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Motivationsrede im Betrieb

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Mitarbeiter motivieren mit Pflanzen

So nutzen Sie die Koblenzer Bundesgartenschau 2011 (15.4. bis 16.11.) für Ihre Reden

Ideen sind wie Pflanzen: Eines Tages werden sie Früchte tragen. Ihre Mitarbeiter lieben solche Bilder, so wie sie auch Pflanzen lieben – oder von deren Nutzen überzeugt sind.

Ob Ihre Mitarbeiter auch Ihre Ideen lieben, hängt davon ab, wie Sie diese garnieren. Wie wäre es mit schönen Blumen und nützlichen Pflanzen, wie sie zurzeit die Bundesgartenschau in Koblenz bereithält?

Motivationsrede: Aktueller Aufhänger - Bundesgartenschau 2011 in Koblenz

Der Slogan der Bundesgartenschau heißt: Koblenz verwandelt . Nehmen Sie in Ihrer Rede darauf Bezug. Sagen Sie Ihrem Publikum, was sich in Koblenz im Zuge der Veranstaltung alles zum Positiven gewandelt hat:

Dort wurde aus einem monotonen Parkplatz ein buntes Blumenmeer, und ein bescheidener Hinterhof entwickelte sich zu einem prachtvollen Rosengarten. Schlagen Sie den Bogen zu Ihrem Unternehmen:

„Auch wir befinden uns zurzeit im unscheinbaren Mittelfeld. Wenn wir in diesem Feld aber ein wenig ackern und pflügen, können wir pralle Früchte ernten. Hier ist mein Bebauungsplan: …“

Motivationsrede: Motivieren mit Pflanzen-Metaphern

Metaphern veranschaulichen: Lassen Sie in den Köpfen Ihrer Zuhörer aussagekräftige Bilder entstehen. Politiker etwa sprechen gern von der „zarten Pflanze“ Demokratie, die gehegt werden müsse.
Übernehmen Sie dieses Sprachbild für Ihre Zwecke. Zeichnen Sie mit Worten das zarte Pflänzchen Image – etwa Ihres Verbandes –, das gegossen werden muss. Malen Sie das Bild von der zarten Pflanze Geschäftspartnerbeziehungen, bei deren Pflege Ihrer Abteilung eine besondere Rolle zukommt. Oder porträtieren Sie in Ihrem Verein die zarte Pflanze Jugendförderung, die nur gedeiht, wenn Humus und Umfeld stimmen und alle sich an der Gartenarbeit beteiligen.

Motivationsrede: Ermuntern per Natur-Gedicht

Zum Mitmachen ermuntern können Sie Ihr Publikum auch durch ein Gedicht. Das folgende stammt aus der Feder von Friedrich Martin Bodenstedt (1819 – 1892):
Die Distel sprach zur Rose:
Was bist du nicht ein Distelstrauch?
Dann wärst du doch was nütze,
Dann fräßen dich die Esel auch!
Wenden Sie sich anschließend an Ihre Mitarbeiter:
„Neben einer Rose wird die Distel oft übersehen. Dabei ist sie eine nützliche Pflanze. In Schottland wurde die Distel sogar zum Nationalsymbol. In unserem Unternehmen zählen ebenfalls nicht nur die Hochglanzprodukte. Die auf den ersten Blick unscheinbaren Arbeiten erfahren hier die gleiche Würdigung. Und wie die Schotten die Distel mit ihrer unscheinbaren Alltagsfunktion in den höchsten Rang erhoben haben, fördern wir die Mitarbeiter, die täglich zuverlässig ihre Arbeit leisten, und bieten ihnen Aufstiegsmöglichkeiten.“

Motivationsrede: Verbreiten Sie Optimismus

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“: Das soll der große Reformator Martin Luther gesagt haben. Ob es stimmt oder nicht – der Spruch bleibt eine schöne Metapher für Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter mit einer wahren Geschichte:
„Warum mit dem Pflanzen bis kurz vor dem Weltuntergang warten?“, sagte sich John Chapman. Der 1774 im nordöstlichen US-Staat Massachusetts geborene Naturliebhaber machte sich auf den Weg nach Westen. Auf dem Kopf trug er einen Kochtopf, die Taschen hatte er voll mit Apfelkernen. Bald hatte er seinen Spitznamen weg: Johnny Appleseed. Unser Wandersmann freundete sich mit Land suchenden Siedlern und einheimischen Indianern an, las aus der Bibel vor und lehrte das Leben in Einklang mit der Natur. Und natürlich pflanzte Chapman überall, wo er hinkam, ein Apfelbäumchen. Bis heute wird er im Mittleren Westen der USA als eine Art ökologischer Pionier gefeiert. Ganz besonders am 18. März, Chapmans letztem Lebenstag. Bestimmt hat er ihn so genutzt, wie Luther es einst empfahl. John Chapman starb 1847 in Fort Wayne, Indiana. Seinen Todestag begehen die Amerikaner als Johnny Appleseed Day.
Ihre Überleitung: Das Apfelbäumchen, das wir heute pflanzen wollen, heißt … Lassen Sie mich dieses Projekt ein wenig erläutern: …
Nutzen Sie die Johnny-Appleseed- Geschichte auch, um die Mitarbeiter in Ihrem Team, Ihrer Abteilung, Ihrem Unternehmen zu motivieren:

  • Johnny Appleseed mochte die Natur – und er mochte die Menschen. Er freundete sich sogar mit Indianern an, die sonst für weiße Eindringlinge wenig übrig hatten.
    Ihre Überleitung: „Die social skills, wie man in Johnny Appleseeds Heimat sagt, die sozialen Qualitäten, die sind auch in unserem Unternehmen enorm wichtig.“
  • Johnny Appleseed musste viele Hindernisse überwinden und benötigte bei seiner Aufgabe einen langen Atem.
    Ihre Überleitung: „Lassen Sie sich wie Johnny Appleseed nicht von Rückschlägen entmutigen. Arbeiten Sie weiter hart an Ihren Zielen – und Sie werden, gemeinsam mit uns, die Ernte einfahren. Wir helfen Ihnen dabei!“
  • Johnny Appleseed hatte einen großen Plan. Und er verwirklichte ihn.
    Ihre Überleitung: „Halten Sie bei der Arbeit immer auch die Zukunft des Unternehmens im Blick. So wie Johnny Appleseed: Am Anfang wurde er belächelt. Am Ende wurde er als Pionier gefeiert. Unser Unternehmen braucht Pioniere!“
  • Johnny Appleseed vermochte andere mitzureißen. Er war begeistert von seinen Ideen, und diese Begeisterung übertrug er auf andere.
    Ihre Überleitung: „Stecken Sie wie Johnny Appleseed die Menschen in Ihrer Umgebung mit Ihren Ideen an. Reißen Sie sie mit. Jedes Projekt wächst auch mit der Begeisterung, die die Teammitglieder an den Tag legen.“
  • Johnny Appleseed dachte nicht nur eindimensional. Sein Projekt war ökonomisch erfolgreich und ökologisch wertvoll.
    Ihre Überleitung: „Aus Johnny Appleseeds Vorlage wird auch bei uns ein Schuh: Wenn wir umfassend denken und alle Aspekte berücksichtigen, schaffen wir Synergien, sind innovativ und werden unserer Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus sein.“

Motivationsrede: Lassen Sie das Unkraut wachsen!

„Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind“: Mit diesem Zitat des amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson zaubern Sie die verborgenen Talente Ihrer Mitarbeiter hervor. Sagen Sie, dass in Ihrem Unternehmen Vorzüge nicht unentdeckt blieben: Dazu diene das neue Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmen, das Sie anschließend Ihren Mitarbeitern vorstellen.
Die Mistel gilt häufig als Schmarotzer, da sie ihre Nahrung aus dem Baum zieht, auf dem sie wächst. Doch ist die Mistel auch eine Heilpflanze! Unter dem Mistelzweig wird geküsst, auf dass die Liebe lange hält! Das Symbol, das hinter der Mistel steht, heißt Beharrlichkeit. Legen Sie zu Ihrer Rede einen Zweig dieser Pflanze hinzu und legen Sie Ihre Mitarbeiter symbolisch auf den eingeschlagenen Weg fest. So spornen Sie Ihre Mannschaft zu neuen, noch besseren Leistungen an.
Unkraut und Weiterbildung: Wie geht das einher? Etwa im folgenden Zitat von Mark Twain: „Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einmal eine Bittermandel, und die Blume ist nichts anderes als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.“ Sagen Sie Ihren Mitarbeitern: „In unserem Unternehmen ist Erziehung alles. Es gibt sie in Form von Weiterbildung. Wir haben da gleich zwei neue Angebote für Sie: …“
„Wie kahl und jämmerlich würde manches Stückchen Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.“ Das hat der Schriftsteller Wilhelm Raabe gesagt. Ihre Überleitung könnte lauten: „Übertragen gilt das auch für unsere Abteilung: Wo gearbeitet wird, da werden Fehler gemacht. Fehler dürfen auch Sie machen, wenn auch nicht unbedingt den gleichen zweimal. Fehler sind dazu da, dass wir daraus lernen.“
Zum Abschluss ein weiteres Zitat von einem Dichter, mit dem Sie Mitarbeiter motivieren: „Dem Traurigen ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen jedes Unkraut eine Blume.“ Leiten Sie über: „In unserem Unternehmen gibt es so gesehen kein Unkraut. Sondern nur Blumen. Die werden täglich gegossen, so wie unsere Talente gefördert werden. Engagieren Sie sich. Sie werden sehen, es lohnt sich!“
Das Zitat ist aus der Feder von Clemens von Brentano (1778-1842). Der wiederum stammt aus Ehrenbreitstein. Die Ortschaft gehörte seinerzeit noch nicht zu Koblenz.
Heute beherbergt sie die Bundesgartenschau. So schließt sich der Kreis.

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