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Nur Grüßen oder besser Begrüßen: Was schreibt die Etikette vor?

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In manchen Situationen reicht ein kurzer Gruß, ein anderes Mal sind schon ein Handschlag und ein paar Begrüßungsworte vonnöten. Wann genügt es zu grüßen und wann müssen Sie Ihr Gegenüber formvollendet begrüßen? Assistenz & Sekretariat inside verrät es Ihnen.

In diesen Situationen genügt es zu Grüßen

Grüßen bedeutet, dass Sie dem anderen zwar nicht die Hand reichen, ihm aber Ihre Aufmerksamkeit schenken und einen Gruß zurufen, wenn Sie ihm begegnen. Das gilt zum Beispiel für alle Begegnungen innerhalb Ihres Unternehmens. Grüßen Sie die Kollegen und Vorgesetzten, die Sie kennen.
Vorsicht! Der Gruß „Mahlzeit“ zur Mittagszeit ist längst veraltet und voll kommen out.
Ist Ihr Unternehmen klein und übersichtlich und sind Ihnen deshalb alle Personen, die hier tätig sind, bekannt, dann grüßen Sie auch Fremde, wenn Sie ihnen auf dem Flur begegnen. Denn es werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Gäste einer anderen Abteilung des Unternehmens sein. Wenn diesen auf den Fluren lauter freundliche Mitarbeiter begegnen, die sie verbindlich grüßen, werden sie mit Sicherheit angenehm berührt sein. Weitere Beispiele für Situationen, in denen ein Gruß ausreichend ist:

  • Sie haben die Frau eines Arbeitskollegen auf einer Betriebsfeier kennen gelernt und treffen Sie nun in ihrer Freizeit in der Stadt? Grüßen Sie mit den Worten: „Hallo Frau Fischer, wie geht es Ihnen?“
  • Sie kommen um 9 Uhr in den Meetingraum und grüßen das Vertriebsteam mit einem fröhlichen „Guten Morgen“.
  • Bei einem Restaurantbesuch treffen Sie zufällig eine Auszubildende des Unternehmens. Grüßen Sie zum Beispiel mit den Worten: „Hallo Frau Schneider, das Essen hier ist wirklich hervorragend. Ich wünsche Ihnen guten Appetit“.

Wichtig beim Grüßen: Blicken Sie den anderen an und lächeln Sie. Sagen Sie dann den Tagesgruß: „Guten Tag“, wenn Sie jemanden nicht so gut kennen, oder auch „Hallo“, falls Sie jemanden treffen, der Ihnen gut bekannt ist. Wenn Sie mit einer Person in weiterer Entfernung Blickkontakt aufnehmen, die Ihnen bekannt ist, nicken Sie zum Gruß und vergessen natürlich auch das Lächeln nicht. Sie können zusätzlich auch die Hand heben oder kurz winken.

In diesen Situationen begrüßen Sie mit Handschlag

Wenn Sie einem anderen die Hand reichen, verleihen Sie der Begrüßung mehr Gewicht. Natürlich ist auch hierbei ein Lächeln obligatorisch. Hier einige Beispiele:

  • Ihr Chef stellt Ihnen einen neuen Mitarbeiter vor. In diesem Fall reichen Sie dem Neuen die Hand und heißen ihn im Unternehmen willkommen.
  • Sie haben für einen langjährigen Mitarbeiter eine Jubiläumsfeier ausgerichtet. Wenn der Jubilar den Raum betritt, begrüßen Sie ihn mit Handschlag und richten ein paar verbindliche Worte an ihn.
  • Wenn einer Ihrer Kollegen für einige Wochen in den Urlaub geht, können Sie ihn – je nach Unternehmenskultur – mit Handschlag verabschieden und auf die gleiche Weise wieder begrüßen, wenn er wieder am Arbeitsplatz erscheint.

Fazit: Wenn Sie für andere immer ein Lächeln und einen Gruß übrig haben, kostet das nichts, verschafft Ihnen aber eine Menge Sympathie. Tun Sie es also so oft wie möglich.
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