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„Guten Tag, Herr … äääh …“ – Wie Sie sich Namen besser merken und so Peinlichkeiten vermeiden

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Wie Sie sich Namen besser merken und so Peinlichkeiten vermeiden

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

„Der Name ist ein Stück des Seins und der Seele.“ Dieser Satz stammt von Thomas Mann. Nach Überzeugung des Literatur-Nobelpreisträgers hängen Name und Wertschätzung direkt zusammen. Daraus leitet sich, nicht nur für Schriftsteller, ein Rat ab: Wer von einer anderen Person geachtet werden will, sollte bereit sein, deren Seele zu öffnen. Der erste Schritt auf diesem Weg ist die Nennung des Namens. Leider streikt bei diesem Vorhaben, trotz bester Absichten, häufig das Gedächtnis. Sobald ein Name genannt wird, gerät er bei vielen Zeitgenossen auch schon wieder in Vergessenheit. Lässt sich, so lautet die bange Frage, der sich Der große Knigge in seiner aktuellen Ausgabe widmet, dieses „Defizit“ beheben?

Dass es ein Defizit ist, ist wohl keine Frage. Denn versetzt man sich in die Rolle der Person, deren Name vergessen wird, wird deutlich: Kaum etwas ist kränkender als das Überhören des Namens. Der verschmähte Träger wird sich über die Ursache der Nichtnennung Gedanken machen: Lag es an der Vergesslichkeit seines Gegenübers oder am mangelnden Interesse an seiner Person?

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Je stärker sich jemand für ein Thema interessiert, desto leichter nimmt er alle damit in Zusammenhang stehenden Fakten in sein Gedächtnis auf. Nur: Lässt sich wirklich so einfach von der Sachebene auf den zwischenmenschlichen Bereich schließen? Denn das würde bedeuten: Je mehr sich jemand für die Person interessiert, mit der er es zu tun hat oder die ihm gerade vorgestellt wurde, desto einfacher wird es sein, sich deren Namen zu merken.

Nach meinem Geschmack wäre das ein wenig zu simpel. Manchmal habe ich einfach 100.000 Sachen gleichzeitig im Kopf, und da passt ein Name dann einfach nicht mehr zwischen. Außerdem: Was hilft es mir, wenn ich mich zusätzlich damit stresse, ob ich gerade die Sachebene und die zwischenmenschliche Ebene vermische und ob das angemessen ist? Nichts, denn ich brauche was Handfestes, um mein Defizit – ja, ich bin leider ein Namensschussel – auszugleichen.

Daher haben mich die 3 Techniken, mit denen man sich Namen leichter merken kann, ziemlich interessiert. Bevor Sie aber mit einer der Techniken loslegen können, müssen Sie wissen, ob Sie eher der auditive, der haptische oder der visuelle Typ sind. Im ersten Fall wird es Ihnen am meisten helfen, wenn Sie sich den Namen, den Sie sich merken wollen, mehrfach laut vorsagen. Haptische (von griechisch haptéin = den Tastsinn betreffend) Typen möchten etwas in der Hand haben; sie schreiben den Namen auf. Wer bei der Annäherung an Namen die visuelle Methode bevorzugt, schafft sich ein Bild, eine Verbindung vom Träger zu seinem Namen. 

 

 

 

 

Sarah Kammberg
Chefredakteurin


 

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