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Der Redeeinstieg: So "kriegen" Sie Ihr Publikum

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Wie bauen Sie eine Rede auf? Ganz einfach, werden Sie sagen – Einleitung, Hauptteil, Schluss. So haben wir es doch in der Schule gelernt. Das ist auch richtig. Fakt ist jedoch ebenfalls, dass sich viele Redeeinleitungen in einer kurzen Begrüßung oder Danksagung erschöpfen und der Schluss dann einfach so auströpfelt. Das kommt daher, weil die meiste Vorbereitungszeit in den Mittelteil gesteckt wird, stimmt’s? 

Dabei zahlt es sich aus, Einleitung und Schluss etwas liebevoller zu behandeln. Die höchste Aufmerksamkeit der Zuhörer gilt nämlich dem Anfang, und wer am Schluss noch einmal so richtig auftrumpft – etwa mit einem Appell, einem Versprechen oder auch einem humorvollen Abschluss – dessen Botschaft kommt an. Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt. Deshalb widmet sich dieser Newsletter dem Redeeinstieg; im 2. Teil nächste Woche erhalten Sie Tipps für ein fulminantes Finale.

 

Überlegen Sie daher, wie Sie gleich zu Anfang, eventuell schon vor der Begrüßung und dem kurzen Überblick, was Ihre Zuhörer erwartet, Ihr Publikum „kriegen“. Dazu eignen sich

  • ein aktueller Einstieg zum Thema: „Haben Sie es auch heute Morgen in der Süddeutschen gelesen, dass …“
  • ein persönliches Erlebnis zum Thema: „Als ich zu Ihnen gefahren bin, stand ich wieder einmal im Stau / hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Kollegen / habe ich Kinder beim Spielen beobachtet …“
  • ein Einstieg zum Wetter
  • eine kleine Provokation: „Womit ich Sie schon immer langweilen wollte …“
  • ein nutzenorientierter Einstieg: „Das haben Sie davon: …“
  • und last but not least ein Zitat oder eine kurze (!) Anekdote von nicht mehr als 2-3 Sätzen.

Fragen Sie sich, was zu Ihrem Redeanlass passen könnte: Etwa ein Versprechen, sich kurz zu fassen? Schauen Sie unter www.zitate.de nach. Dort können Sie nach Stichwörtern wie „Redelänge“ oder Autoren suchen. Dabei muss es nicht immer Schiller oder Goethe sein. Heiße Kandidaten für einen humorigen Einstieg sind zum Beispiel Mark Twain oder Oscar Wilde. Vielleicht liefern Ihnen diese oder andere Zitatgeber auch einen passenden Eingangsspruch, wenn im Mittelpunkt Ihrer Rede ein Mensch steht.

Letztlich möchten Sie doch Aufmerksamkeit, Sympathie, ein Lächeln bekommen. Und wenn Sie selbst lächeln, Blickkontakt herstellen und – ganz wichtig – tunlichst einen negativen Einstieg vermeiden, dann ist Ihnen die Zuneigung Ihres Publikums von Anfang an sicher. Auch, wenn Sie im Mittelteil unbequeme Wahrheiten aussprechen.

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