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Zündender Rede-Auftritt

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Neue Profi-Tipps, damit Ihre Rede ein voller Erfolg wird

Versuchen Sie, Ihre Ausführungen so präzise und kurz wie möglich zu halten. Beachten Sie insbesondere auch die Ihnen als Redner vorgegebene Zeit; denn nichts ist schlimmer als ein Redner, der kein Ende findet. Was tun Sie, wenn Ihnen trotzdem ein Teil des Publikums zunickt, die Köpfe Ihrer Zuhörer leicht nach vorn sinken und damit den Übergang vom Zuhören in ein sanftes Einnicken andeuten?

1. Legen Sie eine Sprechpause ein. Eine kurze Pause wirkt oft Wunder. Halten Sie nach Fragen an Ihr Publikum kurz inne, lächeln Sie oder fixieren Sie einige Schläfer. Sobald ein Ruck durch die Reihen geht, fahren Sie fort.

2. Ändern Sie Ihre Sprechweise. Wenn Sie bewusst kürzere Sätze formulieren, wird Ihr Vortrag für Ihre Zuhörer lebhafter; denn Ihre Stimme hebt und senkt sich nun häufiger. Sprechen Sie zwischendurch etwas schneller, danach wieder betont langsamer, fast hauchend. Verändern Sie, abgestimmt auf den jeweiligen Rede-Inhalt, Ihre Lautstärke.

3. Bringen Sie einen Witz. Machen Sie ein kleines Wortspiel. Auch eine kurze Anekdote verschafft Ihnen erhöhte Aufmerksamkeit. Gerade bei Fachvorträgen wirken solche Einlagen gut, wenn sie sich auf eine konkrete Passage Ihrer Rede beziehen.

4. Machen Sie bewusst eine falsche Aussage. So fordern Sie Ihre Zuhörer auf der Stelle heraus, deren Raunen oder gar Protest Leben in den Saal bringt. Merkt jedoch ausnahmsweise niemand Ihren Fehler, müssen Sie sich sofort korrigieren und sagen, dass Sie sich einen kleinen Scherz erlaubt haben. Spätestens dann sind alle hellwach und achten jetzt höllisch darauf, dass Sie ihnen keinen zweiten Streich mehr spielen.

5. Lassen Sie alle mitdenken. Skizzieren Sie zum Beispiel kurz eine Lösung A und eine Lösung B an der Tafel oder am Flipchart; es erhöht die Aufmerksamkeit auf jeden Fall, wenn Sie visualisieren. Fragen Sie dazu die Meinung Ihrer Zuhörer durch Handzeichen ab. Schon durch das Armhochstrecken werden die Zuhörer aktiviert.

6. Stellen Sie eine provozierende These auf. Wie bei der falschen Aussage fordern Sie dadurch Ihre Zuhörer heraus. Diskutieren Sie Ihre These ernsthaft; nehmen Sie sie notfalls schrittweise wieder zurück. Eines ist Ihnen ab jetzt sicher: IhrPublikum wird Ihnen kritisch – und hellwach – bis zum Ende folgen.

7. Suchen Sie Blickkontakt. Fixieren Sie einen Schläfer so lange, bis ihn dessen Nachbarn anstoßen. Haben Sie ob solcher Frechheit keine Hemmungen. Probieren Sie es aus. Oder suchen Sie sich eine Person rechts vorn, danach in der Mitte und schließlich links hinten heraus, die Sie jeweils bis zu fünf Sekunden lang konsequent anschauen. Seien Sie sicher, nicht nur diese drei Personen fühlen sich pausenlos angesprochen, sondern alle, die in deren näherem Umfeld sitzen und damit rechnen müssen, dass Sie in Kürze auch sie ansprechen werden.

8. Sprechen Sie einzelne Zuhörer direkt an. So zwingen Sie alle im Saal zu erhöhter Aufmerksamkeit, da jeder damit rechnen muss, alsbald eine Antwort geben zu müssen. Das macht einige nervös – aber das ist gut so für Sie als Redner.

9. Stellen Sie eine Zwischenfrage, zuweilen auch eine rhetorische Frage. Im ersten Fall geben Sie die Antwort gleich selbst, um keine Diskussionen aufkommen zu lassen. Im zweiten Fall ist die Antwort von vornherein sonnenklar. Jeder im Publikum wird Ihnen lautlos zustimmen und danach noch aufmerksamer folgen, da Sie auch dessen Meinung mit vertreten.

10. Führen Sie frische Luft zu. Wenn gar nichts mehr helfen will, lassen Sie die Fenster öffnen – oder tun dies am besten gleich selbst, weil Sie die Seher und im Gefolge auch die Hörer auf Ihrer Seite haben. Falls Sie jemanden bitten wollen, für Frischluft zu sorgen, sollten Sie eine Person aussuchen, die zuletzt etwas desinteressiert dreingeblickt hat.

11. Wechseln Sie Ihren Standort. Gehen Sie demonstrativ von Ihrem Redner-Pult zur Tafel. Mit einem tragbaren Mikrofon sollten Sie auch einmal mitten unter Ihr Publikum treten, ganz so, wie es Entertainer im Fernsehen machen. Vielleicht gibt es sogar eine Treppe für diese Aktion. Rücken Sie Ihren Zuhörern schlicht dichter auf den Pelz! Das zieht immer. Alle sind sofort hellwach. Jedes Schläfereckchen aktivieren Sie auf diese Weise sofort.

12. Sprechen Sie die Nachbarn von Schläfern an. Wenn Sie einen unaufmerksamen Gast vor dem übrigen Publikum nicht blamieren wollen, können Sie ihn dadurch aufrütteln, dass Sie seinen direkten Nachbarn unmittelbar ansprechen. Dessen Stimme wird ihn ganz sicher wecken; und er muss nun damit rechnen, dass auch er später das Wort hat!

Knigge Ticker

Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

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