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So runden Sie Ihr Business-Outfit perfekt ab

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Von Karin Intveen,

Das perfekte Business-Outfit (wenn es das überhaupt gibt) besteht nicht nur aus tadelloser Kleidung und gepflegten und geputzten Schuhen. Es sind die Accessoires, die es abrunden, und dazu gehört vor allem auch Schmuck. Die frühere Fünferregel (nur fünf Schmuckstücke inklusive Brille) ist keine zwingende Etikette-Vorgabe mehr. Allerdings gilt: Überladen Sie sich nicht mit Schmuck.

Understatement ist nach wie vor gefragt, und das bedeutet: Schlichter, edler Gold- oder Silberschmuck unterstreicht den guten Geschmack, während ein Einkaräter, kombiniert mit einem Siegelring, einer schweren goldenen Panzerkette und einer mit Edelsteinen besetzten Uhr, einfach nur übertrieben und aufdringlich wirkt. Und auch ein Zuviel an Modeschmuck macht eher einen billigen als einen geschmackvollen Eindruck.

Das: „Mix it“ ist in! Sie können verschiedene Metalle problemlos kombinieren. Gelbgold und Silber gleichzeitig zu tragen ist kein Stilvergehen mehr. Dasselbe gilt für echten Schmuck und Modeschmuck. Aber auch hierfür heißt der Grundsatz: Farbe und Materialien der Schmuckstücke müssen ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Eine edle Perlenkette und Ethno-Schmuck passen eben einfach nicht zusammen.

Tipps für ein perfektes Business-Outfit

  • Ohrringe sind ein Kann, aber kein Muss. Auffällige, übergroße Kreolen sind allerdings ein No-go.
  • Ringe sind immer erlaubt, allerdings sollten es maximal drei sein, einschließlich des Eherings. An jedem Finger einen Ring zu tragen wirkt nicht sehr Businesslike.
  • Eine Uhr gehört ebenfalls zum Schmuck-Outfit. Die darf natürlich edel und klassisch sein, es kann aber auch eine modische, farblich passende getragen werden. Viel Strass und Glitzer sieht allerdings weniger edel aus.
  • Die Brille ist ein eigenständiges Schmuckstück, das starke modische Akzente setzen kann. Wenn Sie keine neutrale Brille, sondern eine farbige bevorzugen, sollte diese aber auch auf das Outfit abgestimmt sein.
  • Was Ketten anbelangt, haben Sie nahezu die freie Auswahl. Voraussetzung ist immer: passend zum Outfit.
  • Auch Armbänder sind erlaubt, solange es sich nicht um eine Ansammlung klimpernder Reifen oder Anhänger handelt.

Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Wenn Sie zum Beispiel Brillenträgerin sind, ist es ratsam, die Ohrringe dezent zu halten und dafür Wert auf eine modische Brille zu legen, die Ihr Gesicht und damit Ihren Charakter unterstreicht. Ringe und Armbanduhr können Sie sehr gut dazu tragen. Lassen Sie dann aber Kette und Armreifen weg, sonst wird es zu viel. Oder aber Sie verzichten auf die Ohrringe und setzen den Akzent auf eine edle, dezente Kette.
Tipp: Achten Sie immer darauf, dass die verschiedenen Stücke ein stimmiges Gesamtbild ergeben und Ihr Outfit lediglich unterstreichen, aber nicht dominieren.
Modeschmuck galt lange Zeit als kitschig und billig. Heute hat sich das Image des Modeschmucks geändert. Nicht zuletzt, weil es mittlerweile wunderschöne Stücke gibt, die von echtem Schmuck kaum noch zu unterscheiden sind, aber auch weil er Ihr Outfit abwechslungsreich und effektvoll unterstreichen kann.

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