichtigsten Treffer schoss er am 19. November 1969 – sein 1.000. Tor. Er traf per Elfmeter. Das Spiel musste daraufhin elf Minuten unterbrochen werden, denn seine Mitspieler trugen Pelé zu einer Ehrenrunde durchs Stadion. Zudem hatten sie ihm ein Trikot mit der Rückennummer „1.000“ übergestreift. In ganz Brasilien läuteten die Kirchenglocken, und tags darauf bekamen die Kinder schulfrei, denn der Staatspräsident hatte einen Feiertag angeordnet.

In seiner Heimat Santos bleibt der 19. November für immer „Pelé-Tag.“ Man feiert den Jahrestag seines 1.000. Tors im Maracanã-Stadion.

Sein genialstes Tor hatte Pelé 1961 gegen Fluminense (Fußballclub von Rio de Janeiro) erzielt. Er erkämpfte sich den Ball am eigenen Strafraum, trickste sieben Feldspieler und den gegnerischen Torwart aus, ehe er einschoss. Dieses Tor wurde ein Jahr lang täglich im brasilianischen Fernsehen gezeigt.

10. Fußball-Anekdote: WM 1966: Der Schiri unter Polizeischutz

Rudolf Kreitlein, ein Schneidermeister aus Stuttgart-Degerloch, war der erste Schiedsrichter, der einen Fußballplatz unter Polizeischutz verlassen musste. Es geschah im Viertelfinale der WM 1966 zwischen Gastgeber England und Argentinien.

Kreitlein verwies den Kapitän der Argentinier, Rattin, wegen einer Beleidigung des Feldes. Doch der 32 Zentimeter größere Rattin weigerte sich, den Platz zu verlassen. Stattdessen verlangte er nach einem Dolmetscher.

Nach schier endlos langen sieben Minuten verließ er doch das Feld, und England gewann am Ende mit 1:0.

Knigge Ticker

Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede