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3 Rhetorik-Tipps nach Präsidenten-Vorbild

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Mehr Pathos und mehr Emotionen als bei den Auftritten von Barack Obama sind kaum möglich. Hinter der „Show“ steckt eine professionelle Inszenierung. Kommunikationsexperten haben den langen Wahlkampf und die ersten Amtstage des neuen US-Präsidenten gründlich analysiert.

Ihre Ergebnisse bieten Denkanstöße für alle, die wie Obama Menschen aktivieren und ihnen Hoffnung geben wollen.

1. Einfache Kernbotschaften

Reden, die Obama hält, sind darauf ausgerichtet, die große Masse zu begeistern. Sie sind einfach gestrickt, weil sie mit ihrer Kernbotschaft im Kopf hängen bleiben sollen. Es gibt keine komplizierte Argumentation. Wenn Obama über mehrere Themen spricht, dann nur in klar abgegrenzter Reihenfolge, haben die Kommunikationsforscher analysiert. Während des Wahlkampfs hat Obama jedes Thema im Dreierschritt abgearbeitet, und zwar so:

  1. Heute ist ... schlecht (mit Beispiel aus dem Alltag der Zuhörer).
  2. Sobald ich an der Macht bin, mache ich es besser (mit Beispiel aus dem Alltag).
  3. Davon haben Sie folgende Vorteile: ...

Wichtig: Zum Gebot der Einfachheit gehören kurze Sätze, knackige, emotionalisierende Beispiele und nur sehr wenige Zahlen.

2. Wir/ihr-Perspektive

Der Hauptgrund, warum Obama seine Zuhörer bewegt, besteht darin, dass er sie direkt anspricht und aus ihrer Sicht heraus argumentiert: „Es geht nicht um mich, es geht um euch.“ In der Rhetorik gilt diese „Ihr- Perspektive“ (neben der „Wir-Perspektive“) als beste Art, die Bereitschaft des Publikums zum Zuhören, Mitdenken und Mitfühlen zu gewinnen. „Tua res agitur“* hieß das Prinzip schon im alten Rom:

Dem Zuhörer wird erklärt, dass es jetzt um „seine Sache“ und seine Interessen geht – der Redner macht sich zum Anwalt der Zuhörer.

Obama schließt alle Zuhörer und alle Amerikaner in seine Rede ein, indem er fast nur von „wir“ spricht bzw. das Publikum mit „ihr“ anspricht – so als stünde er auf Augenhöhe mit einer Gruppe von Kameraden. So gelingt es ihm, eine optimale Verbindung zu seinen Zuhörern aufzubauen.

3. Die Stimme nutzen

Obama agiert mit einer sehr starken Modulation seiner Stimme, wissen Kommunikationsexperten. Mit seiner Stimme verleiht er dem Gesagten an entscheidenden Stellen Nachdruck und signalisiert so, was ihm wirklich wichtig ist. Und an seiner Stimme kann man auch erkennen, dass die Leidenschaft nicht gespielt, sondern authentisch ist.

Lernen können Sie vom neuen USPräsidenten auch, wie wichtig es ist, Pausen zu machen, betonen die Experten. Denn durch die Pausen bekommen die Zuhörer eine Chance, Ihre Gedanken und Gefühle als Redner nachzuvollziehen.

So reden Sie persönlich authentisch und glaubhaft, kurz: handwerklich perfekt.

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