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Was tun, wenn ein Gast nur das Teuerste auf der Karte bestellt?

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Was tun, wenn ein Gast nur das Teuerste auf der Karte bestellt?

 
Liebe Leserin, lieber Leser,

stellen Sie sich vor, Ihr Chef oder Sie haben einen Gast ins Restaurant eingeladen und der bestellt bei Vor- und Hauptspeise und auch beim Dessert jeweils das mit Abstand teuerste Gericht auf der Karte und setzt zum guten Schluss noch einen teuren Whisky als Digestif obendrauf. Wie würden Sie reagieren? Oder anders gefragt: Wie sollten Sie reagieren?

Damit Ihnen so etwas nicht passiert, habe ich im Großen Knigge ein paar richtig gute Tipps für Sie gefunden. Denn heutzutage ist es  selbstverständlich, dass nur ein bestimmtes, limitiertes Budget für die Gästebewirtung zur Verfügung steht.

Daher die generelle Empfehlung des Großen Knigge: Wählen Sie ein Restaurant aus, in dem die Gäste auch das teuerste Gericht wählen können, ohne dass es für Sie unangenehm wird. Besser, Ihre Gäste können im zünftigen Wirtshaus nach Belieben bestellen, als dass Ihnen die Preise im Sternerestaurant Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Als Gastgeber senden Sie außerdem dezente Signale, die der höfliche Gast zu interpretieren weiß. Sie sagen natürlich nicht direkt: „Das Preislimit pro Person beträgt heute Abend 35 Euro”, sondern empfehlen Gerichte, die in der von Ihnen gewünschten Preiskategorie liegen:

  • „Sie haben hoffentlich genug Appetit für ein Vier-Gänge-Menü mitgebracht?”
  • „Schauen Sie doch einmal auf den Vorschlag des Küchenchefs. Was halten Sie von der Zusammenstellung?”
  • „Vorweg kann ich Ihnen den Avocadosalat mit Pfeffer-Schokoladen-Dressing besonders empfehlen.”
  • „Bei den Hauptgerichten zählen die Lammkoteletts mit Zitronenkartoffeln zu den Spezialitäten des Hauses. Und ich kann Ihnen jetzt schon versprechen: Die Desserts sind hier einfach ein Gedicht!”
Solche Vorschläge haben viele Vorteile:
  • Sie nehmen Ihren Gästen ein Stück Unsicherheit. Es kann gut sein, dass der ein oder andere sich scheut, eine Vorspeise zu bestellen, oder aus Bescheidenheit ein preiswertes Gericht bestellt, das ihm in Wirklichkeit nur mäßig schmeckt.
  • Sie haben ein Mindestmaß an Kostenkontrolle. Es gehört nämlich schon einige Dreistigkeit dazu, ein Fünf-Gänge-Menü zu wählen, wenn der Gastgeber ein Drei-Gänge-Menü empfiehlt.
  • Sie haben ebenfalls die Zeitkontrolle. Laden Sie zum Mittagessen ein, können Sie erläutern: „Ich schlage vor, wir bestellen erst einmal Vor- und Hauptspeise. Sollte die Zeit reichen, werfen wir nachher noch einmal einen Blick in die Dessertkarte.”
 
 

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

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