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Hallo Herr Ähm? Nie wieder Namen vergessen

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Hallo Herr Ähm? Nie wieder Namen vergessen

 

 

 Liebe Leserin, lieber Leser,

nach einer mehrwöchigen Auszeit freue ich mich, Ihnen heute wieder persönlich zu schreiben. Ich hoffe, 2011 hat für Sie gut und stilvoll begonnen! Ab sofort erhalten Sie wieder in gewohnter Weise Post von meiner Redakteurs-Kollegin Alexandra Sievers (dienstags) und von mir (freitags). Wie immer bereiten wir beide aktuelle und interessante Knigge-Nachrichten in komprimierter Form für Sie auf.

 

Mein Thema heute, liebe Leserin, lieber Leser, lautet

NAMEN!

Ganz aktuell: Papst Benedikt der XVI. ruft dazu auf, zu christlichen Vornamen zurückzukehren. Immer mehr Kinder bekommen von ihren Eltern Rufnahmen ohne biblischen Bezug. Typische Beispiele: Kevin, Chantal, Justin ...

Positive und negative Assoziationen

 

Namen können negative oder positive Assoziationen hervorrufen. Das belegt zum Beispiel die Aussage einer Grundschullehrerin, die medienweit zitiert wurde und für Auffuhr sorgte. Ihre Aussage lautete: „Kevin ist kein Name, sonder eine Diagnose.“ Das Ungerechte daran: Für den Namen, den die Eltern für uns ausgesucht haben, können wir nichts.

 

 

Auch Sie und ich, liebe Leserin, lieber Leser, sind nicht davor gefeit, andere Menschen aufgrund ihres Namens vorschnell auf- oder abzuwerten. Alles was wir tun können: uns bewusst vornehmen, unsere Bewertung zu überprüfen. Und: bereit zu sein, unsere Meinung eventuell zu ändern.

Jeder Mensch wird gern beim Namen genannt

Ob David oder Kevin, Chantal oder Maria: Für alle Menschen ist der eigene Name die liebste Vokabel der Welt. Deswegen sollten wir ihn im Gespräch auch benutzen.

Doch was tun, wenn wir uns einen Vor- oder Nachnamen partout nicht merken können?

Nie wieder Namen vergessen

Bei Vornamen können Sie an Ihnen bekannte oder berühmte Menschen denken, die den gleichen Namen haben bzw. hatten. Denken Sie bei „Alex“ an „Alexander den Großen“, bei „Gerhard“ an unseren ehemaligen Bundeskanzler oder bei Kevin an den Film „Kevin allein zu Haus“. Solche Eselsbrücken helfen Ihnen dabei, den Namen zu behalten.

Bei Nachnamen hilft folgende Methode: Finden Sie ein gedankliches Bild für den Namen Ihres Gegenübers. 

Ein Beispiel: Ihr Gesprächspartner heißt Herr Lauterbach. Stellen Sie sich einen Bach vor, der mit lautem Rauschen den Berg hinunterfließt.

Gehen Sie noch einen Schritt weiter und verbinden Sie den Namen mit dem Gesicht. Denken Sie an Herrn Lauterbachs große, grüne Augen und imaginieren Sie den Bach in dieser grünen Farbe. Verfolgen Sie, wie der grüngefärbte Bach mit lautem Getöse die Klippen hinunterrauscht. Und vor Ihrem geistigen Auge erscheint: Herr Lauterbach.

 

 

Mit herzlichen Grüßen<br/>

Ihre

 Agnes Anna Jarosch

 

 

PS: Interessieren Sie sich für den Namen Ihres Gegenübers, um einen Small Talk zu beginnen. Ein Beispiel: Der Name "Jarosch" ist schlesischen Ursprungs und bedeutet "Vegetarier". "Jarosch" - wie der Künstler und Tigerenten-Erfinder "Janosch" - nur mit "R" in der Mitte. Und schon hätten wir zahlreiche Gesprächsthemen: Schlesien, vegetarische Küche, Kunst oder Tigerenten-Kindergeschichten ...

 

Knigge Ticker

Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

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