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Die wichtigsten Schritte für jede wichtige Rede.

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Von Jürgen M. Bergfried,

Es ist schon eine „Never Ending Story“ mit dem Reden schreiben und Reden halten. Früher klagten die Autoren über das leere weiße Blatt, heute ist es der blank leuchtende Monitor. Doch die Suche ist geblieben: Das erste Wort. Wie kriege ich es hin? Wo kriege ich es her? Das muss doch 'sitzen'! Darauf gibt’s immer noch dieselbe Antwort: Aufschreiben, weiter schreiben, durchlesen, durchstreichen, neu schreiben – wichtig ist vor allem: Anfangen, jetzt!

Vom leeren Blatt zum anerkennenden Beifall 

Gerne will ich Ihnen einmal mehr aufzeigen, wie ein Redemanuskript entsteht und wie ein/e Autor/in so beginnt, dass er/sie voran kommt. Der leere 'Screen' verliert tatsächlich seinen Schrecken, wenn man sich sozusagen von außen nach innen mit dem Thema beschäftigt, lange bevor das Manuskript hier erscheinen wird. Also, Schritt 1: Der Monitor wird Ihr Verbündeter. Sie legen darauf alles fest, was nach und nach eingegeben und abgespeichert wird. Gestalten Sie sich einen Vordruck, eine Maske, mit Datum, Seitenzahlen und, wenn Sie mögen, einem Zeilenzähler. Vor allem aber: Geben Sie den Titel Ihres Themas ein. Wenn Sie dann auf Ihr Blatt, auf ihren Schirm schauen, ist da schon einiges passiert, was vor allem Lust macht auf mehr: Ein Wort, einen Satz, eine Seite – und schon sind Sie mitten drin!

Sofern der Schreibfluss nicht so richtig Fahrt aufnimmt, hilft Ihnen Schritt 2 weiter: Die Gliederung. Die geht doch auch noch flott in die Tastatur, denn Gliederungen schrieben wir doch jahrelang in der Schule: Einleitung – Hauptteil – Schluss. Und entlang daran lassen sich zügig alle Aspekte für unsere konkrete Rede als Unterpunkte einbringen. Der nächste, Schritt 3, ergibt sich schon fast automatisch: Sie schreiben sich mal alles aus dem Kopf, was Sie zu Ihrem Thema wissen – und das sind meist ganz viele Punkte des eigentlichen Hauptteils. Die können Sie, dem PC sei Dank, anschließend richtig einsortieren, ohne Aufwand, mühelos.

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Ebenso mühelos geht es weiter zu Schritt 4: Ergänzende Recherche, Quellenstudium. Das hört sich größer an, als es ist, denn wir tragen inzwischen tagtäglich unsere Suchmaschinen mit uns herum und können von unterwegs Stichworte eingeben und Ergebnisse vergleichen. Das einzige, was wir noch tun müssen, ist entscheiden, was und woher wir an Zusatztexten verwenden und – natürlich kenntlich machen.

Das erste und das letzte Wort sind ebenfalls nur Mittel zum Zweck!

Wenn ich mir jetzt betrachte, was da schon alles an Fakten, Thesen und Visionen zu einem Manuskript gesammelt und geformt wurde, dann mache ich mal einen ganz gewagten, den Schritt 5: Ich versetze mich in die Lage meiner Zuhörer/innen und stelle mir vor, wie auf sie wirkt, was ich Ihnen da vorsetze. Ob ich sie erreiche? Ob sie mich verstehen? Ob ich sie gewinnen und für meine Sache begeistern kann? Ob ich es schaffe, dass sie Position beziehen? Darüber ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen, weil es hilft, mein Manuskript zu verbessern – zumeist in der Richtung, es zu straffen, die Argumente verständlicher und meine Meinung pointierter, deutlicher zu machen. Und aus dieser Arbeitsstufe ergibt sich meistens fließend der Schritt 6 mit dem ersten und dem letzten Satz, dem ersten und dem letzten Wort. In all den Quellen, die in Null-Komma-Nix aufzurufen und zu sichten waren, hatten sie sich versteckt. Oder – ich hatte ganz am Anfang eine Idee, einen Einfall, ein Zitat, ein Bild, und ich hatte nur nicht den Mut, es aufzuschreiben, weil ich ja noch die Angst des Schreibers vor dem weißen Blatt, dem leeren Monitor hatte. Jetzt, aus der Mitte meines Textes bin ich sicher, wie ich meinen Vortrag beginnen und womit ich ihn beenden will und werde.

Wenn dieses Manuskript geschrieben ist, dann kommt mit Schritt 7 ein ganz wichtiger: Abstand gewinnen. Mal ein paar Stunden oder auch einige Tage diesen Text abschalten, ausblenden und an ganz etwas anderes denken.

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