Gratis-Download

Brave, folgsame Angestellte, die zuverlässig ihre Arbeit tun, sind etwas Wunderbares. Geordnete Abläufe, die wie am Schnürchen laufen, ohne Mahnungen,...

Jetzt downloaden

Der perfekte Rede-Auftritt: So beherrschen Sie Ihre Körpersprache

0 Beurteilungen

Erstellt:

Sie kennen diese Situation: Der Redner steht auf und tritt an seinen Redeplatz. Noch bevor er das erste Wort gesprochen hat, fällen Sie ein erstes Urteil – aufgrund seiner Haltung und seines Gangs.

Ein Redner, der zögernd nach vorne geht, die Arme verschränkt und mit gesenktem Kopf sagt „Ich bin sicher, dass wir die Probleme lösen werden“, kann seine Zuhörer nicht überzeugen.

Die Glaubwürdigkeit eines Redners hängt nicht nur davon ab, was er sagt, sondern auch davon, wie er es sagt. Neben der Stimme ist die Körpersprache das wichtigste Element der Gesamtwirkung eines Redners. Das belegen wissenschaftliche Untersuchungen.

Danach beträgt der Anteil der Körpersprache am Rede-Erfolg 55 Prozent. Denn eine Rede oder Präsentation übermittelt nicht nur sachliche Informationen, sondern auch Emotionen. Diese sind entscheidend für die Sympathie, die die Teilnehmer Ihnen als Redner entgegenbringen, und damit auch entscheidend für den Erfolg Ihres Auftritts.

Grundposition einnehmen

Bei einer Rede oder Präsentation sollten Sie grundsätzlich eher stehen als sitzen. Das gilt auch für Präsentationen im kleinen Kreis. Eine Ausnahme bildet die Vieraugenpräsentation. In diesem Fall würde Stehen überheblich wirken.

Sonst erlaubt es nur noch ein Rückenleiden oder eine Behinderung, im Sitzen zu präsentieren. Für Ihren Vortrag sollten Sie eine sichere Grundposition einnehmen: Stellen Sie die Füße leicht auseinander mit nach außen zeigenden Fußspitzen.

Frauen sollten einen etwas engeren Stand einnehmen, um Vorurteilen und Kritik vorzubeugen, auch wenn diese logisch nicht zu begründen sind. Allerdings gilt breitbeiniges Stehen auch bei Männern als unfein. Belasten Sie die Füße gleichmäßig. Das gibt Ihnen Sicherheit und verhindert, dass Sie mit den Füßen kippeln, was nervös und unprofessionell wirken würde.

Ziehen Sie die Schulterblätter leicht zusammen. Damit richtet sich Ihr Oberkörper automatisch auf, und Sie wirken selbstsicher.

Probieren Sie Ihre Haltung aus. Sie sollten sich wohlfühlen und sich nicht verkrampfen. Problematisch bleiben Arme und Hände. In der Grundposition hängen sie am besten locker herab. Verschränken Sie die Arme auf keinen Fall! Vor dem Körper verschränkte Arme wirken unsicher und abwehrend.

Auf dem Rücken zusammengelegte Hände wecken die Erinnerung an einen autoritären Lehrer früherer Generationen. Verstecken Sie die Hände nicht in Hosen- oder Jackentaschen. Vor jungen Zuhörern oder z. B. Marketingexperten wirkt dies zwar lässig und souverän, gegenüber älteren oder hierarchisch höher gestellten Zuhörern sollten Sie es aber unterlassen.

Außerdem verringert eine Hand in der Hosentasche Ihre gestischen Ausdrucksmöglichkeiten. Stellen Sie sich in der Grundposition so auf, dass alle Zuhörer Sie gut sehen können und Sie selbst weder Leinwand noch Flipchart verdecken.

Gang beherrschen

Während Ihres Vortrags sollten Sie von Zeit zu Zeit Ihren Standort wechseln. Das wirkt dynamischer und entlastet vor allem Ihre Rückenmuskulatur. Laufen Sie aber nicht ständig herum. Das Publikum empfindet „Wanderprediger“ als irritierend und ablenkend.

Beim Wechseln der Position sollten Sie ruhig, locker und aufrecht gehen. Ihre Schrittlänge hängt von Ihrer Körpergröße ab. Den Kopf sollten Sie beim Gehen aufrecht halten, aber nicht zu hoch, sonst wirken Sie hochnäsig. Insgesamt sollte Ihr Gang Dynamik, bei Frauen auch Eleganz ausstrahlen. Probieren Sie Ihren Gang aus. Kontrollieren Sie sich vor dem Spiegel.

Gesten kontrollieren

Oft scheinen die Hände während eines Vortrags ein Eigenleben zu führen: Sie klicken z. B. mit einem Kuli herum, trommeln aufs Rednerpult oder reiben sich aneinander. Der Redner baut so seine Nervosität ab und merkt es nicht einmal.

Aber das Publikum wird abgelenkt. Sie vermeiden diese Probleme, wenn Sie die Hände zum Gestikulieren nehmen.

Unterstützen Sie Ihre Aussagen durch Ihre Gestik. Zwingen Sie sich aber nicht zu unnatürlichen Gesten.Achten Sie in Ihrer alltäglichen Kommunikation darauf, was Sie mit den Händen tun.

Wenden Sie diese Gesten bei Ihrem nächsten Auftritt bewusst an, und zwar so, dass gesprochene Aussage und Gestik zusammenpassen.

Die Erläuterung von Schaubildern ist ebenfalls eine gute Gelegenheit, die Hände wirkungsvoll einzusetzen. Weisen Sie mit der Hand oder mit dem Pointer auf die Stelle des Schaubilds, über die Sie als Nächstes sprechen werden.

Sie können mit der Hand auch die Umrisse oder Linien in Ihren Diagrammen nachbilden.

Rhetorik-News

Rhetorik-Tipps und Zitate für Ihre Reden, Vorträge und Präsentationen kostenlos per E-Mail direkt auf Ihren Schreibtisch, dann steht Ihrem nächsten Rede-Auftritt nichts mehr im Wege.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
125 Beurteilungen
5 Beurteilungen
58 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede