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Betriebsrede - 8 gravierende Fehler

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Reden im Betrieb - Wie Sie sich auf Betriebsversammlungen niemals verhalten sollten

Bestimmte Verhaltensmuster sollten Sie als Führungskraft auf keiner Betriebsversammlung zeigen. Daher ist es wichtig, dass Sie bestimmte Regeln in keinem Fall verletzen und solche Fehler von vornherein ausschließen.

Betriebsrede: Fehler Nr. 1 - emotional reagieren

Es ist normal, dass auf Betriebsversammlungen manchmal die Stimmung aufgeheizt ist und die Emotionen hochgehen. Gerade dann, wenn unpopuläre Themen anstehen, müssen Sie sich als Führungskraft auf emotionale Angriffe einstellen.
In solchen Situationen müssen Sie sachlich, überlegt und souverän reagieren. Auf der Betriebsversammlung sind Emotionen für Sie fehl am Platze, denn Sie stehen im Rampenlicht der Betriebsöffentlichkeit. Jede Ihrer Reaktionen wird von den Mitarbeitern kritisch beäugt und bewertet.

Betriebsrede: Fehler Nr. 2 - Diskussionen über nicht betriebspezifische Themen aufkommen lassen

Manchmal werden Themen, die gar nicht Ihren Betrieb angehen, zum Gegenstand der Betriebsversammlungen gemacht. Hier sollten Sie sich auf keinerlei Diskussion einlassen. Bitten Sie den Betriebsratsvorsitzenden als Hausherrn der Betriebsversammlung, wieder zu den Sachthemen der Versammlung zu kommen.

Betriebsrede: Fehler Nr. 3 - politischen Dialog führen

Politische Themen haben auf Ihrer Betriebsversammlung nichts zu suchen. Werden dennoch solche Themenbereiche angesprochen, sollten Sie den Betriebsratsvorsitzenden auffordern, diese Themen sofort abzubrechen.

Betriebsrede: Fehler Nr. 4 - Kumpanei mit dem Betriebsrat

Vermeiden Sie in jedem Fall den Anschein der Kumpanei mit dem Betriebsrat. Setzen Sie auf Distanz und gegenseitige Wertschätzung.
In Ihrer Belegschaft darf in keinem Fall das Gefühl aufkommen, dass Sie mit dem Betriebsrat „gemeinsame Sache“ machen. Das untergräbt nicht nur die Akzeptanz des Betriebsrats, sondern schadet auch Ihrem eigenen Image.
Die Folge davon könnte sein, dass eine künftige konstruktive Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat erschwert wird. Gerade auf Betriebsversammlungen ist die Versuchung groß, zu stark auf Gemeinsamkeit zu setzen.
Ein Lob des Betriebsrats sollte deshalb nur wohl dosiert erfolgen, denn es besteht die Gefahr, dass Ihnen und dem Betriebsrat anschließend „Kungelei“ und fehlende Distanz vorgeworfen werden.

Betriebsrede: Fehler Nr. 5 - an der Zielgruppe vorbeireden

Sprechen Sie auf der Betriebsversammlung die Sprache der Belegschaft. Deshalb sollten Sie Fremdwörter vermeiden, denn es ist nicht sicher, ob Ihre Aussage sonst so „rüberkommt“, wie Sie es erwarten.
Benutzen Sie Verben, denn sie bringen Dynamik und Lebendigkeit in Ihre Sprache. Allzu viele Substantive wirken schwerfällig und statisch. Wichtig sind auch Beispiele, denn sie schaffen Nähe, und Ihre Zuhörer schalten nicht ab.

Betriebsrede: Fehler Nr. 6 - nicht vorbereitete Zugeständnisse machen

Lassen Sie sich nicht vorschnell auf Betriebsversammlungen zu Zugeständnissen hinreißen. Gegen diesen Grundsatz wird leider in der Praxis immer wieder verstoßen, meist dann, wenn Sie als Führungskraft mit massiver Kritik konfrontiert werden. Vorschnelle Zugeständnisse in der Betriebsöffentlichkeit werden in der Regel künftig als Musterbeispiele hingestellt.

Betriebsrede: Fehler Nr. 7 - auf personelle Einzelmaßnahmen eingehen

Manchmal kommt es vor, dass der Betriebsrat und/oder die Vertretung der Gewerkschaften eine personelle Einzelmaßnahme zum Gegenstand der Betriebsversammlung machen. Auf diese Diskussionen sollten Sie sich nie in der Betriebsöffentlichkeit einlassen. Weisen Sie darauf hin, dass solche personellen Einzelmaßnahmen ausschließlich zwischen Ihnen und dem Betriebsrat geklärt werden.

Betriebsrede: Fehler Nr. 8 - Dünnhäutigkeit und Rechthaberei in der Öffentlichkeit

Wenn Sie sich in die Betriebsversammlung begeben, sollten Sie darauf vorbereitet sein, dass Sie persönlich angegriffen werden. Deshalb sollten Sie sich darauf einstellen und diese Angriffe souverän abwehren. Vermeiden Sie dünnhäutige Reaktionen in der Öffentlichkeit. Ebenso wenig sollten Sie rechthaberisch auftreten. Selbst wenn der Betriebsrat in seiner Darstellung Fehler macht, können Sie diese zwar korrigieren, aber heben Sie niemals rechthaberisch den Finger. Denken Sie daran, dass auch der Betriebsrat – und speziell ein neu gewählter – sein Gesicht wahren muss. Deshalb sollten Sie den Betriebsrat nie in der Öffentlichkeit „vorführen“ oder seine Fehler vor der versammelten Belegschaft ausschlachten.

Knigge Ticker

Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

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