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Daten-Skandal: Lernen von den US-Botschaftern

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Daten-Skandal: Lernen von den US-Botschaftern

 

 

 

 Liebe Leserin, lieber Leser,<br/><br/>

tratschen Sie manchmal?<br/><br/>

Sie werden mich wahrscheinlich fragen: Liebe Frau Jarosch, wer tut das denn nicht ab und zu?<br/><br/>

Recht haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser. Die Frage nur, WIE wir tratschen. Beim Tratschen ist es ein Unterschied, ob jemand behauptet:<br/><br/>

Die neue Kollegin ist fett wie ein Walross “ oder<br/><br/>„Die neue Kollegin ist stabil gebaut“.<br/><br/>

Es ist ein Unterschied, ob jemand sagt<br/><br/>„Mein Chef ist faul – immer muss ich alles machen“ oder<br/><br/>„Mein Chef hat die Kunst des Delegierens perfektioniert.“<br/><br/><br/>

Die inhaltliche Aussage ist gleich, doch mit der jeweils zweiten Version zeigen Sie Contenance. Die Botschaftklingt professioneller und diplomatischer. Und Diplomatie ist heute unser Thema. <br/><br/>

Der aktuelle Daten-Skandal: Wikileaks hat geheime diplomatische Notizen veröffentlicht. Nur dass diese Notizen nicht gerade „diplomatisch“ formuliert sind – und das ist das Problem.<br/><br/>

Silvio Berlusconi als „aufgeblasen und ineffektiv“, Angela Merkel als „Teflon-Kanzlerin“ und Guido Westerwelle als „aggressiv und unfähig“ zu bezeichnen, widerspricht den Gesetzen der Diplomatie. Die nackte Wahrheit wirkt so beschämend, dass man ihr am liebsten schnell ein Tuch um die Schultern legen möchte.

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken

 

Es ist eine Frage der gegenseitigen Achtung, in welche Worte man die Wahrheit kleidet. Samuel Johnson sagte „Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.“ Wenn das stimmt, könnte die Wortwahl der US-Botschafter einen Dresscode vertragen.<br/><br/>

Die eine oder andere diplomatische Beziehung dürfte auf die Probe gestellt sein. Doch wer trägt die Schuld an dem Desaster? Selbstverständlich wäre es für Lösung globaler Probleme förderlich, wenn diese Notizen niemals ans Tageslicht gekommen wären. Es liegt jedoch in der Natur der Medien, Geheimnisse und Skandale aufzudecken. Manchmal leider, manchmal zum Glück.<br/><br/>

Sensible Informationen bedürfen einer sensiblen Behandlung. Ich bin überrascht, dass es solche Aussagen Schwarz auf Weiß tatsächlich gibt. Ich hätte erwartet, dass die US-Diplomaten zumindest Decknamen für die Politiker verwenden und sich einer „Geheimsprache“ bedienen, um vertrauliche Informationen zu schützen. So ähnlich, wie wir es bei Arbeitszeugnissen kennen. Sie wissen schon: <br/><br/>

„Er hat sich stets bemüht ...“ statt „Er war eine Niete...“<br/><br/>

„Für ihre Arbeit zeigte sie Verständnis ...“ statt „Sie hat nichts geleistet...“<br/><br/>

„Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei...“ statt „Er ist eine Schnapsdrossel...“<br/><br/>

 

Was können wir aus diesem Vorfall lernen? 

 

<br/>

1. Wir sollten nichts über eine Person sagen, was wir nicht auch in ihrem Beisein vertreten würden. <br/><br/>

2. Wir sollten die nackte Wahrheit mit angemessenen Worten bekleiden, damit sie niemanden beschämt.  <br/><br/>

3. Wir sollten uns an die Worte von Max Frisch erinnern: „Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.“<br/><br/>

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Mit herzlichen Grüßen<br/>

Ihre

 Agnes Anna Jarosch

 

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