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Wcthiig ist, dass der estre und leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid!

 

Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich in diesem Jahr bereits zweimal Opa geworden bin: Ich mag es auf einmal so sehr, meine Erzählungen mit: „Es war einmal …“ zu beginnen. Dann folgt aber kein Märchen, sondern eine kleine Begebenheit aus meinem inzwischen durchaus über 6 Dekaden reichenden Leben, wie zum Beispiel diese hier: Als junger Texter und Redakteur der Kundenzeitschrift bei einem Filialunternehmen mit Supermärkten kam ich Anfang Februar ins Atelier, um die neue Grafikerin bei der Arbeit zu beobachten – offiziell natürlich, um sie zu interviewen. Sie malte gerade die Vorlage für ein Deko-Plakat zum Vielleicht und hatte geschrieben: >Vielleicht<. Nun guckte sie immer wieder darauf, stutzte, fragte sich und dann auch mich, ob das alles so richtig geschrieben ist? Und ich … sah ihr in die Augen und sagte: „Ja!“ Als das Plakat aber dann fertig gedruckt ausgeliefert war, kamen 75 Anrufe aus 75 Filialen mit der Reklamation, die Kunden würden sich beschweren, der Text sei falsch – das war natürlich höchst peinlich, denn die Telefone klingelten ja nicht bei uns, sondern viel höher in der Organisation: bei der Verkaufsleitung!

Jahre später ist mir selbst so etwas passiert mit Urkunden für die Jubilare eines besonderen Jahrgangs. >In Dank und Annerkennung für …< stand da in Schwarz auf goldenem Untergrund, und ich war so stolz, dass die Urkunden bereits 3 Wochen vor dem Termin fertig vorlagen. 3 Tage dann vor der Überreichung fiel einer Kollegin auf, dass es doch wohl besser >Anerkennung< heißen sollte – na da habe ich aber geschwitzt und gewirbelt bis zum letzten Händedruck bei der Überreichung an die stolzen Empfänger – und gemerkt hat es niemand! 

 

Zum Thema >Wort- oder Buchstabensalat< gibt es einen Lehrsatz: „Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems (aus: wikipedia.org – Buchstabensalat).“ Das entdeckte 1976 der Sprachwissenschaftler Graham Rawlinson an der University of Nottingham – es konnte mir nur nichts mehr nutzen, weil der erste Vorfall früher datiert und es seinerzeit weder das www noch die email gab, womit sich diese Erkenntnis schneller hätte verbreiten können, um mir 1978 den zweiten Lapsus zu ersparen! 

Kann ein GPS-User noch selbst beurteilen, wo es lang geht? 

So beruhigend diese Erkenntnis im Grundsatz ja sein mag: Wer seine Tätigkeit als Autor/in und Verfasser/in von Reden, Texten, Aufsätzen, Handouts, Konzepten, Medien-Informationen und begleitenden Medien zu gesprochenen Texten mit Ernst und Nachhaltigkeit betreibt, legt Wert auf den korrekten Umgang mit Buchstaben. Und dazu gibt es als letzte Instanz nur den eigenen wachen Verstand und im Zweifel evtl. noch den kritischen Blick einer Vertrauensperson. Niemand solle sich bitte einzig darauf verlassen, dass wir heute in jedem Schreib- und Grafikprogramm einen Button drücken können, der alle geschriebenen Wörter auf die richtige Rechtschreibung überprüft. Ja, es ist halt immer nur das einzelne Wort, das geprüft wird ohne Rücksicht auf den Zusammenhang. So kann es dazu kommen, dass in einem Text geschrieben steht: Die Mann – statt Der Mann – ich habe es soeben gecheckt, nachdem ich es geschrieben habe: Die Worte ‚Die’ und ‚Der’ werden ohne jeglichen Bezug zu ‚Mann’ beurteilt – eben nur auf Rechtschreibung! 

Damit komme ich zurück auf meine beiden süßen kleinen Enkelsöhne. Als ein Herr der Worte würde ich gerne an sie die Fähigkeit weitergeben, dass sie später einmal die Wahl von Worten beurteilen können, denn darüber kommen wir zu sinnvollen Sätzen und darüber zu Aufbau und Abfolge der passenden Argumente und dann zu spannenden Geschichten und erfolgreichen Vorträgen. Ich fange jetzt so langsam an mit dem Erzählen von ganz kurzen, leichten Balladen und unterstütze die Eltern darin, dass sie ihnen Lieder vorsingen. Da ich den langen Weg sehe, bis die Kleinen einmal groß sind und, um mich nun auf 'meine Aufgabe' besser konzentrieren zu können, habe ich meinen Kindern einen so genannten >Ukas< erlassen: „Von kurzfristig weiteren Enkeln bitte ich ohne vorherige bzw. rechtzeitige Rücksprache abzusehen!“ 

Das ist natürlich ein Spaß, und den wünsche ich Ihnen - wie immer - an Iherr nechtsän Rdee!

 

Herzlich grüßt

Jürgen M. Bergfried

 


 

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